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19.08.2011 19:36

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Börsen in Europa-Schluss: Indizes gehen mit Abschlägen ins Wochenende

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Indizes notierten zum Wochenausklang mit negativen Vorzeichen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis Handelsende 2,15 Prozent auf 2.159,07 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 1,85 Prozent auf 2.121,51 Zähler. Auch die europäischen Länderbörsen tendierten deutlich im Minus.

Den französischen Leitindex CAC 40 führten heute die Papiere von Lafarge mit einem Zugewinn von 2,2 Prozent an. Am Indexende gaben die Anteilsscheine von Renault 4,7 Prozent ab.

In Großbritannien wurde der Aktienkurs des Software-Konzerns Autonomy um 71,6 Prozent nach oben katapultiert. Das Unternehmen hat der Übernahmeofferte des US-Technologiekonzerns Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) zugestimmt. In einer Stellungnahme des Board of Directors wurde das von Hewlett-Packard unterbreitete Übernahmeangebot in Höhe von 25,50 Britischen Pfund je Aktie in bar einstimmig gebilligt und den Aktionären zur Annahme empfohlen. Das Übernahmeangebot entspricht einem Aufschlag von rund 64 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie vor Bekanntwerden der Übernahmeofferte. Daneben legten Papiere des Eisenbahn- und Busbetreibers Stagecoach Group 0,7 Prozent zu. Der Konzern sieht sich für das laufende Fiskaljahr weiter auf Kurs und will insgesamt rund 340 Mio. Britische Pfund an die Aktionäre ausschütten.

Im SMI notierten heute fast alle Titel mit Abschlägen. Einzig Julius Baer konnte einen Zugewinn von 0,3 Prozent verbuchen, während die Aktien der UBS auf ihrem Vortagesstand schlossen. Größter Verlierer war die Swatch Group mit einem Minus von 4,9 Prozent.

Aktien der Österreichischen Post (Oesterreichische Post) gewannen heute 2 Prozent hinzu. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. So lag der Umsatz mit 1,14 Mrd. Euro um 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT verbesserte sich auf 81,3 Mio. Euro, nach 74,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich konnte das EBIT der Division Paket & Logistik zulegen, das um 69,3 Prozent verbessert werden konnte. Aber auch die größte Division Brief verzeichnete ein EBIT-Plus von 10,2 Prozent. Angesichts der konsequenten Restrukturierungen lag das EBIT der Division Filialnetz um 33,7 Prozent über Vorjahresniveau. Von den nunmehr 1.876 Geschäftsstellen werden bereits 1.212 von Post Partnern geführt, um 456 mehr als vor einem Jahr. Beim Periodenergebnis wurde ein Anstieg auf 62,0 Mio. Euro verzeichnet, nach zuvor 54,1 Mio. Euro. Auch für das laufende Fiskaljahr geht der Konzern von einer Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.159,07 (-2,15 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.121,51 (-1,85 Prozent) FTSE 100 (London): 5.040,76 (-1,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.016,99 (-1,92 Prozent) MIB (Mailand): 14.602,33 (-2,46 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.141,90 (-2,11 Prozent) SMI (Zürich): 5.093,75 (-1,97 Prozent) ATX (Wien): 2.080,84 (-2,05 Prozent) (19.08.2011/ac/n/m)

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