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11.12.2012 14:04

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Börsen in Europa am Mittag: Indizes notieren einheitlich in der Gewinnzone

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im Dienstaghandel zur Mittagszeit fester. Dabei stützen gut ausgefallene ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und eine gelungene Anleiheauktion Spaniens. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,66 Prozent auf 2.613,04 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 steigt um 0,17 Prozent auf 2.596,12 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren stärker.

An den US-Börsen zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So verbessert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,35 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,29 Prozent zu, während der S&P-Future 0,30 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die Handelsbilanz und die Lagerbestände im Großhandel gemeldet.

Zahlen wurden heute in Großbritannien von Whitbread gemeldet. Der Betreiber von Hotels, Restaurants und Kaffeehäusern konnte den Umsatz im dritten Quartal um 14,4 Prozent steigern. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt. Besonders stark entwickelte sich die Kaffeehauskette Costa, die im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis einen Umsatzanstieg von 7,1 Prozent erzielen konnte. Für das laufende Fiskaljahr geht der Konzern weiterhin von einem schwierigen Marktumfeld aus. Dennoch sieht sich Whitbread auf Kurs, um die Jahresziele erreichen zu können. Der Titel steigt auf Platz eins der Gewinnerliste im FTSE 100 um 3,8 Prozent. Daneben geht es für Diageo um 1,2 Prozent nach unten. Der Spirituosenhersteller hat die Gespräche mit der JB y Compania S.A. de C.V. und der Lanceros S.A. de C.V. hinsichtlich der Zukunft der Marke Cuervo beendet. Dabei haben die Parteien sich nun darauf verständigt, die Voraussetzungen zu schaffen, um das bestehende Vertriebsabkommen Ende Juni 2013 auflösen zu können. Schließlich teilte HSBC Holdings mit, dass man mit den US-Behörden eine Einigung bezüglich der Geldwäsche-Vorwürfe erzielt hat. Dabei umfasst die jüngste Einigung ein so genanntes Deferred Prosecution Agreement (DPA) mit dem US-Justizministerium. Zudem hat man sich auf eine weltweite Resolution mit allen anderen US-Regierungsbehörden verständigt, die HSBC hinsichtlich der genannten Vorwürfe untersucht haben. Eine Vereinbarung mit der britischen Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) wird in Kürze erwartet. Im Rahmen der nun erzielten Einigung leistet HSBC eine Strafzahlung in Höhe von 1,92 Mrd. US-Dollar. Die Papiere des Finanzkonzerns verteuern sich um 0,3 Prozent.

Wienerberger teilte bereits gestern mit, dass man nach eingehender Analyse beschlossen hat das Unternehmensrating durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) einzustellen. Zuletzt hatte S&P Anfang September das langfristige Rating von Wienerberger mit BB und stabilem Ausblick bestätigt. Die Ratingbeziehung zu Moody's (Ba2, Ausblick stabil) bleibt unverändert aufrecht. Ausschlaggebend für diesen Schritt war neben Wirtschaftlichkeitsüberlegungen die abnehmende Bedeutung von Ratings für die Emissionen von Wienerberger. Die Aktie des Baumaterialherstellers verbilligt sich als Schlusslicht im österreichischen Leitindex ATX um 1,3 Prozent. Die Gewinnerliste wird gleichzeitig nach wie vor von Telekom Austria mit einem Wertzuwachs von 2,2 Prozent angeführt.

Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen im französischen Leitindex CAC 40 weiterhin die Papiere von Veolia Environnement mit einem Zugewinn von 4,4 Prozent. Daneben legen Bouygues um 3,1 Prozent zu, während sich auf dem letzten Platz Crédit Agricole um 1,6 Prozent verbilligen.

Im schweizerischen Leitindex SMI rücken im Mittagshandel Novartis auf Platz eins der Gewinnerliste um 1,1 Prozent vor. Die rote Laterne wird unterdessen von Syngenta mit einem Minus von 0,4 Prozent getragen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.613,04 (+0,66 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.596,12 (+0,17 Prozent) FTSE 100 (London): 5.928,61 (+0,12 Prozent) CAC40 (Paris): 3.634,99 (+0,63 Prozent) MIB (Mailand): 15.491,86 (+0,90 Prozent) SMI (Zürich): 6.976,75 (+0,47 Prozent) ATX (Wien): 2.335,09 (+0,15 Prozent) (11.12.2012/ac/n/m)

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