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12.12.2012 20:29

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Börsen in Europa-Schluss: Leichte Zugewinne

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendierten zur Wochenmitte leicht im Plus. Die Anleger hielten sich im Vorfeld des Fed-Sitzungsergebnisses mit größeren Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,24 Prozent auf 2.630,34 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 stieg um 0,10 Prozent auf 2.601,33 Zähler. Die europäischen Länderbörsen wiesen mehrheitlich Zugewinne aus.

Die Industrieproduktion in der Eurozone hat sich im Oktober gegenüber dem Vormonat nach Angaben der EU-Statistikbehörde reduziert. Auf Monatssicht schrumpfte die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ17) um 1,4 Prozent, während sie im September um 2,3 Prozent gesunken war. Im Vorjahresvergleich ging die arbeitstäglich bereinigte Fertigungsmenge in der Eurozone um 3,6 Prozent zurück, nach einem Minus von 2,8 Prozent im Vormonat. In der gesamten Europäischen Union (EU27) fiel die Erzeugung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Rückgang um 2,1 Prozent im September. Binnen Jahresfrist nahm der Output um 3,1 Prozent ab, während er im September um 2,7 Prozent nachgegeben hatte.

Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im Oktober nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von bis Oktober 2012 belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf 2,51 Millionen, das sind 128.000 weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Ferner lag die ILO-Arbeitslosenquote für den Zeitraum August bis Oktober bei 7,8 Prozent, was einem Rückgang um 0,5 Prozentpunkte zum Vorjahreszeitraum entspricht. BHP Billiton rückten um 0,7 Prozent vor. Der Minenbetreiber wird zwei Beteiligungen an den chinesischen Ölgiganten PetroChina verkaufen. So erwirbt die PetroChina International Investment (Australia) Pty Ltd. demnach den 8,33-prozentigen Anteil von BHP am East Browse Joint Venture sowie BHPs 20 Prozent-Anteil am West Browse Joint Venture. Für die Beteiligungen an dem Erdgasprojekt vor der australischen Westküste zahlt PetroChina insgesamt 1,63 Mrd. US-Dollar in bar. Spitzenreiter im FTSE 100 war Evraz mit einem Plus von 4,5 Prozent. Schlusslicht im Index war Morrision Supermarkets mit einem Abschlag von 1,2 Prozent.

Die französischen Verbraucherpreise sind im November nach Angaben der Statistikbehörde INSEE mit verlangsamtem Tempo angestiegen. So verringerte sich die Jahresteuerungsrate der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 1,6 Prozent, nach 2,1 Prozent im Vormonat. Im Vormonatsvergleich fielen die Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent. Im CAC 40 rückten derweil an der Indexspitze Cap Gemini um 2,5 Prozent vor, während Veolia Environnement als Schlusslicht 3,1 Prozent an Wert verloren.

Im Blickfeld der Investoren standen heute in der Schweiz die Titel von Syngenta , die sich um 0,3 Prozent verbilligten. Der Agrochemiekonzern teilte mit, dass am Ende der ersten Annahmefrist des Übernahmeangebots für die belgische Agro-Biotech-Gesellschaft Devgen (deVGen NVAct) 94,11 Prozent aller Devgen-Aktien zu den Bedingungen des Angebots angedient wurden. Syngenta hat bestätigt, dass alle Bedingungen des Übernahmeangebots erfüllt wurden und dass das Angebot inzwischen unbedingt ist. Im SMI standen derweil Givaudan mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent auf dem ersten Platz der Gewinnerliste. Richemont verbilligten sich derweil am Indexende um 1,6 Prozent.

In Spanien legten Inditex um 0,2 Prozent zu. Der Bekleidungshändler konnte seine Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres prozentual zweistellig steigern. Der Gewinn wurde daneben überproportional verbessert. Dabei profitierte der Konzern von einem hohen Wachstum in Asien sowie einem starken Online-Geschäft. Die Erwartungen wurden damit erfüllt.

Die österreichische S&T System Integration & Technology Distribution (S&T) gab bekannt, dass mit der heutigen Eintragung der Verschmelzung der S&T System Integration & Technology Distribution AG auf die Quanmax AG in das Quanmax-Firmenbuch in Linz die Verschmelzung der beiden Unternehmen erfolgreich vollzogen worden ist. Im österreichischen Leitindex ATX rückten auf Platz eins der Gewinnerliste AMAG Austria Metall um 3,1 Prozent vor. Hinten verbilligten sich unterdessen Andritz um 1,8 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.630,34 (+0,24 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.601,33 (+0,10 Prozent) FTSE 100 (London): 5.945,85 (+0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 3.646,66 (+0,01 Prozent) MIB (Mailand): 15.764,98 (+1,15 Prozent) SMI (Zürich): 6.959,39 (-0,21 Prozent) ATX (Wien): 2.357,55 (+0,40 Prozent) (12.12.2012/ac/n/m)

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