DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

08.06.2012 20:07

Senden

Börsen in Europa-Schluss: Zurückhaltender Wochenausklang, Spanien im Fokus

Heineken zu myNews hinzufügen Was ist das?


Paris (www.aktiencheck.de) - Die Stimmung an den europäischen Börsen hielt sich am Freitag gedämpft. Schwache Konjunkturdaten aus Europa und das Rating-Downgrade von Spanien durch die Ratingagentur Fitch lasteten auf dem Sentiment. Auch Gerüchte über ein Anrufen des Rettungsschirms seitens Spaniens halfen nur bedingt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann am Ende 0,04 Prozent auf 2.143,90 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gab um 0,23 Prozent nach auf 2.280,31 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notierten uneinheitlich.

Die Leistungsbilanz der EU27 hat das erste Quartal 2012 mit einem kleineren Passivsaldo abgeschlossen. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde vom Freitag betrug das Defizit 8,8 Mrd. Euro, nach einem Passivsaldo von 31,3 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Ferner stieg der Aktivsaldo bei den Dienstleistungen von 20,4 Mrd. Euro im entsprechenden Quartal 2011 auf nun 25,2 Mrd. Euro. Beim Warenhandel sank das Defizit auf 28,6 Mrd. Euro, nach einem Minus von 47,3 Mrd. Euro im ersten Quartal 2011.

Die US-Ratingagentur Fitch hat am Donnerstagabend die Bonitätsnote des hoch verschuldeten Euro-Mitglieds Spanien herabgestuft. So wurde das Kreditrating Spaniens von "A" um drei Stufen auf "BBB" gesenkt. Der Ausblick wurde mit "negativ" angegeben. Zur Begründung verwies die Ratingagentur unter anderem auf die schwierige Situation der spanischen Großbanken. Nach Einschätzung von Fitch dürfte der spanische Bankensektor Mittel in Höhe von 60 bis 100 Mrd. Euro zur notwendigen Restrukturierung benötigen. Zuvor war Fitch hier von einem deutlich geringeren Betrag ausgegangen. Daneben wurde auch auf die hohe Staatsverschuldung und die eingetrübten Perspektiven der spanischen Volkswirtschaft verwiesen.

Im britischen FTSE 100 bewegten sich Capita mit einem Plus von 2,9 Prozent auf dem ersten Platz. Severn Trent und Centrica legten auf den folgenden Plätzen um 2,7 bzw. 2,2 Prozent zu. Bevorzugt trennten sich Anleger von Rohstofftiteln. So verloren Kazakhmys und Eurasian Natural Resources über 3 Prozent an Wert. Auf den letzten beiden Plätzen fielen Rio Tinto und Vedanta Resources um 4,8 bzw. 5,1 Prozent zurück.

Anteile der France Télécom legten als Spitzenreiter im französischen CAC40 um 3,2 Prozent zu. Veolia Environnement und EDF behaupteten sich mit Zugewinnen von 2,5 bzw. 2,1 Prozent ebenfalls auf den vorderen Plätzen. Peugeot, Vallourec und Safran gaben am Indexende um 3,2 bzw. 3,9 bzw. 2,7 Prozent ab. Wie heute bekannt gegeben wurde, hat sich das französische Handelsbilanzdefizit im April 2012 vergrößert. So erhöhte sich das Defizit in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 5,8 Mrd. Euro. Für März war lediglich ein Passivsaldo von 5,57 Mrd. Euro ermittelt worden. Das Geschäftsklima im französischen Industrie- und Service-Sektor hat sich unterdessen im Mai 2012 verschlechtert. Laut der Banque de France (BdF) verringerte sich der entsprechende Stimmungsindex auf 93 Punkte. Im Vormonat war noch ein Indexstand von 94 Punkten ausgewiesen worden. Ferner senkten die Währungshüter ihren wirtschaftlichen Ausblick und gehen inzwischen nur noch davon aus, dass die französische Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,1 Prozent schrumpft, wogegen bisher ein stabiles BIP erwartet worden war.

Im Schweizer SMI lagen Anteile von Swisscom mit einem Plus von 1,3 Prozent an der Spitze. Swiss Re, Novartis und Zurich Insurance gewannen auf den folgenden Plätzen 0,6 Prozent hinzu. Für Anteile der Credit Suisse ging es auf dem letzten Platz um 1,9 Prozent nach unten. Im breiten Markt legten Aktien von Logitech (Logitech International) um 0,4 Prozent zu. Der Hardware-Hersteller geht in Zusammenhang mit den zuletzt angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen von Einmalbelastungen in zweistelliger Millionenhöhe aus.

Für Aktien von Heineken ging es im niederländischen AEX um moderate 0,5 Prozent nach unten. Der Bierkonzern kündigte heute einen weiteren Zukauf an. Demnach wurde eine Vereinbarung zur Übernahme des belgischen Apfelweinherstellers Stassen S.A. geschlossen. Durch die Übernahme baut Heineken seine Marktposition in dieser Produktkategorie in Kontinentaleuropa weiter aus. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.143,90 (+0,04 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.280,31 (-0,23 Prozent) FTSE 100 (London): 5.435,08 (-0,23 Prozent) CAC40 (Paris): 3.051,69 (-0,63 Prozent) MIB (Mailand): 13.445,46 (-0,74 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.552,00 (+1,77 Prozent) SMI (Zürich): 5.869,32 (+0,00 Prozent) ATX (Wien): 1.901,13 (+0,17 Prozent) (08.06.2012/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Heineken N.V.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
11.04.13Heineken haltenGoldman Sachs Group Inc.
11.04.13Heineken verkaufenBarclays Capital
09.04.13Heineken haltenNomura
09.04.13Heineken kaufenExane-BNP Paribas SA
28.03.13Heineken haltenCredit Suisse Group
09.04.13Heineken kaufenExane-BNP Paribas SA
06.12.12Heineken buySociété Générale Group S.A. (SG)
03.12.12Heineken outperformExane-BNP Paribas SA
23.11.12Heineken buyING
22.11.12Heineken buyING
11.04.13Heineken haltenGoldman Sachs Group Inc.
09.04.13Heineken haltenNomura
28.03.13Heineken haltenCredit Suisse Group
21.02.13Heineken haltenJ.P. Morgan
13.02.13Heineken haltenS&P Equity Research
11.04.13Heineken verkaufenBarclays Capital
12.02.13Heineken verkaufenUBS AG
11.02.13Heineken verkaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
15.11.12Heineken reduceSarasin Research
24.10.12Heineken reduceSarasin Research
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Heineken N.V. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen