26.04.2012 13:51
Bewerten
(0)

Börsen in Europa am Mittag: Indizes drehen in die Verlustzone

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Donnerstaghandel zur Mittagszeit nach anfänglichen Gewinnen in der Verlustzone. Dabei belastet der Umstand, dass sich das Geschäftsklima in der Eurozone im April eingetrübt hat. Im Blickfeld der Investoren stehen ferner zahlreiche Quartalsbilanzen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,76 Prozent auf 2.305,26 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 fällt indes um 0,31 Prozent auf 2.399,42 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren mehrheitlich im Minus.

Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im April 2012 eingetrübt. Dies gab die Generaldirektion Wirtschaft der EU-Kommission heute bekannt. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf -0,52 Punkte, nach -0,28 Punkten im Vormonat und +1,25 Punkten im April 2011. Die Wirtschaftsstimmung in der EU hat sich derweil im April nach Angaben der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission stabilisiert. So verharrte der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) bei 93,2 Punkten, nach ebenfalls 93,2 Punkten im März. Dagegen fiel der Index für die Eurozone auf 92,8 Zähler, während er im Vormonat bei revidiert 94,5 Punkten gestanden hatte.

An der Wall Street zeichnet sich heute eine negative Handelseröffnung ab. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,05 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,11 Prozent, während der S&P-Future um 0,07 Prozent nachgibt. Aus den USA werden heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Chicago Fed National Activity Index und die anstehenden Hausverkäufe gemeldet.

Das britische Verbrauchervertrauen hat sich im März 2012 verbessert. Dies gab die Nationwide Building Society heute bekannt. So erhöhte sich der Index des Verbrauchervertrauens auf 53 Punkte, den höchsten Stand seit Juni 2011. Im Vormonat war ein Indexstand von 44 Punkten ausgewiesen worden. Dagegen hatten Volkswirte mit einem leichten Rückgang auf 43 Punkte gerechnet. Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a) steigen um 3,4 Prozent. Der Ölkonzern hat im ersten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt hat. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei geschlagen. Der Umsatz konnte deutlich gesteigert werden. Wie der Konzern weiter mitteilte, dürfte das Volumen seiner Asset-Verkäufe in diesem Jahr bei über 4 Mrd. US-Dollar liegen. Bisher war man von einem Volumen von lediglich 2 bis 3 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Daneben verbilligen sich die Anteilsscheine der Großbank Barclays um 0,8 Prozent. Der Konzern verlautbarte, dass er im ersten Quartal trotz rückläufiger Rückstellungen einen Verlust erwirtschaftet hat, was auf gestiegene operative Ausgaben und Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Markterwartungen jedoch geschlagen, was mit einer starken Entwicklung in den Bereichen Retail and Business Banking und Corporate and Investment Banking zusammenhängt. Unilever rücken um 3,1 Prozent vor. Der Konsumgüterkonzern konnte seinen Umsatz im ersten Quartal prozentual zweistellig steigern und übertraf die Erwartungen der Analysten. Indes brechen die Anteilsscheine des Pharmakonzerns AstraZeneca als schwächster Wert im FTSE 100 um 5,9 Prozent ein. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch und verfehlte die Erwartungen. Dabei hatte der Konzern unter auslaufenden Patenten und einem harten Wettbewerb zu leiden. Ferner wurde die Jahresplanung nach unten korrigiert. Zudem gab Konzernchef David Brennan seinen Rücktritt bekannt. Der erste Platz der Gewinnerliste wird im FTSE 100 unterdessen auch zur Mittagszeit von Weir Group mit einem Aufschlag von 4 Prozent eingenommen.

In Frankreich brechen als Schlusslicht im französischen Leitindex CAC 40 die Aktien des Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent um 14 Prozent ein. Das Unternehmen musste im Auftaktquartal angesichts rückläufiger Umsatzerlöse und gesunkener Margen ein deutliches Minus beim operativen Ergebnis hinnehmen. Dank positiver Einmaleffekte wurde beim Nettoergebnis jedoch ein deutlicher Gewinn ausgewiesen. Für das laufende Fiskaljahr wurde die zuletzt genannte Prognose bestätigt. Demnach peilt der Konzern trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen eine Verbesserung der bereinigten operativen Marge gegenüber dem Vorjahreswert von 3,9 Prozent an. Pernod Ricard verteuern sich indes um 0,5 Prozent. Der Likör- und Spirituosenhersteller verbuchte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Umsatzanstieg. Nach Aussage des Konzerns habe man vor allem von einem deutlichen Umsatzanstieg in den so genannten Emerging Markets profitieren können, wo man ein organisches Umsatzplus von 17 Prozent zu verzeichnen hatte. In den USA habe sich eine leichte Belebung abgezeichnet. In Europa verbuchte man in Osteuropa ein deutliches Umsatzplus, während man in Westeuropa einen leichten Rückgang hinnehmen musste. Für das laufende Fiskaljahr wurden die Prognosen bestätigt. Schließlich verzeichnen SAFRAN an der Indexspitze einen Zugewinn von 5,1 Prozent. Der Mischkonzern konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Umsatzanstieg glänzen und zeigte sich für das laufende Fiskaljahr weiter optimistisch. Dabei hat man vor allem im Luftfahrtsegment mit einem kräftigen Umsatzplus aufwarten können.

In der Schweiz legen im breiten Markt die Anteilsscheine des Hardware-Herstellers Logitech International um 12,7 Prozent zu. Das Unternehmen meldete am späten Mittwoch, dass man im vierten Quartal trotz rückläufiger Umsätze einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet hat. Im Gesamtjahr wurde dagegen ein Ergebnisrückgang ausgewiesen. Für das zweite Halbjahr 2013 wird mit einer verbesserten finanziellen Performance gerechnet.

In Spanien verbilligen sich Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) um 4,8 Prozent. Die größte Bankgesellschaft in Spanien verlautbarte, dass ihr Gewinn im ersten Quartal aufgrund von deutlich gestiegenen Rückstellungen für Kreditausfälle gesunken ist. Die Erwartungen wurden damit knapp verfehlt.

Volvo (Volvo AB (B)) fahren um 1,4 Prozent vor. Der Lkw-Hersteller konnte im ersten Quartal mit einem Umsatzplus aufwarten, musste jedoch einen leichten Gewinnrückgang ausweisen. Profitiert hat der Konzern erneut von der starken Lkw-Nachfrage in Nordamerika, die den Absatzrückgang in Europa und Brasilien mehr als kompensieren konnte. Die Ergebnismarge entwickelte sich im Lkw-Segment jedoch leicht rückläufig, während der Umsatz hier um 8 Prozent anstieg.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.305,26 (-0,76 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.399,42 (-0,31 Prozent) FTSE 100 (London): 5.721,47 (+0,05 Prozent) CAC40 (Paris): 3.204,75 (-0,89 Prozent) MIB (Mailand): 14.425,49 (-1,24 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.983,90 (-1,90 Prozent) SMI (Zürich): 6.119,13 (-0,51 Prozent) ATX (Wien): 2.080,35 (-0,45 Prozent) (26.04.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Santander S.A. (Banco Santander Central Hispano)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Santander S.A. (Banco Santander Central Hispano)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.04.2017Santander NeutralCredit Suisse Group
27.04.2017Santander buyGoldman Sachs Group Inc.
27.04.2017Santander overweightBarclays Capital
26.04.2017Santander HoldS&P Capital IQ
25.04.2017Santander NeutralCitigroup Corp.
27.04.2017Santander buyGoldman Sachs Group Inc.
27.04.2017Santander overweightBarclays Capital
24.04.2017Santander overweightJP Morgan Chase & Co.
21.04.2017Santander buyDeutsche Bank AG
20.04.2017Santander overweightJP Morgan Chase & Co.
27.04.2017Santander NeutralCredit Suisse Group
26.04.2017Santander HoldS&P Capital IQ
25.04.2017Santander NeutralCitigroup Corp.
12.04.2017Santander neutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
06.04.2017Santander Equal-WeightMorgan Stanley
09.02.2017Banco Santander Central Hispano UnderperformBNP PARIBAS
06.02.2017Banco Santander Central Hispano SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.01.2017Banco Santander Central Hispano UnderperformJefferies & Company Inc.
04.10.2016Banco Santander Central Hispano SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
23.09.2016Banco Santander Central Hispano UnderperformJefferies & Company Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Santander S.A. (Banco Santander Central Hispano) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins lange Wochenende -- S&P bestätigt Deutschlands Top-Bonität -- Gotham City plant weitere Berichte zu AURELIUS -- Air Berlin, Deutsche Bank, Alphabet, Amazon im Fokus

VW muss laut CEO Müller wegen Herausforderungen auch profitabel sein. Chevron schreibt wieder schwarze Zahlen. SolarWorld verringert Verluste. US-Wirtschaft startet schwächer als erwartet ins Jahr. Apple arbeitet offenbar an digitalem Geld-Transfer und Prepaid-Kreditkarte.

Top-Rankings

KW 17: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 17: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 16: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Utopische Summen
Die teuersten Fußballtransfers der Saison 2016/17
Verdienst der DAX-Chefs
Das verdienten die DAX-Bosse 2016
Das Vermögen dieser Milliardäre ist seit der Trump-Wahl am stärksten gewachsen
Wer profitierte am stärksten?
Das sind die exotischsten Börsenplätze der Welt
Klein aber oho?
mehr Top Rankings

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
Scout24 AGA12DM8
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Airbus SE (ex EADS)938914
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
Facebook Inc.A1JWVX