Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index kann auch zum Start in die neue Handelswoche grüne Vorzeichen ausweisen. So rückt der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, momentan um 0,22 Prozent auf 389,56 Zähler vor.
Nachdem der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Freitag lange Zeit um seinen Vortagesschlusskurs pendelte, gelang nach einem kleinen Schlussspurt am Ende dann doch mit einem Zugewinn von 0,41 Prozent auf 59.513,13 Stellen ein positiver Wochenausklang. Banco do Brasil verteuerten sich überproportional um 0,8 Prozent, während Vale fast unverändert aus dem Handel gingen. Petrobras legten schließlich deutlich um 3,1 Prozent zu.
Moderate Abschläge waren hingegen zum Start in die neue Handelswoche in China zu verzeichnen. Verantwortlich hierfür waren insbesondere Gewinnmitnahmen. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 0,21 Prozent auf 2.468,25 Punkte. Daneben ging es in Hongkong für den Hang Seng um 0,77 Prozent auf 19.864,87 Stellen nach unten. Damit fiel der Index wieder unter die Marke von 20.000 Zählern. Mit Blick auf die Einzelwerte hatten heute Banktitel einen schweren Stand. Während sich HSBC mit einem Abschlag von 0,3 Prozent noch relativ gut behaupten konnten, ging es für ABC, CCB, ICBC und Bank of China um 0,7 bis 1,6 Prozent nach unten. Positiv hervorstechen konnte unterdessen die Aktien des Versicherungskonzerns China Life, die sich um 3,9 Prozent verteuerten. Indes gaben allerdings Ping An um 0,6 Prozent nach.
Im negativen Terrain befindet sich zur Zeit auch der indische Leitindex SENSEX . So geht es aktuell um 0,56 Prozent auf 17.705,01 Punkte nach unten. Unter den Einzelwerten stehen vor allem auch Wipro mit einem Abschlag von 1,7 Prozent im Blick. Der Softwarekonzern konnte im zweiten Quartal einen leichten Gewinnanstieg erzielen. So lag der Umsatz bei 1,85 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Die Service-Umsatzerlöse verbesserten sich dabei im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf 1,39 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte um 1 Prozent auf 265 Mio. US-Dollar bzw. 11 Cents je Aktie. Der bereinigte Gewinn lag im Berichtszeitraum bei 266 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 12 Cents bei Umsatzerlösen von 1,92 Mrd. US-Dollar erwartet. Rohstoffwerte finden sich heute ebenfalls auf dem Verkaufszettel der Investoren wieder. So verschlechtern sich am Indexende die Papiere von Hindalco Industries um 4,1 Prozent, während es für Sterlite Industries ebenfalls um 4,1 Prozent nach unten geht. Die Gewinnerliste wird unterdessen von den Anteilsscheinen des Konsumgüterherstellers Hindustan Unilever mit einem Aufschlag von 7,4 Prozent angeführt.
Deutliche Kursverluste sind heute in Russland auszumachen. So verschlechtert sich der Leitindex RTS aktuell um 2,33 Prozent auf 1.572,72 Zähler. Gazprom verbilligen sich um 2 Prozent, während es für LukOil lediglich um 0,7 Prozent nach unten geht. Für Sberbank steht im bisherigen Handel ein Abschlag von 1,5 Prozent zu Buche. (31.10.2011/ac/n/m)