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Royal Bank of Scotland (RBS) Aktie [WKN: 865142 / ISIN: GB0007547838]

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08.01.2009 13:03

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Börsen in Europa: Durchweg im Minus, Wyeth an Crucell interessiert


Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen haben zur Tagesmitte hin mit kräftigen Verlusten zu kämpfen. Nach schwachen Vorgaben aus New York und Fernost gibt der Dow Jones Euro Stoxx 50 zur Stunde 1,29 Prozent ab auf 2.505,92 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verringert sich gleichzeitig um 1,12 Prozent auf 2.159,54 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verzeichnet ein Minus von 1,23 Prozent auf 564,07 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls deutliche Verluste. Mit Spannung erwarten die Investoren heute insbesondere die Zinsentscheidung der Bank of England. In den USA folgen dann die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

In Amsterdam macht die Aktie des Impfstoff-Spezialisten Crucell (+34 Prozent) einen kräftigen Satz nach vorne. Zuvor wurde bekannt, dass der US-Pharmakonzern Wyeth die Niederländer offenbar übernehmen will. So teilte Crucell am Vorabend mit, dass man sich derzeit in Verhandlungen mit Wyeth befinde.

An der Londoner Börse gewinnen Papiere der Royal Bank of Scotland 4 Prozent. Einem Pressebericht zufolge will sich die Großbank von ihrer 4,3-prozentigen Beteiligung an der Bank of China trennen. Barclays gewinnen gut 2 Prozent, Lloyds 3 Prozent und HBOS knapp 2 Prozent. Gegen den Trend legen außerdem Anteilsscheine von Autonomy gut 2 Prozent zu. Die Anleger honorieren damit den starken Ausblick des Software-Unternehmens. Für das Gesamtjahr geht der Konzern von einem Ergebnis oberhalb der Analystenprognosen aus. Sainsbury geben hingegen nach einem positiven Auftakt über 1 Prozent ab. Dabei hat die drittgrößte britische Supermarktkette im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnet.

Noch deutlichere Verluste sind im Rohstoffsektor auszumachen. Die Aktie des Bergbauriesen BHP Billiton liegt aktuell mit über 5 Prozent im Minus. Daneben bröckeln unter anderem Rio Tinto um 7,5 Prozent, Anglo American um 7,9 Prozent und Kazakhmys um 7 Prozent ab.

Indexstände (12:50 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.505,92 (-1,29 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 2.159,54 (-1,12 Prozent)

EURONEXT 100: 564,07 (-1,23 Prozent)

FTSE 100 (London): 4.464,87 (-0,95 Prozent)

CAC40 (Paris): 3.308,54 (-1,12 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 20.466,00 (-0,68 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 9.471,40 (-1,03 Prozent)

SMI (Zürich): 5.725,80 (-0,62 Prozent)

ATX (Wien): 1.860.87 (-2,03 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die Royal Bank of Scotland plc (Royal Bank of Scotland Group) will sich einem Pressebericht zufolge von ihrer Beteiligung an der Bank of China Ltd. (ISIN CNE1000001Z5/ WKN A0M4WZ) trennen. Laut einem Bericht der "Financial Times" habe sich der erst kürzlich ernannte CEO der britischen Großbank, Stephen Hester, in dieser Woche in Peking mit einigen hochrangigen Vertretern der Bank of China getroffen um einen möglichen Verkauf der von der Royal Bank of Scotland gehaltenen Beteiligung an der Bank of China zu besprechen. Die im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern geratene britische Bankgesellschaft hält 4,3 Prozent an der Bank of China.

Die J. Sainsbury plc (ISIN GB00B019KW72/ WKN A0B6G0), die drittgrößte britische Supermarktkette, konnte im dritten Quartal einen Umsatzanstieg vorweisen. Wie der Einzelhandelskonzern heute im Rahmen seines Trading-Updates erklärte, verbesserten sich die Umsatzerlöse auf Konzernebene in der Berichtsperiode um 4,8 Prozent. Die vergleichbaren Umsatzerlöse bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren, verbesserten sich um 3,9 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Benzinverkäufen wurden bei den so genannten Same Store-Sales ein Anstieg von 4,5 Prozent ausgewiesen.

Die Autonomy Corp. plc (ISIN GB0055007982/ WKN 915400), das zweitgrößte Software-Unternehmen in Großbritannien, geht für das Gesamtjahr von einem Ergebnis oberhalb der Analystenprognosen aus. Nach Aussage von CEO Dr. Mike Lynch konnte sich der auf Infrastruktur-Software spezialisierte Konzern erfolgreich gegenüber der weltweit schwierige konjunkturelle Gesamtsituation behaupten.

Der US-Pharmakonzern Wyeth (ISIN US9830241009/ WKN 850229) will offenbar den niederländischen Impfstoff-Spezialisten Crucell N.V. (ISIN NL0000358562/ WKN 589861) übernehmen. Wie Crucell am Mittwochabend erklärte, befinde man sich derzeit in Verhandlungen mit dem US-Pharmakonzern. Zum jetzigen Zeitpunkt lasse sich allerdings nichts über den Ausgang der Verhandlungen sagen, zumal sich die Gespräche in einem sehr frühen Stadium befänden. Zu gegebener Zeit werde man über den Stand der Verhandlungen informieren. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass Wyeth eine Übernahme von Crucell beabsichtige, wobei es noch in dieser Woche zu einer möglichen Transaktion kommen könnte. (08.01.2009/ac/n/m)

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16.01.12Royal Bank of Scotland (RBS) buyBanc of America Securities-Merrill Lynch
10.01.12Royal Bank of Scotland (RBS) buyUBS AG
09.01.12Royal Bank of Scotland (RBS) buySociété Générale Group S.A. (SG)
07.11.11Royal Bank of Scotland (RBS) buyUBS AG
04.11.11Royal Bank of Scotland (RBS) buyCitigroup Corp.
06.05.09Royal Bank of Scotland sellUBS AG
17.03.09Royal Bank of Scotland sellSociété Générale Group S.A. (SG)
24.02.09Royal Bank of Scotland sellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.01.09Royal Bank of Scotland sellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.01.09Royal Bank of Scotland reduzierenIndependent Research GmbH
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