12.11.2012 20:12
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Börsen in Europa-Schluss: Schwacher Wochenauftakt

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes starteten am Montag mit Abschlägen in die neue Woche. Dabei drückten v.a. negative Konjunkturdaten aus Japan auf die Kauflaune der Investoren. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verlor 0,25 Prozent auf 2.473,52 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gab um 0,34 Prozent nach auf 2.513,22 Zähler. Die europäischen Länderbörsen wiesen mehrheitlich Abschläge aus.

Im Londoner Handel waren die größten Gewinne bei Aktien der Admiral Group zu finden. Sie führten die Gewinnerliste des FTSE 100 mit +3,6 Prozent an, dicht gefolgt von der Lloyds Banking Group (+3,5 Prozent). Größter Verlierer im britischen Leitindex war die Aktie von Anglo American mit Abschlägen von 2,1 Prozent.

In Paris fanden sich ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren die Anteilsscheine der Publicis Groupe mit einem Wertzuwachs von 1,7 Prozent wieder. Im französischen Leitindex CAC 40 folgten dahinter PPR (+1,5 Prozent) und Société Générale mit einem Plus von 1,2 Prozent. Gleichzeitig trennten sich die Anleger bevorzugt von den Titeln von Veolia Environnement, die sich als Schlusslicht um 2,5 Prozent verbilligten. Ferner flogen EADS mit einem Abschlag von 0,8 Prozent hinterher. Gegen den Luft- und Raumfahrtkonzern ermitteln Presseangaben zufolge Staatsanwaltschaften in ganz Europa wegen Geschäften mit Österreich. Der Vorwurf lautet auf Bestechung und Untreue, Geldwäsche und Betrug.

Eine Meldung gab es heute auch aus der Schweiz. Julius Bär Gruppe verlautbarte, dass sie und die Mailänder Kairos Investment Management S.p.A. eine Vereinbarung getroffen haben, in Italien gemeinsam einen führenden Onshore-Vermögensverwalter aufzubauen. Den Angaben zufolge wird Julius Baer SIM Italien in Kairos integriert und gleichzeitig erwirbt Julius Bär eine Beteiligung von 19,9 Prozent an Kairos. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Regulatoren und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013 abgeschlossen. Weiterhin kamen die beiden Parteien überein, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, in Italien eine neue Privatbank aufzubauen. Die Aktie verbilligte sich um 0,1 Prozent. Wie unterdessen bereits am Freitag bekannt gegeben wurde, muss der Nahrungsmittelhersteller Nestlé in den USA mehrere Chargen seines Schokopulvergetränks Nesquik zurückrufen. Wie es heißt, besteht die Gefahr, dass eine Zutat mit Salmonellen kontaminiert sein könnte. So erklärte das Unternehmen, dass sein Kalziumkarbonat-Zulieferer aus diesem Grund einige seiner Chargen zurückgerufen habe. Der Titel verschlechterte sich um 0,2 Prozent. Spitzenreiter im SMI waren Richemont mit einem Plus von 2,4 Prozent, während sich gleichzeitig Adecco am Indexende um 1,4 Prozent verbilligten.

SAS (SAS AB) rückten um 0,8 Prozent vor. Die Fluggesellschaft verlautbarte dass sich ihr Gewinn im dritten Quartal verdoppelt hat. Dagegen wurde nach neun Monaten ein Ergebniseinbruch verzeichnet. Der Konzern kündigte vor diesem Hintergrund eine weitere umfassende Restrukturierung an.

Bereits am Freitag verlautbarte der Software-Hersteller Fabasoft seine vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013. Demnach verringerten sich die Umsatzerlöse. EBITDA und EBIT entwickelten sich ebenfalls rückläufig. Unterdessen tendiert die Aktie des Industriekonzerns Semperit um 0,4 Prozent schwächer. Der Konzern teilte ebenfalls schon am Freitag mit, dass die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde und das deutsche Bundeskartellamt die Akquisition der malaysischen Latexx Partners Berhad genehmigt haben. Damit unterliegt die Akquisition keinen aufschiebenden Bedingungen mehr und kann vollzogen werden.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.473,52 (-0,25 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.513,22 (-0,34 Prozent) FTSE 100 (London): 5.767,27 (-0,04 Prozent) CAC40 (Paris): 3.411,65 (-0,35 Prozent) MIB (Mailand): 15.121,70 (-0,39 Prozent) SMI (Zürich): 6.696,67 (-0,28 Prozent) ATX (Wien): 2.183,43 (+0,01 Prozent) (12.11.2012/ac/n/m)

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07.12.2016Nestle SA overweightJP Morgan Chase & Co.
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29.11.2016Nestle SA buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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