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30.11.2012 13:37

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Börsen in Europa am Mittag: Indizes notieren weiter in der Gewinnzone

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Freitaghandel auch zur Mittagszeit in einem nachrichtenarmen Umfeld knapp im Plus. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,41 Prozent auf 2.592,30 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,18 Prozent zu auf 2.563,17 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.

Die Verbraucherpreise sind im November mit abgebremstem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat heute in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verringerte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,2 Prozent, während sie im Vormonat noch bei 2,5 Prozent gestanden hatte. Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Energie (5,8 Prozent gegenüber 8,0 Prozent im Oktober) im November die höchste jährliche Rate aufweist. Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich derweil im Oktober verschlechtert. Im Euroraum (ER17) erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenquote auf 11,7 Prozent, nach 11,6 Prozent im Vormonat und 10,4 Prozent im Vorjahresmonat. Gleichzeitig belief sich die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) auf 10,7 Prozent, im Vergleich zu 10,6 Prozent im September und 9,9 Prozent im Oktober 2011.

Die Wall Street dürfte heute mit Aufschlägen in den Handel starten. So steigt der Dow Jones Future derzeit um 0,26 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,19 Prozent zu, während der S&P-Future 0,25 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die persönlichen Einkommen u. Auslagen und der Chicagoer Einkaufsmanagerindex gemeldet.

Der private Konsum in Frankreich hat sich im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE leicht verringert. Im Vormonatsvergleich gingen die Verbraucherausgaben um 0,2 Prozent zurück. Für September 2012 war keine Veränderung ermittelt worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich der private Verbrauch um 0,5 Prozent. Im französischen Leitindex CAC 40 stehen derzeit die Anteilsscheine des Luxusgüterkonzerns LVMH mit einem Zugewinn von 3,3 Prozent als bester Wert hoch im Kurs. Der Titel profitiert von einem positiven Analystenkommentar. Die rote Laterne wird derweil von Solvay mit einem Minus von 2,4 Prozent getragen. Im breiten Markt geht es für Valeo um 2 Prozent nach oben. Der Automobilzulieferer teilte mit, dass er seinen Geschäftsbereich Access Mechanisms Business für 223 Mio. Euro an das japanische Unternehmen U-Shin verkaufen wird. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden und soll spätestens am 31. März 2013 abgeschlossen sein.

Im österreichischen Leitindex ATX verschlechtern sich STRABAG (STRABAG SE) als zweitschwächster Wert um 2,1 Prozent. Der Baukonzern musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen und ist in die roten Zahlen gerutscht. Die Gesamtleistung verringerte sich daneben leicht. Mit dem Auslaufen des Baubooms in Polen war in diesem Land die größte Reduktion zu verzeichnen. Des Weiteren standen Abnahmen in Tschechien und in der Schweiz Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenüber. "Die Umstände in der Bauwirtschaft werden schwieriger, als wir es in den vergangenen Jahren gewohnt waren - das haben wir bereits anlässlich des Halbjahresberichts deutlich gemacht. Nun, nach weiteren drei Monaten, halten wir an dem Ziel einer gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 in etwa gleichbleibenden Leistung fest. Das operative Konzernergebnis 2012, das wir mit allenfalls 200 Mio. Euro prognostiziert haben, erscheint uns außerordentlich ambitioniert. Das vierte Quartal wird hierfür entscheidend sein - vor allem was den Verkehrswegebau, das Baustoffgeschäft und die Märkte Osteuropas anbelangt", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Peter Haselsteiner. Dahinter geben Telekom Austria ebenfalls um 2,1 Prozent nach. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich unterdessen Conwert Immobilien mit einem Wertzuwachs von 3,4 Prozent wieder.

In Schweden verlieren Skanska 0,1 Prozent an Wert. Der Baukonzern beteiligt sich an einem Immobilien-Projekt in den USA. So investiert die US-Tochter Skanska USA Commercial Developement 51 Mio. US-Dollar in das Büro-Projekt Stone34 in Seattle. Der Baubeginn soll noch im laufenden Jahr erfolgen, die Fertigstellung des als Büro- und Einzelhandelsgebäudes soll bis Mitte 2014 erfolgen.

Im schweizerischen Leitindex SMI können sich derweil Richemont mit einem Aufschlag von 2,9 Prozent an die Indexspitze setzen. Dahinter geht es für Swatch Group um 2,8 Prozent nach oben, während auf dem letzten Platz weiterhin UBS um 0,8 Prozent nachgeben.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.592,30 (+0,41 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.563,17 (+0,18 Prozent) FTSE 100 (London): 5.883,12 (+0,22 Prozent) CAC40 (Paris): 3.584,56 (+0,44 Prozent) MIB (Mailand): 15.914,94 (+0,17 Prozent) SMI (Zürich): 6.843,08 (+0,21 Prozent) ATX (Wien): 2.309,27 (+0,57 Prozent) (30.11.2012/ac/n/m)

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