13.12.2012 19:56
Bewerten
 (0)

Börsen in Europa Schluss: Mehrheitlich leichte Verluste

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes schlossen den Donnerstaghandel überwiegend leicht in der Verlustzone ab. Die Anleger hielten sich mit größeren Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor um 0,10 Prozent auf 2.627,66 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN / WKN 965816) fiel um 0,31 Prozent auf 2.593,21 Zähler.

Die EU-Finanzminister haben sich heute nach zähen Verhandlungen auf die Schaffung einer europäischen Bankenaufsicht verständigt. Demnach soll eine zentrale Stelle zur Überwachung von Kreditinstituten in Europa entstehen. Auf Basis dieses Entwurfs sollen nun Verhandlungen mit dem EU-Parlament zur Umsetzung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs geführt werden. Dieser soll möglichst noch vor Ende des Jahres verabschiedet werden. Der nun geschlossene Kompromiss zwischen den EU-Finanzministern beinhaltet im Wesentlichen zwei Kernpunkte. Demnach soll die Europäische Zentralbank die Überwachung des europäischen Bankensektors übernehmen. Außerdem ist die Gründung einer Zentralen Bankenaufsichtsbehörde geplant. Nach der Implementierung dieser Behörde sollen in Schieflage geratene Kreditinstitute nach entsprechender Genehmigung durch die zuständigen nationalen Behörden direkte Hilfen aus dem EU-Rettungsschirm ESM erhalten können.

Der Anstieg der italienischen Verbraucherpreise hat sich im November mit abgebremstem Tempo fortgesetzt. Die nationale Statistikbehörde Istat hat heute die vorläufigen Angaben bestätigt. So verringerte sich die Jahresteuerungsrate auf 2,5 Prozent, nach einer Inflation von 2,6 Prozent im Oktober. Zudem gingen die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zurück, nach einem Minus von 0,1 Prozent im Oktober.

In Großbritannien brachen die Aktien des Musik- und Buchhändlers HMV Group im breiten Markt um 37,8 Prozent ein. Das Unternehmen konnte seinen Verlust im ersten Halbjahr trotz eines Umsatzrückgangs reduzieren. Darüber hinaus ist es nach Angaben des Konzerns wahrscheinlich, dass man die bestehenden Vereinbarungen mit den Banken angesichts schwieriger Marktbedingungen bereits im nächsten Monat nicht einhalten kann. Der Energie- und Erdgasversorger BG Group hat derweil Chris Finlayson, derzeit Executive Director und Managing Director BG Advance, zum neuen CEO bestellt. Die Anteilsscheine des Energie- und Erdgasversorgers fielen um 1,7 Prozent. Schließlich beabsichtigt Barclays Presseangaben zufolge, im Rahmen einer umfassenden Restrukturierung bis zu 2.000 Stellen im Investment Banking abzubauen. Die Titel der Großbank rückten um 0,6 Prozent vor. Spitzenreiter im britischen Leitindex FTSE 100 waren auch am Ende Tullow Oil mit einem Wertzuwachs von 2,9 Prozent, während sich am Indexende John Wood Group um 4,6 Prozent verbilligten.

Danone (Groupe Danone) rückten um 0,8 Prozent vor. Der Lebensmittelhersteller bereitet derzeit angesichts der anhaltend schwachen Wirtschaft in Europa und deutlich rückläufiger Umsätze in der Region einen Kostensenkungs- und Anpassungsplan vor, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Dabei soll das Programm über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt werden und die Kosten an die neuen Rahmenbedingungen anpassen. In diesem Zusammenhang werden in Europa Einsparungen in Höhe von rund 200 Mio. Euro angestrebt. Société Générale gab derweil bereits gestern den Verkauf ihrer ägyptischen Tochter bekannt. Demnach wird die Qatar National Bank (QNB) den Anteil von rund 77,2 Prozent an der ägyptischen National Société Générale Bank (NSGB) übernehmen. Zudem wird die QNB weitere Aktien für rund 2 Mrd. US-Dollar übernehmen. Der Société Générale fließt dadurch ein Nettogewinn von rund 350 Mio. Euro zu. Den Abschluss der Transaktion streben die Partner in der ersten Jahreshälfte 2013 an. In der Folge geht die Société Générale davon aus, dass die Kernkapitalquote (Core Tier 1) zum Jahresende 2013 um rund 30 Basispunkte steigen wird. Die Aktie der Bankgesellschaft gab um 1,3 Prozent nach. Renault fuhren um 1,5 Prozent vor. Der Automobilkonzern hat sich von seiner Restbeteiligung am schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo (Volvo AB (B)) getrennt. Insgesamt fließen Renault im Rahmen der Transaktion rund 1,48 Mrd. Euro (12,78 Mrd. SEK) zu. Tagesgewinner waren CAC 40 die Titel von Veolia mit einem Plus von 2,6 Prozent, währen Technip am Indexende 1,7 Prozent einbüßten

Die Schweizerische Nationalbank will die Obergrenze für die Heimatwährung weiter beibehalten. Den weiteren Angaben zufolge bleibt die Inflationsprognose im Vergleich zum September im Wesentlichen unverändert. Für 2012 wird eine Inflationsrate von -0,7 Prozent erwartet. Für 2013 rechnet die Schweizerische Nationalbank mit einer Inflation von -0,1 Prozent und für 2014 von +0,4 Prozent. Beim Wirtschaftswachstum wird im vierten Quartal mit einer deutlichen Abschwächung in der Schweiz gerechnet, nachdem im dritten Quartal ein leichter BIP-Anstieg ausgewiesen worden war. In der Schweiz dürfte das BIP-Wachstum in 2012 somit unverändert bei rund 1 Prozent liegen. Für 2013 erwartet die Nationalbank ein Wachstum von 1 bis 1,5 Prozent. In der Schweiz verteuerten sich im breiten Markt Sika um 0,1 Prozent. Das Unternehmen verstärkt die Marktposition im Auslandsgeschäft durch einen weiteren Zukauf. So wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der in Paraguay ansässigen Inatec SRL geschlossen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Anbieter im Bereich Bauchemie mit einem Jahresumsatz von rund 7 Mio. Schweizer Franken (CHF). Im SMI konnte Adecco den Tagessieg mit einem Plus von 0,6 Prozent erringen. Tagesverlierer waren dagegen die Titel von Swatch mit einem Wertverlust von 2,0 Prozent.

EVN (EVN) verloren 0,5 Prozent an Wert. Der Energieversorger konnte im abgelaufenen Fiskaljahr einen leichten Gewinnanstieg ausweisen. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu. Angesichts der weiterhin schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen erwartet der Konzern ein im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichbleibendes Ergebnis. Wienerberger gab derweil die Neuausrichtung der Konzernorganisation bekannt. Dabei soll die neue Organisation des Baumaterialherstellers einerseits die nach der Übernahme von Pipelife neu entstandene, divisionale Konzernstruktur entsprechend abbilden und andererseits zu schlankeren, schlagkräftigeren Strukturen führen. In diesem Zusammenhang wird der Vorstand von drei auf zwei Mitglieder reduziert. Das Papier schloss mit 0,1 Prozent im Minus.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.627,66 (-0,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.593,21 (-0,31 Prozent) FTSE 100 (London): 5.929,61 (-0,27 Prozent) CAC40 (Paris): 3.643,13 (-0,10 Prozent) MIB (Mailand): 15.866,29 (+0,64 Prozent) SMI (Zürich): 6.919,54 (-0,57 Prozent) ATX (Wien): 2.369,80 (+0,52 Prozent) (13.12.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Groupe Danone S.A.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Groupe Danone S.A.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
14:51 UhrGroupe Danone buyKepler Cheuvreux
22.02.2017Groupe Danone NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.02.2017Groupe Danone overweightMorgan Stanley
20.02.2017Groupe Danone HoldBaader Bank
17.02.2017Groupe Danone buyKepler Cheuvreux
14:51 UhrGroupe Danone buyKepler Cheuvreux
21.02.2017Groupe Danone overweightMorgan Stanley
17.02.2017Groupe Danone buyKepler Cheuvreux
17.02.2017Groupe Danone buyHSBC
16.02.2017Groupe Danone buySociété Générale Group S.A. (SG)
22.02.2017Groupe Danone NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.02.2017Groupe Danone HoldBaader Bank
16.02.2017Groupe Danone NeutralJP Morgan Chase & Co.
16.02.2017Groupe Danone NeutralUBS AG
16.02.2017Groupe Danone HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.02.2017Groupe Danone SellDeutsche Bank AG
17.01.2017Groupe Danone SellDeutsche Bank AG
20.12.2016Groupe Danone SellDeutsche Bank AG
11.11.2016Groupe Danone SellDeutsche Bank AG
19.10.2016Groupe Danone SellDeutsche Bank AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Groupe Danone S.A. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX fester -- Dow um Nulllinie -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- freenet, CTS, United Internet, RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende -- Commerzbank im Fokus

Postbank zuversichtlich für 2017. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken. Apple im Visier: Hacker drohen am 7. April Millionen iPhones zu löschen. Commerzbank bleibt beim Pfund auf der Geberseite. Dollar-Bullen geben auf. Mega-Dividende: Die reichste Frau Deutschlands wird noch reicher.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
Allianz840400
E.ON SEENAG99
SAP SE716460
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
MediGene AGA1X3W0
BMW AG519000
Siemens AG723610
Deutsche Lufthansa AG823212