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10.11.2009 14:01

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Börsen in Europa am Mittag: HSBC, Barclays und Vodafone im Blick

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen treten zur Tagesmitte hin quasi auf der Stelle. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 liegt aktuell mit 0,11 Prozent im Minus bei 2.857,04 Punkten. Für den auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 geht es um 0,06 nach unten auf 2.487,20 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verliert 0,15 Prozent auf 657,29 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen tendieren uneinheitlich.

Die US-Futures lassen einen etwas schwächeren Auftakt der Wall Street befürchten. Aktuell geben der Dow Jones Future 0,28 Prozent, der S&P 500 Future 0,21 Prozent und der Nasdaq 100 Future 0,18 Prozent ab.

Papiere des Mobilfunkbetreibers Vodafone (Vodafone Group) verlieren in London im FTSE 100 3,5 Prozent. Der Konzern hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt, was mit einer hohen Sonderbelastung im Vorjahr zusammenhängt. Der Umsatz verbesserte sich um gut 9 Prozent. Wie weiter mitgeteilt wurde, wird das Kostensenkungsprogramm im Volumen von 1 Mrd. Britischen Pfund (GBP) voraussichtlich ein Jahr früher als geplant umgesetzt. Zudem strebe man weitere 1 Mrd. GBP an Kosteneinsparungen bis 2012 an. Titel der Großbank Barclays geben fast 4 Prozent ab. Das Finanzinstitut musste im dritten Quartal infolge höherer Abschreibungen einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Demnach schrumpfte der Gewinn vor Steuern von 2,84 Mrd. GBP auf nun 1,56 Mrd. GBP. Ferner fiel der Nettogewinn um 54 Prozent von 2,33 Mrd. auf 1,08 Mrd. GBP.

Dagegen preschen HSBC um 4,4 Prozent vor. Das Finanzinstitut hat die Finanzkrise eigenen Angaben zufolge überwunden. Wie CEO Michael Geoghegan im Rahmen eines Interim Management Statement mitteilte, glaubt er, dass die Weltwirtschaft den größten Schock überwunden hat, jedoch sei es noch zu früh, sich über einen Sieg zu freuen. Weiteren Angaben zufolge lag der Vorsteuergewinn von HSBC im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis deutlich über dem Vorjahresniveau. Für Titel des Tabakmultis Imperial Tobacco (Imperial Tobacco Group) geht es um fast 4 Prozent nach oben. Der Konzern konnte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Ergebnisanstieg vorweisen. Dagegen hat die Hotelkette InterContinental Hotels (Intercontinental Hotels Group) im dritten Quartal einen geringeren Gewinn erwirtschaftet, was mit einer rückläufigen Geschäftsreise-Aktivität in einem schwierigen Geschäftsumfeld zusammenhängt. Der Wert verliert gut 1 Prozent. Anteile des Goldminenbetreibers Randgold (Randgold Resources), der im dritten Quartal dank der deutlich gestiegenen Goldpreisnotierungen einen Gewinn ausweisen konnte, fallen um fast 5 Prozent zurück.

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär (ISIN CH0102484968/ WKN A0YBDU) konnte dank des verbesserten Marktumfelds einen Anstieg des gesamthaft betreuten Kundenvermögens auf 234 Mrd. Schweizer Franken (CHF) per Ende Oktober verzeichnen. Die Aktie gibt im SMI etwa 2 Prozent ab.

Die österreichische Mineralölkonzern OMV musste im dritten Quartal angesichts der deutlich rückläufigen Ölpreisnotierungen einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Der Umsatz lag mit 4,72 Mrd. Euro um 31 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beim Periodenüberschuss nach Minderheiten wurde ein Rückgang um 37 Prozent auf 283 Mio. Euro verzeichnet. Um Sondereffekte bereinigt verringerte sich der Periodenüberschuss nach Anteilen Dritter auf 259 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Minus von 57 Prozent entspricht. OMV gewinnen im ATX knapp 2 Prozent zu.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.857,04 (-0,11 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.487,20 (-0,06 Prozent) EURONEXT 100: 657,29 (-0,15 Prozent) FTSE 100 (London): 5.243,63 (+0,16 Prozent) CAC40 (Paris): 3.782,98 (-0,07 Prozent) MIB (Mailand): 23.089,56 (+0,10 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.824,20 (+0,06 Prozent) SMI (Zürich): 6.380,98 (-0,07 Prozent) ATX (Wien): 2.599,32 (-0,08 Prozent) (10.11.2009/ac/n/m)

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