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01.12.2011 19:54

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Börsen in Europa-Schluss: Schwacher Handel, Gewinnmitnahmen belasten

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen konnten am Donnerstag ihre anfänglichen Kursverluste im Mittagshandel abbauen und teilweise in die Gewinnzone vorrücken. Am Ende schlossen die Indizes aber dank Gewinnmitnahmen wieder klar im roten Bereich. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,71 Prozent auf 2.313,84 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 0,52 Prozent auf 2.287,12 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendierten mehrheitlich im Minus.

In London kletterten die Papiere von Kingfisher um 2,2 Prozent. Die größte Baumarktkette in Europa konnte im dritten Quartal beim Umsatz zulegen und das Ergebnis verbessern. Dank der umgesetzten Effizienzsteigerungsmaßnahmen und höherer Margen verbesserte sich der Gewinn (Retail Profit) auf 273 Mio. GBP, was einem Plus von 13,9 Prozent entspricht. Im FTSE 100 gewannen an der Spitze Resolution 3,9 Prozent. IMI gaben am Indexende 4,9 Prozent nach.

Die französische Arbeitsmarktlage hat sich im dritten Quartal 2011 verschlechtert. So erhöhte sich die ILO-Arbeitslosenquote in Europas zweitgrößter Volkswirtschaft (ohne Überseegebiete) auf 9,3 Prozent. Im zweiten Quartal 2011 war eine Quote von 9,1 Prozent und im dritten Quartal 2010 von 9,4 Prozent ausgewiesen worden. Im CAC 40 waren Carrefour mit einem Plus von 1,9 Prozent Spitzenreiter. Schlusslicht war Credit Agricole mit einem Minus von 3,8 Prozent. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft seco ermittelte derweil für das dritte Quartal 2011 einen abgebremsten Anstieg der Wirtschaftsleistung. Wie heute mitgeteilt wurde, erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 Prozent. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 2,2 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal hat das reale BIP um 0,2 Prozent zugelegt, nach einem Plus von 0,5 Prozent im zweiten Quartal 2011. Auf der Unternehmensseite verloren UBS 1,9 Prozent und bilden damit das Schlusslicht im SMI. Die schweizerische Großbank gab heute mehrere Veränderungen im Management bekannt. Konzernangaben zufolge übernimmt Philip J. Lofts seine vormalige Funktion als Group Chief Risk Officer (CRO) von UBS. Er war bereits von November 2008 bis Dezember 2010 als Group CRO tätig, bevor er im Januar 2011 CEO UBS Group Americas wurde. Nun ersetzt er Maureen Miskovic, der die UBS verlässt. Robert J. McCann übernimmt die Position des CEO UBS Group Americas zusätzlich zu seiner jetzigen Funktion als CEO Wealth Management Americas. Ferner übernimmt Ulrich Körner die Position des CEO UBS Group Europe, Middle East and Africa zusätzlich zu seinen aktuellen Aufgaben als Group Chief Operating Officer und CEO Corporate Center. Alle diese Veränderungen gelten ab sofort. Philip J. Lofts, Robert J. McCann und Ulrich Körner bleiben weiterhin Mitglieder der Konzernleitung. ABB lagen mit 1,2 Prozent in der Verlustzone. Der schweizerische Mischkonzern hat einen weiteren Auftrag aus Indien erhalten. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, habe der von der Powergrid Corporation of India Ltd. vergebene Auftrag einen Gesamtwert von 38 Mio. US-Dollar. Der Auftrag umfasst die Lieferung von Ausrüstung für die Unterstation Champa im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh. Der SMI-Indedx wird dagegen angeführt von den beiden Pharma-Schwergewichten Novartis und Roche, die um 1,8 bzw. 2,1 Prozent zulegen können. Im breiten Markt geben Sika um 0,4 Prozent nach. Der Spezialchemiekonzern hat die sich in Privatbesitz befindende Duochem übernommen, die in Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Polymerböden und Abdichtungsprodukten für die Bauindustrie tätig ist.

Die finnische UPM-Kymmene plant Stellenstreichungen bei ihrer Forstprodukte-Sparte UPM Silvesta Oy. Wie der Forstindustrie- und Papierkonzern erklärte, werde man mit den entsprechenden Vertretern von UPM Silvesta am 7. Dezember Verhandlungen über die Umsetzung von Effizienzsteigerungen aufnehmen. Im Zuge der geplanten Maßnahmen sollen nach den konzerneigenen Planungen insgesamt 90 der insgesamt 216 Stellen bei UPM Silvesta abgebaut werden, hieß es. Die Aktie von UPM-Kymmene verloren 0,8 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.313,84 (-0,71 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.287,12 (-0,52 Prozent) FTSE 100 (London): 5.489,34 (-0,29 Prozent) CAC40 (Paris): 3.129,95 (-0,78 Prozent) MIB (Mailand): 15.244,62 (-0,16 Prozent) IBEX35 (Madrid) 8.421,00 (-0,34 Prozent) SMI (Zürich): 5.681,57 (+0,52 Prozent) ATX (Wien): 1.818,23 (-1,55 Prozent) (01.12.2011/ac/n/m)

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