Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen entwickeln sich am Freitag freundlich. Der
Dow Jones Euro Stoxx 50 gewinnt aktuell 1,85 Prozent auf 2.255,82 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 legt 1,96 Prozent zu auf 2.000,03 Zähler. Die europäischen Länderbörsen entwickeln sich ebenfalls freundlich.
Bankenwerte gehören mehrheitlich zu den Gewinnern. So ziehen in Paris BNP Paribas um 4,28 Prozent, Credit Agricole um 3,73 Prozent und Societe Generale um 1,54 Prozent an. Zudem klettern in der Schweiz UBS um 3,57 Prozent und Credit Suisse um 1,84 Prozent, während in London HSBC Kursgewinne von 3,05 Prozent ausweisen.
Dagegen gaben Automobilhersteller nach. Unter anderem verlieren Fiat 4,03 Prozent und Peugeot in Paris 0,66 Prozent.
In London klettern die Papiere des Minenkonzerns Rio Tinto um 0,52 Prozent. Zudem gewinnen die Konkurrenten BHP Billiton 2,23 Prozent, Antofagasta 2,81 Prozent und Xstrata sogar 4,58 Prozent hinzu.
Auch Öltitel verzeichnen Gewinne. So steigen TOTAL um 2,28 Prozent und Royal Dutch Shell um 2,84 Prozent. Die französische Total, der drittgrößte Ölkonzern in Europa, hatte am Donnerstag gemeldet, dass sie im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Auf bereinigter Basis wurde jedoch ein Gewinn erzielt, der die Erwartungen schlagen konnte.
Indexstände (11:37 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.255,82 (+1,85 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 2.000,03 (+1,96 Prozent)
FTSE 100 (London): 4.266,29 (+1,52 Prozent)
CAC40 (Paris): 3.026,66 (+2,10 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 18.916,00 (+1,30 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 8.357,70 (+1,91 Prozent)
SMI (Zürich): 5.169,96 (+1,24 Prozent)
ATX (Wien): 1.697,64 (+1,90 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die London Stock Exchange plc (LSE) kündigte am Freitag einen Wechsel an der Konzernspitze an.
Der französische Reifenhersteller Compagnie Générale d. Etablissements Michelin SCPA (ISIN FR0000121261/ WKN 850739) hatte im abgelaufenen Fiskaljahr unter der schwachen Automobilkonjunktur zu leiden und verzeichnete einen deutlichen Ergebnisrückgang.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001), der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, meldete am Freitag, dass er von der Mobile Broadband Network Ltd. (MBNL) einen Auftrag erhalten hat.
Der italienische Öl- und Erdgaskonzern Eni S.p.A. (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) verbuchte im vierten Quartal angesichts geringerer Öl- und Erdgaspreise einen Gewinnrückgang.
Europas größte Fluggesellschaft Air France-KLM (ISIN FR0000031122/ WKN 855111) meldete am Freitag, dass sie im dritten Quartal einen deutlichen Verlust ausweisen musste, was auf einen schwachen Flugreiseverkehr und stark rückläufige Frachtvolumina zurückzuführen ist. (13.02.2009/ac/n/m)