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BT Group Aktie [WKN: 794796 / ISIN: GB0030913577]

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31.07.2008 14:30

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Börsen in Europa: Fester, BT Group nach Zahlen kräftig im Minus


Paris (aktiencheck.de AG) - Im Vorfeld zahlreicher in den USA zur Veröffentlichung anstehender Konjunkturdaten verzeichnen die europäischen Börsen am Donnerstag mäßige Kursgewinne. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 legt aktuell 0,59 Prozent zu auf 3.387,23 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 steigt um 0,45 Prozent auf 2.895,34 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verbucht ein Plus von 0,29 Prozent auf 764,60 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen tendieren ebenfalls fester.

Die Aktie von Royal Dutch Shell liegt in London leicht im Plus. Der größte Ölkonzern in Europa teilte zuvor mit, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um 33 Prozent zugelegt hat. AstraZeneca gewinnen nach Zahlen 3,6 Prozent. Für HBOS geht es sogar um gut 8 Prozent nach oben. Die Bankgesellschaft musste in der ersten Jahreshälfte einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Dennoch wurde die Analystenprognose übertroffen. Anders das Bild bei der Aktie der BT Group (-10,8 Prozent). Die Telefongesellschaft musste im ersten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang ausweisen. British American Tobacco verlieren nach Ergebnisvorlage 0,9 Prozent.

France Télécom ziehen in Paris nach positiv aufgenommenen Zahlen um gut 3 Prozent an. Dagegen verlieren Sanofi-Aventis 4,5 Prozent. Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt. Cap Gemini geben mehr als 3 Prozent ab. Die heute präsentierten Ergebnisse des IT-Dienstleisters lagen nur im Rahmen der Erwartungen.

Telefonica tendieren in Madrid etwas fester. Der Konzern musste im ersten Halbjahr aufgrund positiver Einmaleffekte im Vorjahreszeitraum einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Indexstände (14:15 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.387,23 (+0,59 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 2.895,34 (+0,45 Prozent)

EURONEXT 100: 764,60 (+0,29 Prozent)

FTSE 100 (London): 5.440,40 (+0,36 Prozent)

CAC40 (Paris): 4.431,05 (+0,69 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 28.649,00 (+0,82 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 11.939,90 (+1,03 Prozent)

SMI (Zürich): 7.168,25 (+0,83 Prozent)

ATX (Wien): 3.713,58 (+1,97 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die britisch-niederländische Royal Dutch Shell plc (Royal Dutch Shell Grou a), der größte Ölkonzern in Europa, teilte heute mit, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 33 Prozent zugelegt hat, was mit rekordhohen Ölpreisen und gestiegenen Gaspreisen zusammenhängt. Der Umsatz konnte ebenfalls kräftig gesteigert werden. Die gesamte Öl- und Gasproduktion war indes rückläufig.

Die BT Group plc (ISIN GB0030913577/ WKN 794796) musste im ersten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang ausweisen. Wie die britische Telefongesellschaft heute erklärte, verbesserte sich das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis um knapp 4 Prozent. Beim Vorsteuerergebnis wurde inklusive Einmaleffekte ein Rückgang um 15 Prozent verbucht. Auf bereinigter Basis verringerte sich der Vorsteuergewinn um 7 Prozent. Beim Gesamtumsatz verzeichnete die BT Group einen Anstieg von 3 Prozent. Für das laufende Fiskaljahr bekräftigte der Konzern die Prognosen und geht nach wie vor von einem Wachstum bei Umsatz und Ergebnis je Aktie aus.

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca plc (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) verbuchte im zweiten Quartal bei gestiegenen Umsatzerlösen ein Ergebnisplus und hob im Anschluss die Prognose für das Gesamtjahr an. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, verbesserten sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich um 9 Prozent. Beim um Minderheiten bereinigten Nettoergebnis verzeichnete der Konzern ebenfalls einen Anstieg. Für das Gesamtjahr wurde die Ergebnisprognose beim bereinigten Gewinn um 15 Cents je Aktie auf 4,60 bis 4,90 Dollar je Aktie angehoben.

Die HBOS plc (ISIN GB0030587504/ WKN 677485), die viertgrößte Bankgesellschaft in Großbritannien, musste in der ersten Jahreshälfte 2008 einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sank der Vorsteuergewinn um 51 Prozent. Gleichzeitig ging das Nettoergebnis kräftig zurück. Dennoch wurde die Analystenprognose übertroffen. Für die zweite Jahreshälfte äußerte sich der Konzern wieder optimistischer.

Die British American Tobacco plc (BAT) (ISIN GB0002875804/ WKN 916018), der weltweit zweitgrößte Tabakkonzern, meldete heute, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal um 11 Prozent gestiegen ist, was mit höheren Umsätzen bei Premium-Marken in Emerging Markets zusammenhängt. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 17 Prozent.

Europas drittgrößte Telefongesellschaft France Télécom S.A. (ISIN FR0000133308/ WKN 906849) gab heute bekannt, dass ihr Gewinn im ersten Halbjahr trotz eines Wachstums im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft um 19 Prozent gesunken ist, was mit einer höheren Steuerlast zusammenhängt. Der Umsatz erhöhte sich um 1,5 Prozent und lag damit im Rahmen der Analystenschätzungen. Für 2008 hält der Konzern an seinen Zielen fest und geht demnach weiterhin von einer stabilen operativen Marge (Gross Operating Margin) sowie einem organischen Cash-Flow von mehr als 7,8 Mrd. Euro aus.

Die französische Sanofi-Aventis S.A. (ISIN FR0000120578/ WKN 920657) konnte ihr Ergebnis im zweiten Quartal 2008 verbessern. Wie der weltweit drittgrößte Pharmakonzern heute bekannt gab, wuchsen die Umsatzerlöse bei konstanten Wechselkursen um 5,2 Prozent auf. Unter Berücksichtigung der Währungseffekte sanken sie hingegen um 3,6 Prozent. Ferner kletterte das Ergebnis pro Aktie um 3,9 Prozent. Das bereinigte EPS schrumpfte leicht. Für das Gesamtjahr geht der Konzern inzwischen von einem EPS-Anstieg (bereinigt) um 8 Prozent aus, während ursprünglich nur 7 Prozent prognostiziert worden waren.

Der französische IT-Dienstleister Cap Gemini S.A. (ISIN FR0000125338/ WKN 869858) meldete heute, dass er seinen Gewinn im ersten Halbjahr um 37,5 Prozent gesteigert hat. Der Umsatz lag geringfügig unter dem Vorjahreswert. Bei konstanten Währungen wurde ein Wachstum von 5,3 Prozent ausgewiesen. Für 2008 rechnet der Konzern nun mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent.

Die spanische Telefonica S.A. (ISIN ES0178430E18/ WKN 850775) musste im ersten Halbjahr aufgrund positiver Einmaleffekte im Vorjahreszeitraum einen Gewinnrückgang hinnehmen. Wie der Konzern heute erklärte, konnte der operative Gewinn leicht verbessert werden. Beim Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft wurde ein Rückgang verbucht. Beim Gesamtumsatz wurde indes ein Anstieg ausgewiesen. (31.07.2008/ac/n/m)

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