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Royal Bank of Scotland (RBS) Aktie [WKN: 865142 / ISIN: GB0007547838]

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14.01.2009 13:31

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Börsen in Europa: Schwach, Finanzwerte auf Talfahrt


Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen haben zur Wochenmitte hin mit deutlichen Verlusten zu kämpfen. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 gibt zur Stunde 1,49 Prozent ab und steht bei 2.375,36 Punkten. Für den auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 geht es um 1,89 Prozent nach unten auf 2.065,77 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verliert 1,05 Prozent auf 544,36 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen liegen ebenfalls im Minus.

Finanzwerte stehen europaweit unter Abgabedruck. Hier belastet insbesondere eine Meldung, wonach die Deutsche Bank für das vierte Quartal angesichts der Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten einen Verlust nach Steuern in der Größenordnung von 4,8 Mrd. Euro erwartet.

In Zürich brechen Titel der Credit Suisse um fast 7 Prozent ein. Die Aktie der UBS sackt um knapp 5 Prozent ab. In Paris verlieren Société Générale gut 9 Prozent, BNP Paribas über 7 Prozent und Crédit Agricole mehr als 5 Prozent. An der Londoner Börse rutschen Barclays um 12,5 Prozent ab. HBOS liegen mit rund 8 Prozent im Minus, während Titel der RBS mehr als 7 abgeben. Wie heute bekannt wurde, hat sich die RBS von ihrer Beteiligung an der Bank of China getrennt. Der Gesamterlös aus dem Verkauf der 4,26-prozentigen Beteiligung wurde auf 1,6 Mrd. Britische Pfund beziffert.

Anteilsscheine der spanischen Bankgesellschaft Banesto halten sich in Madrid mit -0,6 Prozent recht gut. Dabei ist der Gewinn des Unternehmens im vierten Quartal unerwartet deutlich zurückgegangen. Titel von Repsol gewinnen indes 1,7 Prozent. Der spanische Baukonzern Sacyr könnte seine Beteiligung an dem Öl- und Erdgaskonzern Presseangaben zufolge an den chinesischen Ölkonzern Sinopec verkaufen.

Indexstände (13:15 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.375,36 (-1,49 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 2.065,77 (-1,89 Prozent)

EURONEXT 100: 544,36 (-1,05 Prozent)

FTSE 100 (London): 4.316,03 (-1,89 Prozent)

CAC40 (Paris): 3.150,50 (-1,48 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 19.302,00 (-0,79 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 8.904,50 (-1,69 Prozent)

SMI (Zürich): 5.510,82 (-0,42 Prozent)

ATX (Wien): 1.733,74 (-1,00 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die Royal Bank of Scotland Group plc hat sich von ihrer Beteiligung an der Bank of China Ltd. (ISIN CNE1000001Z5/ WKN A0M4WZ) getrennt. Der Gesamterlös aus dem Verkauf der 4,26-prozentigen Beteiligung an dem chinesischen Bankkonzern wurde auf 1,6 Mrd. Britische Pfund beziffert. Der Verkauf der Beteiligung erfolgte im Rahmen der im Oktober vergangenen Jahres angekündigten Fokussierung auf das Kerngeschäft, teilte der Finanzkonzern weiter mit.

Der spanische Baukonzern Sacyr Vallehermoso S.A. (ISIN ES0182870214/ WKN 853624) könnte seine 20-prozentige Beteiligung an dem spanischen Öl- und Erdgaskonzern Repsol YPF S.A. (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) Presseangaben zufolge an die China Petroleum & Chemical Corp. (Sinopec) (ISIN CN0005789556/ WKN 578955) verkaufen. Wie die spanische Zeitung "Cinco Dias" heute in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat Sacyr Gespräche mit dem chinesischen Sinopec-Konzern aufgenommen, nachdem eine Transaktion zum Verkauf der Beteiligung an den russischen Ölkonzern LUKoil Oil Company (ISIN US6778621044/ WKN 899954) gescheitert war.

Die spanische Bankgesellschaft Banco Español de Credito S.A. (Banesto) (ISIN ES0113790531/ WKN A0ETZ1) meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal deutlich zurückgegangen ist. Der Nettogewinn sank demnach um 30 Prozent. Damit lag der Gewinn unter den Erwartungen der Analysten.

Der niederländische Technologiekonzern Philips Electronics N.V. (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) meldete heute, dass er sich mit 10 Prozent an der niederländischen Tendris Holding beteiligen wird. Den Angaben zufolge ist Tendris ein Unternehmen, das sozial verantwortliche Geschäftsideen entwickelt und unterstützt.

Der österreichische Agrarkonzern AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709/ WKN 779535) verbuchte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 ein negatives Ergebnis. Wie der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern heute erklärte, wuchs der Konzernumsatz um 12,5 Prozent. Dieser Zuwachs war insbesondere dem Bioethanolgeschäft zuzuschreiben. Das Operative Konzernergebnis der ersten neun Monate lag aufgrund des negativen ersten Halbjahres noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Im dritten Quartal konnte AGRANA nach dem negativen ersten Halbjahr eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielen.

Die StatoilHydro ASA (ISIN NO0010096985/ WKN 675213), Norwegens größter Öl- und Erdgaskonzern, meldete heute, dass sie trotz der Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft und im Ölmarkt an ihrer Wachstumsstrategie festhält. Demnach rechnet der Konzern damit, dass sich die Produktion von ca. 1,9 Millionen Barrels of Oil Equivalent (BOE) pro Tag in 2008 auf 1,95 Millionen BOE pro Tag in 2009 erhöhen wird. Die Investitionen sollen sich im laufenden Jahr auf rund 13,5 Mrd. Dollar belaufen. Wie der Konzer weiter mitteilte, strebt er für 2012 nach wie vor ein Produktionsvolumen von 2,2 Millionen BOE pro Tag an. (14.01.2009/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Edgar.Kuhl schrieb:
18.01.2009 14:11:21

wie soll denn da die Wirtschaft in schwung kommen wennerst Miliarten an der Börse vernichtet wird???wenn die Aktien schnell wieder steigen würden,dass wäre das bessere Konjungtour Prokramm,da könnte mann viel Seuergeldmsparen.

Werner Vogel schrieb:
14.01.2009 17:43:14

Es ist wie bei noch keiner Krise zuvor: Es alles und alles auf einmal nach unten. Und nichts gescheits in Sicht, womit sich die Verluste bei den Assets ausgleichen lassen.
Schlimm, schlimm.

Werner Vogel schrieb:
14.01.2009 17:38:05

Wieder mal so ein rabenschwarzer Tag, es gibt nur schlechte News,wo man hinschaut. Kostolany wird sich im Grab rumdrehen wie eine Tunnelbohrmaschine.
Wer ist in der Lage, die Spirale nach unten aufzuhalten? Und alles wegen der unselige, übersteigerten Profitgier einiger Weniger.

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