30.04.2012 20:39
Bewerten
 (0)

Börsen in Europa-Schluss: Schwacher Wochenstart

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendierten am Montag deutlich leichter. Die Stimmung der Investoren wurde dabei auch durch relativ schwache Quartalszahlen der Brauerei Anheuser-Busch gedrückt. Zudem belastete die Lage in Spanien die Anlegerstimmung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 1,60 Prozent auf 2.306,43 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gab indes um 0,78 Prozent auf 2.404,55 Zähler ab. Die europäischen Länderbörsen notierten mehrheitlich im Minus.

Die Verbraucherpreise sind im April 2012 mit abgebremstem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verringerte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,6 Prozent, während sie im Vormonat noch bei 2,7 Prozent gestanden hatte. Im vierten Quartal 2011 erhöhte sich die Sparquote der privaten Haushalte gegenüber dem dritten Quartal 2011 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27, während die Investitionsquote der Haushalte beinahe stabil blieb. Dagegen fiel die Investitionsquote der Unternehmen sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27. Die Investitionsquote der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften sank im vierten Quartal 2011 in der EU27 auf 20,2 Prozent, gegenüber 20,6 Prozent im dritten Quartal 2011. Im Euroraum ging die Investitionsquote von 21,0 auf 20,7 Prozent zurück.

Spitzenreiter im britischen Leitindex FTSE 100 waren die Anteilsscheine von Aberdeen Asset Management mit einem Zugewinn von 3,5 Prozent, während am Indexende die Rohstofftitel Fresnillo und Randgold Ressources um 3,3 bzw. 3,4 Prozent nachgaben.

Im französischen Leitindex CAC 40 waren an der Spitze Anteilsscheine von Bouygues zu finden, die als einziger Titel 0,6 Prozent zulegen konnten. Daneben waren auch Peugeot mit nur minimalen Abschlägen eher gefragt. Am unteren Ende brachen STMicroelectronics um 5 Prozent ein. Daneben mussten Renault 3,8 Prozent abgeben.

Im schweizerischen Leitindex SMI zog die Aktie des Pharmakonzerns Actelion mit einem Zugewinn von 13,6 Prozent an der Spitze einsam ihre Bahnen. Am Morgen hatte der Konzern positive Studiendaten präsentiert. Demnach teilte der Pharmakonzern mit, dass aufgrund der ersten Datenanalyse die zulassungsrelevante, auf klinische Ereignisse ausgerichtete Langzeitstudie SERAPHIN mit dem neuartigen dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Macitentan, bei der 742 Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) bis zu dreieinhalb Jahre lang behandelt worden waren, ihren primären Endpunkt erreicht hat. Mit Macitentan konnte bei beiden verwendeten Dosierungen (3mg und 10mg) im Verlauf der Behandlungsdauer das Risiko eines Morbiditäts- oder Mortalitätsereignisses gegenüber Plazebo gesenkt werden. Am unteren Ende gaben ABB um 3,8 Prozent nach.

In Österreich standen die Anteilsscheine der Erste Group Bank im Fokus, nachdem der Finanzkonzern für das Auftaktquartal einen Gewinnanstieg ausweisen konnte. Der Titel legte um 1,6 Prozent zu. Daneben fuhren Pankl Racing Systems mit einem Abschlag von 1,1 Prozent hinterher. Der Systemlieferant der Rennautomobil-, Luxusautomobil- und Luftfahrtindustrie konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten.

In Belgien notierten Anteilsscheine von Anheuser-Busch InBev mit einem Abschlag von 1,2 Prozent schwächer, obwohl der weltgrößte Bierkonzern für das erste Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg ausweisen konnte. Auch der Umsatz konnte erhöht werden. Unter anderem konnte Anheuser-Busch InBev im Auftaktquartal von höheren Bierabsätzen, geringeren Zinsaufwendungen und einer geringeren Steuerquote profitieren. Dabei hat man sowohl in Brasilien als auch in China trotz schlechter Witterungsbedingungen beim Bierabsatz zulegen können. Für das zweite Quartal erwartet man in den USA eine Abschwächung beim Bierabsatz, während man in Brasilien angesichts der zuletzt weiter gestiegenen Heimatwährung eine weiterhin positive Absatz- und Umsatzentwicklung erwartet.

Die spanische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2012 erneut geschrumpft. Dies gab die nationale Statistikbehörde am Montag bekannt. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent, nachdem es im vierten Quartal 2012 auch schon um 0,3 Prozent gefallen war. Mit zwei Rückgängen in Folge befindet sich Spanien nun in einer Rezession. Bereits in der vergangenen Woche stand das hoch verschuldete Euro-Mitgliedsland im Fokus, nachdem die Ratingagentur S&P die Bonitätsnote Spaniens um zwei Stufen abgesenkt hatte.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.306,43 (-1,60 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.404,55 (-0,78 Prozent) FTSE 100 (London): 5.737,78 (-0,68 Prozent) CAC40 (Paris): 3.212,80 (-1,64 Prozent) MIB (Mailand): 14.592,34 (-1,26 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 7.011,00 (-1,89 Prozent) SMI (Zürich): 6.096,34 (-0,33 Prozent) ATX (Wien): 2.118,94 (+0,11 Prozent) (30.04.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Anheuser-Busch InBev S.A.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Anheuser-Busch InBev S.A.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
08.02.2016Anheuser-Busch InBev buyNomura
20.01.2016Anheuser-Busch InBev buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.12.2015Anheuser-Busch InBev buyHSBC
01.12.2015Anheuser-Busch InBev buyCitigroup Corp.
17.11.2015Anheuser-Busch InBev buyNomura
08.02.2016Anheuser-Busch InBev buyNomura
20.01.2016Anheuser-Busch InBev buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.12.2015Anheuser-Busch InBev buyHSBC
01.12.2015Anheuser-Busch InBev buyCitigroup Corp.
17.11.2015Anheuser-Busch InBev buyNomura
16.11.2015Anheuser-Busch InBev neutralIndependent Research GmbH
12.11.2015Anheuser-Busch InBev HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
12.11.2015Anheuser-Busch InBev market-performBernstein Research
03.11.2015Anheuser-Busch InBev HoldSociété Générale Group S.A. (SG)
02.11.2015Anheuser-Busch InBev NeutralNomura
16.09.2015Anheuser-Busch InBev SellS&P Capital IQ
30.07.2015Anheuser-Busch InBev SellS&P Capital IQ
03.03.2015Anheuser-Busch InBev ReduceKepler Cheuvreux
26.02.2015Anheuser-Busch InBev SellS&P Capital IQ
26.02.2015Anheuser-Busch InBev ReduceKepler Cheuvreux
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Anheuser-Busch InBev S.A. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen

Heute im Fokus

DAX geht mit kräftigem Plus ins Wochenende -- US-Börsen schließen höher -- Commerzbank mit Milliardengewinn -- Deutsche Bank startet Anleihen-Rückkauf -- Groupon, Renault im Fokus

Springer-Konzern verwirft Umwandlung der Rechtsform. Tim Cook blamiert sich mit der iPhone-Kamera - und reagiert humorlos. Wachstum in China kurbelt VW-Verkäufe wieder an. Triebwerksbauer Rolls-Royce kappt wegen Krise Dividende. Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an.
Wo verdiene ich am meisten?
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?