16.11.2012 11:27
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Uneinheitlich, kein Handel in Brasilien

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index kann im bisherigen Verlauf des letzten Handelstages der Woche Zugewinne verzeichnen. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,54 Prozent auf 384,06 Punkte nach oben.

An den brasilianischen Aktienmärkten wurde am Donnerstag aufgrund des Feiertages zur Ausrufung der brasilianischen Republik nicht gehandelt. Am Mittwoch verabschiedete sich der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) mit einem Wertverlust von 2,10 Prozent auf 56.279,36 Stellen aus dem Handel.

An den chinesischen Aktienmärkten war unterdessen im heutigen Handel keine einheitliche Tendenz auszumachen. Die Anleger sorgen sich darum, dass die neue Führung die Reformen nicht beschleunigt. Der Shanghai Composite verlor am Ende 0,77 Prozent an Wert und schloss bei 2.014,73 Zählern. Im Tagestief kratzte der Index dabei bereits an der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Punkten. Deutlich besser machte es unterdessen in Hongkong der Hang Seng , der um 0,24 Prozent auf 21.159,01 Stellen zulegen konnte und sich damit etwas von seinen Vortagesverlusten erholte. Vergleichsweise gut verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verteuerte sich ihr Titel um 0,9 Prozent und entwickelte sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Die Papiere von China Unicom legten daneben sogar um 2,9 Prozent zu. Wesentlich schlechter lief es daneben für die Aktien des Internet-Unternehmens Tencent, die sich um 0,4 Prozent verbilligten. Die Anteilsscheine des Handelshauses Li & Fung brachen sogar um 4,7 Prozent ein. Keine einheitliche Entwicklung war unterdessen bei den wichtigsten Versicherungswerten auszumachen. Während es für Ping An um 0,2 Prozent nach oben ging, verloren China Life 0,5 Prozent an Wert.

Unter Druck stehen heute die Aktienmärkte in Russland. Der Leitindex RTS verzeichnet zur Stunde einen Wertverlust von 1,04 Prozent auf 1.367,25 Zähler und notiert damit in der Nähe seines bisherigen Tagestiefs. LukOil können sich mit einem Abschlag von 0,8 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt behaupten, während es für Gazprom überproportional um 1,6 Prozent nach unten geht. Die Anteilsscheine der Sberbank zeigen sich mit einem Minus von 1,1 Prozent ebenfalls in schwacher Verfassung.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) konnte sich im bisherigen Freitaghandel lange in der Gewinnzone halten. Zuletzt gewannen die Verkäufer dann aber doch die Überhand und schicken den Index derzeit um 0,88 Prozent auf 18.309,37 Punkte in die Tiefe. In sehr guter Verfassung zeigen sich dabei die Titel des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel, die gegen den negativen Trend um 3,5 Prozent zulegen. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Aktien der ICICI Bank, die sich um 2,7 Prozent verbilligt. Für State Bank of India geht es daneben um 2,1 Prozent nach unten. (16.11.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?
Kostenlosen Report anfordern

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Griechenland kommt Gläubigern entgegen - Mindestlohn wird nicht erhöht -- Sinn: Chance für Grexit 50:50 -- Volkswagen: Bleibt Piëch Eigner? -- Deutsche Bank, Nokia, Apple im Fokus

Volkswagen vor großen Weichenstellungen - bleibt Piëch Eigner?. Russischer Oligarch lässt mit Klage gegen RWE nicht locker. ASEAN-Länder wollen gemeinsame Zeitzone einführen. Solarworld schreibt rote Zahlen. Fitch stuft Japan wegen mangelnder Reformen herab. IW erwartet 2015 kräftiges Wachstum durch Sondereffekte.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die schlechtesten Index-Performer

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

VW-Patriarch Piëch legt sein Aufsichtsratsmandat nieder. Hätten Sie damit gerechnet?