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08.01.2013 13:35

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Börsen in Europa am Mittag: Freundlich, Telekom Austria unter Druck

Telekom Austria zu myNews hinzufügen Was ist das?


Paris (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Leitindizes tendieren am Mittag größtenteils fester. Viele Investoren halten sich dabei vor dem Beginn der neuen Berichtssaison mit größeren Engagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,54 Prozent auf 2.709,99 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 präsentiert sich derzeit mit einem l Zugewinn von 0,40 Prozent auf 2.651,30 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen sich derzeit überwiegend leicht fester.

Im ATX präsentiert sich die Aktie der Telekom Austria nach wie vor unter Druck und gibt mehr als 3 Prozent ab, Am Morgen hatte der führende österreichische Telekommunikationskonzern seinen Ausblick für das Fiskaljahr 2013 bekannt gegeben. Demnach geht der führende österreichische Telekommunikationsanbieter für das Geschäftsjahr 2013 von Umsatzerlöses in Höhe von ca. 4,1 Mrd. Euro aus. Das Konzernmanagement erwartet in diesem Zusammenhang, dass die Herausforderungen, die das operative Umfeld bereits 2012 gekennzeichnet haben, weiterhin anhalten und die Entwicklung im Jahr 2013 prägen werden. Dabei geht man davon aus, dass insbesondere der starke Wettbewerb in den entwickelten Märkten, weitere regulatorische Einschnitte, makroökonomische Gegenwinde sowie Wechselkursrisiken die Entwicklung belasten werden. Der Konzern will den bevorstehenden Herausforderungen mit einer Reihe von Maßnahmen begegnen, allen vorangestellt mit Fokus auf das hochwertige Kundensegment in den entwickelten mobilen Märkten. Während dieser Fokus sich kurzfristig auf die Marge auswirken wird, ist das Management der Telekom Austria Group überzeugt, dass diese Strategie die optimale Basis für eine zukünftige Stabilisierung bietet. Angaben zum erwarteten Konzernergebnis für 2013 machte die Telekom Austria nicht. Wie es weiter heißt, soll die Dividende für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 bei jeweils 5 Cent je Aktie liegen. Noch heftiger fallen die Abschläge bei AMAG aus, wobei hier ein Minus von 5,1 Prozent zu Buche steht. An der Spitze des ATX sind derzeit Erste Group Bank mit Zugewinnen von knapp 2 Prozent auszumachen.

Im schweizerischen Leitindex SMI kann Actelion die anfänglichen Zugewinne weiter ausbauen und legt um 4,1 Prozent zu. Auch UBS und Richemont tendieren fester. Am unteren Ende sind u.a. Nestle mit Abschlägen von 0,4 Prozent zu finden.

Im CAC40 sind am Mittag weiterhin Bankaktien unter den größten Gewinnern zu finden. So verteuert sich Credit Agricole an der Spitze um 3,6 Prozent. Zugewinne in ähnlicher Größenordnung sind auch bei Societe Generale und BNP Paribas auszumachen. Am unteren Ende muss Technip nach wie vor mit einem Minus von 3,1 Prozent mit der roten Laterne vorlieb nehmen. Auch Bouygues tendiert deutlicher im Minus.

Im britischen Leitindex FTSE 100 zeigt sich Anglo American mit Zugewinnen von 2,6 Prozent deutlich fester. Auch Barclays und Vodafone präsentieren sich mit Aufschlägen von mehr als 2,5 Prozent. Größter Verlierer ist TUI Travel mit Abschlägen von 3,5 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.709,99 (+0,54 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.651,30 (+0,40 Prozent) FTSE 100 (London): 6.080,20 (+0,26 Prozent) CAC40 (Paris): 3.730,59 (+0,70 Prozent) MIB (Mailand): 17.059,85 (+0,97 Prozent) SMI (Zürich): 7.085,40 (+0,51 Prozent) ATX (Wien): 2.487,75 (+0,15 Prozent) (08.01.2013/ac/n/m)

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