23.11.2012 19:21
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Börsen in Europa Schluss: Weitere Gewinne, Euro Stoxx 50 verzeichnet größten Wochengewinn im laufenden Jahr

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Paris (www.aktiencheck.de) - Am letzten Handelstag der Woche pendelten die wichtigsten europäischen Indizes in einem nachrichtenarmen Umfeld lange unentschlossen seitwärts, konnten am Nachmittag aber doch deutlich in die Gewinnzone vordringen. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewann 0,87 Prozent auf 2.557,03 Punkte und verzeichnete mit einem Plus von über 5 Prozent den größten Wochengewinn im laufenden Jahr. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbesserte sich um 0,56 Prozent auf 2.534,72 Zähler.

Die europäischen Länderbörsen gingen ebenfalls durchweg mit grünen Vorzeichen ins Wochenende. Die größten Aufschläge verbuchte dabei der österreichische ATX, der um 1,3 Prozent zulegen konnte.

Die spanischen Erzeugerpreise haben sich im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE mit abgebremstem Tempo erhöht. Im Vorjahresvergleich verringerte sich die Teuerungsrate auf 3,5 Prozent, nachdem sie im September noch bei 3,8 Prozent gestanden hatte. Binnen Monatsfrist sanken die Preise auf Produzentenebene erneut um 0,1 Prozent, nach einem Preisrückgang um 0,1 Prozent im September.

Der Umsatz des italienischen Einzelhandels hat sich im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat erhöht. Auf Monatssicht stiegen die Einzelhandelsumsätze um 0,1 Prozent. Davor waren sie im August unverändert geblieben. Zudem schrumpften die Umsatzerlöse der Einzelhändler in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent.

Das Geschäftsklima im französischen Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE verbessert. So erhöhte sich der entsprechende saisonbereinigte Stimmungsindex auf 88 Punkte. Für den Vormonat war noch ein Indexstand von 85 Punkten ermittelt worden.

Die Bundesregierung will derweil einem Medienbericht zufolge bei ihrem geplanten Einstieg beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS EADS-Anteile vom französischen Staat übernehmen. Wie es heißt, habe die Bundesregierung die staatseigene Förderbank KfW beauftragt, direkt Gesellschafter-Anteile vom französischen Staat zu kaufen. In der Folge würde die KfW deutlich weniger Aktien von Daimler übernehmen. Der Autobauer hält bislang noch 15 Prozent der Aktien und möchte diese verkaufen. Bislang war immer geplant, dass diese an den deutschen Staat gehen sollten. EADS fliegen mit einem Abschlag von 1,4 Prozent hinterher. Noch schlechter es nur für Alcatel-Lucent mit einem Wertverlust von 3,7 Prozent. Hoch im Kurs standen unterdessen EDF, die sich als Spitzenreiter im CAC 40 um 4,6 Prozent verbesserten.

Das Bundeskartellamt hat dem österreichischen Faserhersteller Lenzing die Mehrheits-Übernahme der in Kelheim ansässigen Kelheim Hygiene Fibres GmbH untersagt. Der Titel verbesserte sich um 0,9 Prozent. Im österreichischen Leitindex ATX standen Papiere von Verbund mit einem Zugewinn von 4,2 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren. Der Energiekonzern hat am Freitag Gespräche über einen möglichen Verkauf seiner Anteile am türkischen Joint Venture EnerijSA bestätigt. Am Ende der Kursliste stand die Aktie von Conwert Immobilien mit einem Minus von 1,0 Prozent.

Actelion (Actelion) rückten um 1,0 Prozent vor. Der Pharmakonzern hat bereits gestern einen Zulassungsantrag für das Medikament Macitentan (Opsumit zur Behandlung von Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingereicht. Im schweizerischen Leitindex SMI setzten sich derweil Adecco mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent an die Indexspitze. Die rote Laterne wurde unterdessen von SGS mit einem Minus von 0,4 Prozent gehalten.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.557,03 (+0,87 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.534,72 (+0,56 Prozent) FTSE 100 (London): 5.819,14 (+0,49 Prozent) CAC40 (Paris): 3.528,80 (+0,87 Prozent) MIB (Mailand): 15.635,89 (+0,53 Prozent) SMI (Zürich): 6.715,09 (+0,54 Prozent) ATX (Wien): 2.242,44 (+1,29 Prozent) (23.11.2012/ac/n/m)

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