26.11.2012 11:23
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Börsen in BRIC: Uneinheitlich, deutliche Aufschläge in Brasilien

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index zeigt sich zum Start in die neue Handelswoche im bisherigen Handelsverlauf in schwächerer Verfassung. Zur Stunde geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,49 Prozent auf 388,11 Punkte nach unten.

Im Zuge einer klar positiven Entwicklung an den US-Börsen griffen die Anleger am Freitag auch an den brasilianischen Aktienmärkten beherzt zu. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) zeigte sich zwar im ganz frühen Handel noch unentschlossen, danach gewannen aber die Käufer die Überhand und trieben den Index im Verlauf immer weiter nach oben. Am Ende ging er mit einem Zugewinn von 2,01 Prozent auf 57.574,03 Stellen auf Tageshoch in den Feierabend. Banco do Brasil entwickelten sich mit einem Wertzuwachs von 2,8 Prozent sogar noch besser als der Gesamtmarkt, während sich Petrobras ebenfalls um 2,8 Prozent verteuerten. Vale gingen unterdessen mit einem unterproportionalen Zugewinn von lediglich 1,4 Prozent in das Wochenende.

An den chinesischen Aktienmärkten dominierte derweil zum Start in die neue Handelswoche die Farbe rot. Vor dem Sondergipfel der Euro-Finanzminister zum Thema Griechenland hielten sich die meisten Investoren mit Neuengagements zurück. Der Shanghai Composite verlor am Ende 0,49 Prozent auf 2.017,46 Zähler und näherte sich damit wieder der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Punkten. Nur unwesentlich besser machte es daneben in Hongkong der Hang Seng , der um 0,24 Prozent auf 21.861,81 Stellen fiel. Deutlich unter Druck standen dabei die Aktien des Internet-Unternehmens Tencent mit einem Minus von 1,6 Prozent. Wesentlich besser erging es den Anteilsscheinen von Esprit Holdings, die gegen den insgesamt negativen Trend um 2,8 Prozent vorrücken konnten. Für die Papiere des Mischkonzerns Hutchinson stand ein Zuwachs von 0,1 Prozent zu Buche. Die wichtigsten Versicherungswerte zeigten indes keine einheitliche Tendenz. Während China Life unverändert aus dem Handel gingen, verloren Ping An 1,1 Prozent an Wert. Eher schlecht verbunden waren auch die Aktionäre des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So gab ihr Wert überproportional zum Gesamtmarkt um 0,5 Prozent nach.

Nach anfänglichen Zugewinnen ist der russische Leitindex RTS im Verlauf des bisherigen Montaghandels in die Verlustzone gerutscht und verliert derzeit 0,34 Prozent auf 1.427,39 Zähler. Deutlich unter Druck stehen dabei die Anteilsscheine von Gazprom mit einem Minus von 1 Prozent, während sich gleichzeitig LukOil um 0,9 Prozent verbilligen. Sberbank tendieren indes nahezu unverändert.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) hält sich im aktuellen Montaghandel knapp in der Gewinnzone und steigt um 0,16 Prozent auf 18.537,01 Punkte. Stahlwerte zeigen dabei keine einheitliche Tendenz. Während es für Tata Steel um 1,8 Prozent nach oben geht, müssen Jindal Steel ein Minus von 0,8 Prozent ausweisen. Die wichtigsten Banktitel notieren derweil einheitlich im Minus. So verzeichnen State Bank of India, ICICI Bank und HDFC Bank Abschläge zwischen 0,1 und 1,2 Prozent. (26.11.2012/ac/n/m)

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