21.11.2012 13:38
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Börsen in Europa am Mittag: Indizes notieren knapp in der Gewinnzone

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen sich im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit in leicht besserer Verfassung. Die Tatsache, dass sich die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds nicht auf die schnelle Auszahlung von Milliardenhilfen für Griechenland einigen konnten, belastet allerdings das Marktgeschehen. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,09 Prozent auf 2.511,77 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,04 Prozent zu auf 2.507,02 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.

Die Wall Street dürfte heute mit grünen Vorzeichen in den Handel starten. So steigt der Dow Jones Future derzeit um 0,06 Prozent. Der NASDAQ-Future rückt um 0,13 Prozent vor, während sich der S&P-Future um 0,07 Prozent verbessert. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Frühindikatoren, Verbraucherstimmung und Rohöllagerbestände gemeldet.

Das britische Office for National Statistics (ONS) ermittelte im Rahmen des PSNB (Public Sector Net Borrowing)-Finanzierungsplans einen geringeren Fehlbetrag für Oktober 2012. So hatte die Öffentliche Hand einen Fehlbetrag (ohne Finanzinterventionen) in Höhe von 8,6 Mrd. Britischen Pfund (GBP), nach einem Finanzierungsbedarf von 12,8 Mrd. GBP im Vorjahresmonat. Die Prognose der Volkswirte hatte auf ein Minus von 6,0 Mrd. GBP gelautet. Johnson Matthey brechen auch im Mittagshandel als Schlusslicht im britischen Leitindex FTSE 100 um 6,4 Prozent ein. Der Katalysatoren-Hersteller musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz verringerte sich daneben deutlich. Ohne die Berücksichtigung von Edelmetall-Verkäufen verbesserten sich die Umsatzerlöse allerdings leicht. Wie der Konzern weiter ausführte, geht man für das zweite Halbjahr von einer vergleichbaren Ergebnisentwicklung wie in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres aus. Derweil geht es für Compass Group um 0,7 Prozent nach unten. Der weltgrößte Catering-Konzern verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz höherer Umsätze einen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf gestiegene operative Kosten. Die Jahresdividende wurde aber erhöht. Zudem wurde ein neuer Aktienrückkauf angekündigt.

Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a) plant Presseangaben zufolge jährliche Investitionen in Höhe von rund 1 Mrd. US-Dollar in China. Wie es unter Berufung auf CEO Peter Voser heißt, will der Ölkonzern die Summe in sein Upstream-Geschäft in China investieren, um der steigenden Nachfrage nach Erdgas im Reich der Mitte Rechnung zu tragen. Die Anteilsscheine gewinnen 0,5 Prozent an Wert. Daily Mail and General Trust (DMGT) (Daily MailGeneral Trus a) tendieren indes unverändert zum Vortag. Der Herausgeber der "Daily Mail" hat ein Abkommen zum Verkauf seines regionalen Zeitungsgeschäfts Northcliffe Media an Local World geschlossen. DMGT erhält im Rahmen der Transaktion 52,5 Mio. Britische Pfund (GBP) in bar sowie eine 38,7-prozentige Beteiligung an Local World.

Veolia Environnement (Veolia Environnement) rücken um 2,4 Prozent vor. Der Umweltkonzern hat den Verkauf seiner Feststoffabfall-Aktivitäten in den USA an die ADS Waste Holdings, die Eigentümerin der Advanced Disposal Services Inc. und der Interstate Waste Services Inc., für 1,91 Mrd. US-Dollar abgeschlossen. Durch den Abschluss der Transaktion haben sich den Angaben zufolge die Nettoverbindlichkeiten des Veolia-Konzerns um rund 1,84 Mrd. US-Dollar reduziert. Besser läuft es im CAC 40 nur noch für Vallourec und Renault mit Wertzuwächsen von 4,4 bzw. 2,9 Prozent.

Zahlen wurden heute auch aus Österreich gemeldet. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment geben um 0,2 Prozent nach, nachdem der Ölfeldservicedienstleister vermeldete, dass man in den ersten neun Monaten bei Umsatz und Ertrag einen neueren Rekord erwirtschaftet hat. Ferner geht das Unternehmen aus heutiger Sicht weiterhin von einem anhaltend positiven Marktumfeld aus. Allerdings muss den Unternehmensangaben zufolge mit einem vorübergehend abwartenden Investitionsverhalten der Kunden gerechnet werden. Im ATX legen auf Platz eins der Gewinnerliste zur Stunde Telekom Austria um 1,6 Prozent zu, während die rote Laterne von Wienerberger mit einem Wertverlust von 1,8 Prozent getragen wird.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.511,77 (+0,09 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.507,02 (+0,04 Prozent) FTSE 100 (London): 5.746,39 (-0,03 Prozent) CAC40 (Paris): 3.467,88 (+0,17 Prozent) MIB (Mailand): 15.327,53 (+0,38 Prozent) SMI (Zürich): 6.615,38 (-0,05 Prozent) ATX (Wien): 2.191,17 (-0,45 Prozent) (21.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Shell (Royal Dutch Shell) (A)

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13.04.2017Shell (Royal Dutch Shell) (A) overweightMorgan Stanley
04.04.2017Royal Dutch Shell (A) buyUBS AG
20.03.2017Royal Dutch Shell (A) buyDeutsche Bank AG
15.03.2017Royal Dutch Shell (A) overweightMorgan Stanley
14.03.2017Royal Dutch Shell (A) OutperformCredit Suisse Group
13.04.2017Shell (Royal Dutch Shell) (A) overweightMorgan Stanley
04.04.2017Royal Dutch Shell (A) buyUBS AG
20.03.2017Royal Dutch Shell (A) buyDeutsche Bank AG
15.03.2017Royal Dutch Shell (A) overweightMorgan Stanley
14.03.2017Royal Dutch Shell (A) OutperformCredit Suisse Group
13.10.2016Royal Dutch Shell (A) NeutralCitigroup Corp.
21.07.2016Royal Dutch Shell (A) NeutralJP Morgan Chase & Co.
22.02.2016Royal Dutch Shell Group A NeutralJP Morgan Chase & Co.
29.10.2015Royal Dutch Shell Grou a HoldS&P Capital IQ
03.08.2015Royal Dutch Shell Grou a HoldHSBC
17.04.2013Royal Dutch Shell Grou a verkaufenExane-BNP Paribas SA
28.11.2012Royal Dutch Shell Grou a underperformExane-BNP Paribas SA
05.11.2012Royal Dutch Shell Grou a sellGoldman Sachs Group Inc.
29.04.2010Royal Dutch Shell "underweight"Morgan Stanley
25.03.2010Royal Dutch Shell neues KurszielNomura

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