Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen konnten am Freitag trotz eines freundlichen Mittagshandels nicht mit Zugewinnen aus dem Handel gehen. Der Blick der Marktteilnehmer richtete sich dabei erneut auf die Schuldenproblematik in Griechenland. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gab um 0,33 Prozent nach auf 2.426,96 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verlor 0,46 Prozent auf 2.447,95 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notierten überwiegend im Minus.
Die britischen Einzelhandelsumsätze sind derweil im Dezember 2011 gestiegen. Dies teilte National Statistics mit. Im Vormonatsvergleich kletterte der Einzelhandelsabsatz demnach um 0,8 Prozent, wogegen für November ein Rückgang um 0,4 Prozent verbucht worden war. Binnen Jahresfrist zog das Absatzvolumen der britischen Einzelhändler um 6,2 Prozent an. Davor war im November ein Plus von 4,3 Prozent ausgewiesen worden. Im FTSE 100 waren lange Zeit vor allem Finanztitel gesucht. So legten Royal Bank of Scotland um 1,4 Prozent zu. Spitzenreiter im britischen Leitindex war indes Vedanta Resources, die 4,7 Prozent zulegten. Unter den Verlierern fanden sich insbesondere Rohstofftitel wieder. Größte Verlierer waren Petrofac (-4,3 Prozent) und Weir Group (-6 Prozent).
Die französischen Frühindikatoren sind im November 2011 gesunken. So fielen die Frühindikatoren auf Monatssicht um 0,2 Prozent. Für Oktober 2011 war hingegen ein Plus von 0,5 Prozent ausgewiesen worden. Im CAC 40 waren Société Générale mit einem Plus von 4,5 Prozent größter Gewinner. Schlusslicht waren Safran mit einem Minus von 2,1 Prozent.
Die Aktie von Ericsson (Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B)) legte in Stockholm um 2,1 Prozent zu. Der Telekommunikationsausrüster meldete heute, dass Ulf Ewaldsson zum Senior Vice President, Chief Technology Officer, Head of Group Function Technology & Portfolio Management bestellt wurde. Unternehmensangaben zufolge tritt Ewaldsson, der zurzeit als Head of Product Area Radio innerhalb der Ericsson-Sparte Networks fungiert, seine neue Position zum 1. Februar 2012 an. Ewaldsson, der nun in Stockholm tätig sein wird, kam 1990 zu Ericsson und hatte seitdem mehrere Management-Positionen im Konzern inne.
Im Schweizer SMI behaupteten sich Aktien von Credit Suisse mit einem Aufschlag von 1,5 Prozent auf dem ersten Platz. Daneben legten auch UBS um 0,6 Prozent zu. Die rote Laterne wurde von den Pharmatiteln Roche (-1,6 Prozent) und Novartis (-4,0 Prozent) gehalten.
Der Auftragseingang der italienischen Industrie ist im November 2011 leicht gestiegen. Laut der italienischen Statistikbehörde Istat erhöhte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Im Oktober war hingegen ein Minus von 1,6 Prozent verbucht worden. Jedoch lagen die Neuaufträge um 0,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, nach einem Rückgang um 4,8 Prozent im Oktober.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.426,96 (-0,33 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.447,95 (-0,46 Prozent) FTSE 100 (London): 5.728,55 (-0,22 Prozent) CAC40 (Paris): 3.321,50 (-0,22 Prozent) MIB (Mailand): 15.632,06 (-0,13 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.561,90 (-0,49 Prozent) SMI (Zürich): 6.122,67 (-1,16 Prozent) ATX (Wien): 2.019,73 (+0,94 Prozent) (20.01.2012/ac/n/m)