12.12.2012 11:23
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Mehrheitlich im Plus, leichte Verluste in Indien

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index zeigt sich im Verlauf des bisherigen Mittwochhandels in guter Form und notiert klar in der Gewinnzone. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,55 Prozent auf 403,76 Punkte nach oben.

Im Zuge einer positiven Entwicklung an den US-Börsen konnten sich auch die brasilianischen Aktienmärkte am Dienstag weiter verbessern. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) rutschte im Handelsverlauf zwar zwischenzeitlich in die Verlustzone ab, stieg allerdings am Ende um 0,63 Prozent auf 59.623,34 Zähler. Damit nähert sich der Index weiter der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 Stellen an. Vale zeigten sich in sehr guter Form und legten mit einem Kursplus von 2 Prozent deutlich stärker zu als der Gesamtmarkt. Petrobras verteuerten sich daneben sogar um 2,2 Prozent, während Banco do Brasil auf Vortagesniveau aus dem Handel gingen.

An den chinesischen Aktienmärkten dominierte heute wieder die Farbe grün. Für Unterstützung sorgte dabei die Hoffnung auf eine baldige Einigung im US-Haushaltsstreit. Der Shanghai Composite rückte um 0,39 Prozent auf 2.082,73 Stellen vor. Noch besser machte es daneben in Hongkong der Hang Seng mit einem Wertzuwachs von 0,80 Prozent auf 22.503,35 Punkte. Die wichtigsten Banktitel zeigten sich dabei mehrheitlich in sehr starker Verfassung. Während die Aufschläge bei HSBC mit 0,3 Prozent sehr moderat ausfielen, verteuerten sich CCB, ICBC und Bank of China zwischen 1,7 und 2,1 Prozent. ABC schossen gleichzeitig sogar um 4,8 Prozent nach oben. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX tendierten mit einem Aufschlag von 2,3 Prozent ebenfalls sehr fest. Vergleichsweise schlecht verbunden waren derweil die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So entwickelten sich ihre Papiere mit einem Kursgewinn von 0,3 Prozent schlechter als der Gesamtmarkt.

In sehr guter Verfassung zeigt sich daneben heute auch der russische Leitindex RTS. So geht es zur Stunde um 1,26 Prozent auf 1.503,23 Zähler nach oben. Damit kann der Index aktuell die Marke von 1.500 Stellen wieder zurückerobern. LukOil legen um 0,8 Prozent zu, während sich Gazprom um 0,9 Prozent verbessern. Sberbank verzeichnen daneben einen Kursgewinn von 0,6 Prozent.

An den indischen Aktienmärkten geht es heute moderat nach unten. Aktuell verliert der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) 0,16 Prozent auf 19.355,26 Punkte. Automobilwerte entwickeln sich dabei zur Stunde sehr unterschiedlich. Während Mahindra & Mahindra mit einem Zugewinn von 2,2 Prozent zu den Favoriten der Anleger zählen, tendieren Maruti Suzuki fast unverändert. Tata Motors fahren unterdessen mit einem Wertverlust von 0,6 Prozent hinterher. (12.12.2012/ac/n/m)

Heute im Fokus

DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- US-Jobdaten durchwachsen -- VW verschiebt Bilanzvorlage und HV -- Rocket Internet verkleinert sich -- LinkedIn, RWE, Toyota im Fokus

Twitter schließt 125.000 Zugänge. New Jersey verklagt VW im Abgas-Skandal. Disneys Star Wars spielt zweite Milliarde im Eiltempo ein. Rückruf manipulierter VW-Wagen in Belgien ab März. Gläubiger beenden erste Kontrollrunde in Athen. Stahlwerte leiden unter Kapitalerhöhung von ArcelorMittal. Ölpreise können Gewinne nicht halten. EU offen für Libyen-Einsatz. Experten: Apple hielt 2015 zwei Drittel des Marktes bei Computeruhren. Gute Nachfrage kurbelt Geschäft von CANCOM an.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Regulierungsvorgaben für die Vermittlung von Finanzprodukten laufen unvermindert fort. Nutzt dies letztlich dem Anleger?