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08.04.2010 20:26

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Börsen in Europa-Schluss: Griechenlandkrise im Fokus, Bankwerte deutlich schwächer

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung der europäischen Marktteilnehmer war wegen der anhaltenden Schuldenkrise in Griechenland deutlich getrübt. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Abend 1,09 Prozent auf 2.942,31 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 kam daneben um 0,81 Prozent zurück auf 2.646,84 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gab 1,04 Prozent ab auf 702,50 Stellen. Die europäischen Länderbörsen meldeten ebenfalls deutliche Verluste.

Die Bank of England hat die Leitzinsen in Großbritannien unverändert belassen. Wie die britische Notenbank bekannt gab, verharren die Leitzinsen damit weiterhin bei 0,5 Prozent. Im Anschluss hat auch die EZB das Zinsniveau von 1,0 Prozent bestätigt. Marktbeobachter hatten aufgrund des niedrigen Inflationsdrucks und der anhaltenden Wachstumsschwäche bereits im Vorfeld diese Entscheidung erwartet und gehen auch für die kommenden Monate von unveränderten Zinsen aus.

Marks & Spencer (MarksSpencer) verloren im FTSE 100 in London 2,8 Prozent. Der größte Bekleidungshändler in Großbritannien konnte seine vergleichbaren UK-Umsätze in den 13 Wochen zum 27. März um 5,1 Prozent steigern. Der Konzern hatte hier zuvor nur einen Anstieg um lediglich 1,7 Prozent erwartet. Die gesamten Erlöse erhöhten sich um 4,8 Prozent. British Airways legten gegen den Trend 2,8 Prozent zu. Die Fluggesellschaft und der spanische Konkurrent Iberia (Iberia Lineas Aereas de Espana) (-0,7 Prozent) haben nun eine endgültige Fusionsvereinbarung unterzeichnet. Das neue Unternehmen werde eine der weltweit größten Fluggesellschaften sein, die mit 408 Maschinen zu 200 Destinationen fliegt und mehr als 58 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Die jährlichen Synergien sollen im fünften Jahr nach Abschluss der Fusion rund 400 Mio. Euro betragen.

easyJet (easyJet) rückten im breiten Markt in London um 0,7 Prozent vor. Die Billigfluglinie konnte die Passagierzahl im März steigern. Demnach wurden insgesamt 3,964 Millionen Fluggäste befördert, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Plus von 13,5 Prozent entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich von 84,7 Prozent auf 87,5 Prozent. Der irische Mitbewerber Aer Lingus (Aer Lingus Group) musste im März dagegen einen Passagierrückgang ausweisen. So wurden insgesamt 782.000 Passagiere befördert, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Minus von 6,3 Prozent entspricht. Der Sitzladefaktor konnte um 0,3 Prozentpunkte auf 75,9 Prozent verbessert werden. Aer Lingus notierten kaum verändert.

Für Titel der schwedischen Bekleidungskette Hennes & Mauritz (H&M) (HennesMauritz AB (HM, H&M)) ging es im OMX Nordic 40 um 5,5 Prozent in die Höhe. Der Konzern hat seinen Gewinn im ersten Quartal deutlich gesteigert, was mit einer zufriedenstellenden Umsatzentwicklung und einer anhaltenden Kostenkontrolle zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 3,74 Mrd. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber 2,58 Mrd. SEK im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 3,44 Mrd. SEK ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 7 Prozent auf 24,85 Mrd. SEK. Der operative Gewinn stieg von 3,36 Mrd. SEK auf 4,98 Mrd. SEK.

Im französischen CAC40 war Lagardere der einzige Gewinner mit einem minimalen Kursplus. Am Indexende stachen Société Générale mit einem Minus von 3,1 Prozent ins Auge. Daneben bröckelten auch Crédit Agricole um 2,3 Prozent und BNP Paribas um 1,8 Prozent. Am Abend veröffentlichte die französische Fluggesellschaft Air France-KLM die Verkehrszahlen für März 2010. Dabei wurden im Berichtszeitraum insgesamt 5,89 Millionen Passagiere befördert, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Plus von 3,6 Prozent entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 5,0 Prozentpunkte auf 80,5 Prozent. Im Frachtbereich erhöhte sich der Ladefaktor um 9,9 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent. Die Aktie von Air France-KLM schloss in Paris 1 Prozent schwächer.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.942,31 (-1,09 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.646,84 (-0,81 Prozent) EURONEXT 100: 702,50 (-1,04 Prozent) FTSE 100 (London): 5.712,70 (-0,86 Prozent) CAC40 (Paris): 3.978,46 (-1,20 Prozent) MIB (Mailand): 22.820,01 (-1,43 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.076,30 (-1,03 Prozent) SMI (Zürich): 6.791,01 (-0,77 Prozent) ATX (Wien): 2.721,14 (-0,50 Prozent) (08.04.2010/ac/n/m)

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