09.11.2012 19:35
Bewerten
 (0)

Börsen in Europa-Schluss: Indizes beenden Handelswoche mit unterschiedlichen Vorzeichen

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigten zum Wochenende ein gemischtes Bild und schlossen mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) ging mit einem leichten Zugewinn von 0,03 Prozent auf 2.479,82 Punkte aus dem Handel. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verlor abschließend 0,14 Prozent auf 2.521,70 Zähler. Auch die europäischen Länderbörsen zeigten eine uneinheitliche Tendenz.

Die französische Statistikbehörde Insee hatte bekannt gegeben, dass die Industrieproduktion im September gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent zurückgegangen ist, wogegen sie im August um 1,9 Prozent geklettert war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion um 2,1 Prozent nachgegeben. Daneben erklärte die Bankgesellschaft Crédit Agricole S.A. , dass sie im dritten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen in Zusammenhang mit dem Verkauf der griechischen Banksparte Emporiki tief in die roten Zahlen gerutscht ist. So lag der Nettoverlust im Berichtszeitraum bei 2,85 Mrd. Euro, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 258 Mio. Euro verbucht hatte. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn lag im Berichtszeitraum bei 716 Mio. Euro. Bei den Gesamteinnahmen wurde ein Rückgang um 31,9 Prozent auf 3,43 Mrd. Euro ausgewiesen. Die Aktie verlor in Paris 5,9 Prozent und notierte damit auf dem letzten Platz. Anteile von Lafarge gewannen derweil 1,6 Prozent hinzu. Der Baustoffhersteller hatte im dritten Quartal beim bereinigten Ergebnis einen Anstieg ausgewiesen. Der Umsatz verbesserte sich ebenfalls. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von Preiserhöhungen und der anhaltend starken Nachfrage aus den Emerging Markets. Auch die umgesetzten Restrukturierungen wirkten sich nach Konzernangaben positiv auf das Konzernergebnis aus. Als Spitzenreiter im CAC 40 notierten zu Handelsschluss Papiere von Vallourec mit einem Wertzuwachs von 3,7 Prozent.

In der Schweiz gingen Anteile von Richemont mit einem Plus von 0,3 Prozent in das Wochenende. Der Luxusgüterkonzern wartete im ersten Halbjahr mit einem Gewinnanstieg auf. Beim Umsatz legte man ebenfalls deutlich zu. Insgesamt hatte das Unternehmen von Preiserhöhungen und positiven Wechselkurseffekten profitieren können. Für die zweite Jahreshälfte gibt sich Richemont allerdings etwas weniger optimistisch. Am Indexende des SMI notierten Aktien von Swiss Re mit einem Abschlag von 1,8 Prozent, während Novartis-Anteile am oberen Ende 0,8 Prozent zulegen konnten.

Anteilsscheine der Telecom Italia schafften heute ein Plus von 3,3 Prozent, nachdem die Telefongesellschaft im dritten Quartal einen moderaten Umsatzrückgang verzeichnet hatte. Der Gewinn sank ebenfalls. Unter anderem hatte man unter der rückläufigen Umsatzentwicklung auf dem Heimatmarkt zu leiden gehabt, was nur teilweise durch Umsatzzugewinne in Argentinien und Brasilien kompensiert werden konnte. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen Umsatz und ein bereinigtes EBITDA auf Vorjahresniveau.

Im österreichischen Leitindex ATX schlossen Strabag-Aktien mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent an der Indexspitze, während Titel von Immofinanz auf dem letzten Platz 1,4 Prozent nachgaben. Im breiten Markt zeigten Aktien von PALFINGER (Palfinger) einen Zugewinn von 0,4 Prozent. Der Industriekranhersteller konnte in den ersten neun Monaten mit einem Umsatzanstieg aufwarten und das Ergebnis auf Vorjahresniveau halten. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet das Management trotz der unsicheren Wirtschafts- und Nachfrageentwicklung insbesondere in Europa ein leichtes Umsatzwachstum, das von den Business Areas außerhalb Europas getragen sein wird. Zudem wird eine Erhöhung des Ergebnisbeitrags der Business Areas außerhalb Europas erwartet.

Die griechische Statistikbehörde gab unterdessen bekannt, dass sich die Industrieproduktion im September 2012 reduziert hat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat der Output um 7,3 Prozent abgenommen, gegenüber einem Zuwachs von 2,7 Prozent im August. Ferner kletterte die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent. Dagegen war im August ein Minus von 10,9 Prozent verbucht worden.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.479,82 (+0,03 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.521,70 (-0,14 Prozent) FTSE 100 (London): 5.769,68 (-0,11 Prozent) CAC40 (Paris): 3.423,57 (+0,47 Prozent) MIB (Mailand): 15.181,00 (-0,09 Prozent) SMI (Zürich): 6.715,20 (+0,02 Prozent) ATX (Wien): 2.183,26 (+0,37 Prozent) (09.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Telecom Italia S.p.A.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
23.07.15
25.06.15
Vivendi's Interest Scrambles Signals on Telecom Italia (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.06.15
Untangling Telecom Italia -- At A Glance (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Telecom Italia S.p.A.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
31.03.2014Telecom Italia buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.09.2013Telecom Italia verkaufenCitigroup Corp.
30.08.2013Telecom Italia kaufenBernstein
22.08.2013Telecom Italia haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
07.08.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
31.03.2014Telecom Italia buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.08.2013Telecom Italia kaufenBernstein
07.08.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
13.06.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
29.04.2013Telecom Italia kaufenExane-BNP Paribas SA
22.08.2013Telecom Italia haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
08.07.2013Telecom Italia haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.07.2013Telecom Italia haltenIndependent Research GmbH
01.07.2013Telecom Italia haltenCitigroup Corp.
03.06.2013Telecom Italia haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.09.2013Telecom Italia verkaufenCitigroup Corp.
12.07.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
05.07.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
31.05.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
24.05.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Telecom Italia S.p.A. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Telecom Italia S.p.A. Analysen

Heute im Fokus

DAX stabil -- Dow startet kaum verändert -- Tsipras: Vorgezogene Neuwahlen nicht ausgeschlossen -- VW kassiert Verkaufsprognose -- Bayer mit Gewinnwachstum -- Twitter, HeidelbergCement, O2 im Fokus

Alphaform stellt Insolvenzantrag. Panasonic steigert Quartalsgewinn. Nissan profitiert von starker Nachfrage in Nordamerika und Europa. Porsche fährt erneut mehr Gewinn ein als Marke VW. Sky Deutschland senkt Verlust. Linde senkt Umsatzprognose. S&P droht Brasilien mit Herabstufung auf Ramsch. Osram profitiert von Einsparungen und dem schwachen Euro.
Die heißesten deutschen Überflieger

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welcher ist der größte deutsche Medienkonzern?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?