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16.01.2013 13:45

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Börsen in Europa am Mittag: Indices tun sich weiterhin schwer

Barry Callebaut zu myNews hinzufügen Was ist das?


Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices zeigen sich im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit in schwächerer Verfassung. Dabei belastet auch der Umstand, dass die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2013 gesenkt hat. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,52 Prozent auf 2.687,55 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,39 Prozent auf 2.624,11 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen rote Vorzeichen aus.

Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Dezember bei 2,2 Prozent. Bereits im Vormonat hatte die jährliche Inflationsrate bei 2,2 Prozent gelegen. Ein Jahr zuvor hatte die Rate 2,7 Prozent betragen. Der Monatsvergleich wird mit +0,4 Prozent angegeben. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,3 Prozent nach 2,4 Prozent im Vormonat und 3,0 Prozent im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei +0,3 Prozent.

Die Association des Constructeurs Européens d´Automobiles (ACEA) meldete Zahlen zu den Kfz-Neuzulassungen in West-Europa (EU + EFTA) für Dezember 2012. Die Kfz Neuzulassungen sind demnach im Bereich der EU und der EFTA im Dezember verglichen mit dem Vorjahr um 16,3 Prozent gefallen nach -10,3 Prozent im Vormonat und -4,8 Prozent im Monat davor. Im Vergleich Januar bis Dezember mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 8,2 Prozent zurückgegangen.

Die Wall Street dürfte heute mit negativen Vorzeichen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,26 Prozent nach unten. Für den NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,06 Prozent, während der S&P-Future um 0,10 Prozent fällt. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Verbraucherpreise, die Industrieproduktionsdaten, die Kapazitätsauslastung sowie der NAHB/WF Hausmarktindex und das Beige Book gemeldet.

Zahlen gibt es heute aus der Schweiz. Barry Callebaut konnte im ersten Geschäftsquartal 2012/2013 seine Verkaufsmenge um mehr als 8 Prozent steigern. Der Umsatz ging allerdings in Lokalwährungen um 1,4 Prozent zurück. Der Titel des Schokoladenherstellers verbilligt sich im breiten Markt um 2,1 Prozent. Im schweizerischen Leitindex SMI können sich derzeit Holcim mit einem Wertzuwachs von 0,8 Prozent an die Indexspitze setzen, während gleichzeitig auf dem letzten Platz UBS um 1,6 Prozent nachgeben.

Im französischen Leitindex CAC 40 rücken zur Stunde als bester Wert Gemalto um 2,9 Prozent vor. Daneben geht es auch für Carrefour, Lafarge und Safran um mehr als 1 Prozent nach oben, während die letzten drei Plätze mit der Société Générale, Crédit Agricole und BNP Paribas von drei Bankwerten mit Abschlägen zwischen 1,9 und 4,5 Prozent belegt werden.

Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Industriekonzern RHI über eine 100-prozentige Konzerngesellschaft eine Kaufvereinbarung für den Erwerb von 43,6 Prozent des Aktienkapitals an der indischen Orient Refractories Ltd. (ORL) unterzeichnet und ein öffentliches Angebot angekündigt. ORL ist ein börsennotierter indischer Hersteller von Feuerfest-Spezialprodukten und Feuerfestmassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende: 31.3.2012) erzielte ORL einen Umsatz von rund 44 Mio. Euro und ein EBIT von rund 7 Mio. Euro. Das Papier tendiert auch im Mittagshandel nahezu unverändert.

Daneben teilte der Baukonzern STRABAG (STRABAG SE) ebenfalls gestern mit, dass man die geplanten Investitionen im Bereich Schwerkraftfundamenttechnologie für Offshore Wind bis auf weiteres aufschiebt. Ursprünglich wollte das Unternehmen über die kommenden Jahre mehrere Hundert Millionen Euro in den Bau einer Fabrik und von Spezialschiffen zum Transport der selbst entwickelten Beton-Schwerkraftfundamente für Offshore-Windkraftanlagen aufwenden. Die Aktie notiert derzeit mit 0,9 Prozent im Minus. Top-Performer im österreichischen Leitindex ATX ist zur Stunde der Titel von Schoeller-Bleckmann mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent. Die letzten beiden Plätze werden weiterhin von Erste Group Bank und Raiffeisen Bank International mit Verlusten von 1,8 bzw. 1,9 Prozent belegt.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.687,55 (-0,52 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.624,11 (-0,39 Prozent) FTSE 100 (London): 6.081,61 (-0,58 Prozent) CAC40 (Paris): 3.687,08 (-0,28 Prozent) MIB (Mailand): 17.211,30 (-1,47 Prozent) SMI (Zürich): 7.270,86 (-0,02 Prozent) ATX (Wien): 2.438,19 (-0,45 Prozent) (16.01.2013/ac/n/m)

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