Paris (aktiencheck.de AG) - Nach den deutlichen Vortagesverlusten herrscht an den europäischen Börsenplätzen wieder Optimismus. Gestützt auf positive Vorgaben der Wall Street rückt der
Dow Jones Euro Stoxx 50 aktuell um 1,99 Prozent vor auf 2.472,09 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt daneben 3,05 Prozent auf 2.202,56 Zähler zu. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 klettert gleichzeitig um 1,34 Prozent auf 550,29 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen tendieren überwiegend fester.
Ericsson gewinnen in Stockholm mehr als 2 Prozent. Das gemeinsam mit Sony betriebene Joint Venture Sony Ericsson ist im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Die Erwartungen wurden aber dennoch übertroffen.
An der Londoner Börse sacken Papiere von Kazakhmys um fast 7 Prozent ab. Konzernangaben zufolge befindet sich der Kupferminenbetreiber nicht mehr länger in Übernahmeverhandlungen. So wurden Verhandlungen mit einem potenziellen Interessenten über einen Zusammenschluss beendet. Rote Vorzeichen prägen das Bild aber auch bei Antofagasta (-6 Prozent), Xstrata (-4,8 Prozent) und Vedanta (-4,4 Prozent). BHP Billiton ziehen dagegen um 1,4 Prozent und Anglo American um 4,9 Prozent an. Im Ölsektor legen BP 4,3 Prozent und Royal Dutch Shell 6,4 Prozent zu.
In Paris rücken Total um knapp 5 Prozent vor. An der Spitze des CAC40 liegen Sanofi-Aventis mit +7,7 Prozent. Nur knapp dahinter folgen GDF SUEZ und Lagadère. Das Schlusslicht bilden Dexia mit einem satten Abschlag von rund 10 Prozent. Massiver Verkaufsdruck herrscht außerdem bei Accor, BNP Paribas und AXA.
Indexstände (14:08 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.472,09 (+1,99 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 2.202,56 (+3,05 Prozent)
EURONEXT 100: 550,29 (+1,34 Prozent)
FTSE 100 (London): 3.936,91 (+1,96 Prozent)
CAC40 (Paris): 3.269,96 (+2,80 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 21.152,00 (+2,11 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 9.535,20 (+2,44 Prozent)
SMI (Zürich): 5.986,61 (+4,69 Prozent)
ATX (Wien): 2.012,65 (-3,27 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Der Kupferminenbetreiber Kazakhmys plc befindet sich nicht mehr länger in Übernahmeverhandlungen. Wie der Konzern heute bekannt gab, wurden die Verhandlungen mit einem potenziellen Interessenten über einen Zusammenschluss beendet. Am 14. Juli hatte Kazakhmys zuletzt bestätigt, dass man Verhandlungen mit einem nicht näher bezeichneten Interessenten bezüglich einer möglichen Übernahme des Konzerns führe.
Der Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson Mobile Communications AB, ein Joint Venture des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) und der japanischen Sony Corp. (ISIN JP3435000009/ WKN 853687), musste im dritten Quartal einen Verlust ausweisen, gegenüber einem Nettogewinn im Vorjahr. Der Umsatz ging ebenfalls zurück. Die Anzahl der ausgelieferten Mobilfunkgeräte verringerte sich von 25,9 Millionen im dritten Quartal 2007 auf 25,7 Millionen. (17.10.2008/ac/n/m)