14.12.2012 11:23
Bewerten
 (0)

Börsen in BRIC: Uneinheitlich, klare Aufschläge in China

Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index notiert am letzten Handelstag der Woche im bisherigen Verlauf im grünen Bereich. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,33 Prozent auf 401,98 Punkte nach oben.

Im Zuge einer negativen Entwicklung an den US-Börsen ging es am Donnerstag auch an den brasilianischen Aktienmärkten nach unten. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) verschlechterte sich am Ende um 0,26 Prozent auf 59.316,75 Stellen. Im Handelsverlauf notierte der Index allerdings phasenweise in der Gewinnzone und kratzte dabei sogar an der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 Zählern. Banco do Brasil entwickelten sich mit einem Wertverlust von 2,8 Prozent deutlich schlechter als der Gesamtmarkt, während gleichzeitig Petrobras um 1,4 Prozent nachgaben. Für Vale stand unterdessen ein Zugewinn von 0,4 Prozent zu Buche.

In guter Verfassung zeigten sich derweil heute die Märkte in China. Nach einem positiv ausgefallenen vorläufigen HSBC Einkaufsmanagerindex steigerten sich die Marktteilnehmer in Shanghai in einen wahren Kaufrausch und schickten den Shanghai Composite um 4,32 Prozent auf 2.150,63 Punkte nach oben. Deutlich moderater fielen die Zugewinne mit 0,71 Prozent auf 22.605,98 Stellen in Hongkong beim Hang Seng aus. Schlecht verbunden waren dabei die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So konnte ihr Titel nicht vom insgesamt positiven Trend profitieren und verschlechterte sich um 0,1 Prozent. Noch deutlicher fielen die Abschläge mit 0,5 Prozent bei den Aktien des Internet-Unternehmens Tencent aus. Rohstoffwerte zeigten daneben keine einheitliche Tendenz. Während sich Sinopec um 0,3 Prozent verbilligten, rückten CNOOC um 0,5 Prozent vor. PetroChina verzeichneten unterdessen zum Handelsende einen Wertzuwachs von 1,3 Prozent.

Der russischen Leitindex RTS ist im Verlauf des bisherigen Freitaghandels nach anfänglichen Gewinnen in die Verlustzone gerutscht und gibt zur Stunde um 0,13 Prozent auf 1.497,66 Zähler nach. In sehr guter Form zeigen sich allerdings die Papiere von Rosneft mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent. LukOil verteuern sich daneben immerhin noch um 0,2 Prozent, während Gazprom um 0,1 Prozent vorrücken. Sberbank entwickeln sich unterdessen mit einem Minus von 0,1 Prozent parallel zum Gesamtmarkt.

An den indischen Aktienmärkten dominiert unterdessen im aktuellen Handel die Farbe grün. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) steigt um 0,46 Prozent auf 19.317,25 Punkte. Banktitel zeigten dabei keine einheitliche Tendenz. State Bank of India legten deutlich überproportional zum Gesamtmarkt um 2,6 Prozent zu. ICICI Bank verteuerten sich daneben um 1,3 Prozent. Gleichzeitig ging es allerdings für HDFC Bank um 0,4 Prozent nach unten. (14.12.2012/ac/n/m)

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?