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07.04.2011 11:29

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Börsen in BRIC: Uneinheitlich, deutliche Abschläge in Russland und Brasilien

China Mobile (Hong Kong) zu myNews hinzufügen Was ist das?


Sao Paulo (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal BRIC Index tendiert im heutigen Handel kaum verändert. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich momentan um 0,06 Prozent auf 483,20 Punkte. Die Wall Street konnte gestern moderat zulegen.

Deutliche Verluste mussten am Mittwoch in Brasilien eingesteckt werden. Nachdem der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Anfang in der Pluszone startete und dabei auch die Marke von 70.000 Punkten knacken konnte, ging es danach kontinuierlich bergab. Am Ende konnte nach einem Abschlag von 1,15 Prozent mit 69.036,91 Zählern die 69.000 Punkte-Marke noch knapp verteidigt werden. Dabei drückte eine mögliche Besteuerung der Auslandsinvestoren auf die Stimmung. Nach Ansicht von Marktbeobachtern könnte die Regierung einen solchen Schritt planen, um die Aufwertung des Real zum US-Dollar einzudämmen. Banco do Brasil konnten sich gegen den negativen Trend um 0,2 Prozent verbessern. Gleichzeitig verloren Petrobras 0,7 Prozent an Wert, während sich Vale um 0,9 Prozent verbilligten.

Kaum verändert zeigten sich heute die Börsen in China. Nachdem der Shanghai Composite am Vortag wieder die Marke von 3.000 Punkten zurückerobern konnte, ging es im heutigen Handel erneut leicht aufwärts. Am Ende verbesserte sich der Index um 0,22 und schloss bei 3.007,91 Zählern. Auf dem Einkaufszettel der Investoren standen dabei vor allem Maschinenbau- und Stahlwerte. Aus Hongkong wurden hingegen minimale Abschläge gemeldet. So verlor der Hang Seng am Ende um 0,01 Prozent auf 24.281,80 Punkte. CNOOC konnten im Zuge des gestiegenen Ölpreises um 1,5 Prozent zulegen. Gleichzeitig gaben allerdings Petrochina um China Shenhua um 0,7 bzw. 1,2 Prozent nach. Banktitel zeigten ebenfalls eine gemischte Performance. Während sich HSBC um 1,5 Prozent verteuerten, verzeichneten CCB, ICBC und Bank of China Verluste zwischen 0,7 und 0,8 Prozent. Der Anteilsschein des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile (China Mobile (Hong Kong)) verbilligte sich um 0,1 Prozent. Das Unternehmen hat den schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson (Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B)) ausgewählt, an der Inbetriebnahme des bis dato weltgrößten TD-LTE Test-Netzwerks teilzunehmen.

Quasi auf Vortagesniveau notiert momentan die Börse in Indien. Derzeit gibt der Leitindex SENSEX um 0,01 Prozent auf 19.609,43 Punkte nach. Nach einem positiven Handelsstart rutschte der Index schnell in die Verlustzone, um sich im späteren Handel zwischendurch wieder knapp in die Gewinnzone vorzuarbeiten. Favorit der Anleger ist heute in Indien die Aktie des Finanzunternehmens HDFC, die an der Indexspitze um 2,6 Prozent vorrücken kann. Hoch im Kurs stehen auch die Anteilsscheine des Rohstoffunternehmens Hindalco Industries mit einem Zugewinn von 2,1 Prozent. Indes trennen sich die Investoren bevorzugt von Titeln des Kraftwerksbetreibers NTPC, die sich als Schlusslicht um 2,3 Prozent verbilligen. Auf Platz zwei der Verliererliste findet sich der Anteilsschein des Erdgas- und Mineralölunternehmens ONGC mit einem Abschlag von 1,7 Prozent wieder.

In Moskau gibt der RTS-Index momentan deutlich nach und notiert mit einem Abschlag von 1,09 Prozent bei 2.087,98 Zählern. Sberbank verbilligen sich dabei um 1,1 Prozent, während LukOil um 1 Prozent nachgeben. Die Aktien von Gazprom verlieren indes 0,3 Prozent an Wert. (07.04.2011/ac/n/m)

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