19.11.2012 13:39
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Börsen in Europa am Mittag: Klar im Plus, BP gesucht

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen sich zum Start in die neue Handelswoche in guter Verfassung und notieren am Montag auch in der Mittagszeit deutlich in der Gewinnzone. Die Börsen profitieren dabei von der Hoffnung auf eine Lösung im US-Budgetstreit. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 1,49 Prozent auf 2.463,53 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 1,37 Prozent zu auf 2.480,22 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.

Die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe hat im September abgenommen. Diese erste Schätzung legte die EU-Statistikbehörde Eurostat heute vor. Auf Monatssicht fiel der Output der Baubranche im Euroraum (ER17) um 1,4 Prozent, während er sich in der EU27 um 1,8 Prozent verringerte. Im August war die Produktion hingegen um 0,6 bzw. um 0,2 Prozent angewachsen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nahm die Produktion in der Eurozone um 2,6 Prozent und in der EU27 um 5,8 Prozent ab. Zuvor waren im August Rückgänge von 1,4 bzw. 4,3 Prozent ermittelt worden.

An der Wall Street zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So verbessert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,21 Prozent. Der NASDAQ-Future legt um 0,20 Prozent zu, während der S&P-Future 0,26 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die Verkäufe bestehender Häuser gemeldet.

Der Auftragseingang der italienischen Industrie ist im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat gesunken. So verringerte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,8 Prozent. Im August war ein Minus von 9,0 Prozent ausgewiesen worden. Zudem lagen die Neuaufträge saisonbereinigt um 4,0 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

Der Immobilienmarkt in Großbritannien hat sich im November 2012 abgekühlt. Wie heute bekannt gegeben wurde, schrumpfte der britische Rightmove-Immobilienpreisindex um 2,6 Prozent gegenüber dem Vormonatswert, nach einem Plus von 3,5 Prozent im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Immobilienpreise um 2,0 Prozent, nach einem Anstieg um 1,5 Prozent im Oktober. HSBC Holdings rücken um 2,6 Prozent vor. Die Großbank nimmt zu den jüngsten Spekulationen in der Presse Stellung, wonach sie ihre 15,57 Prozent-Beteiligung an dem chinesischen Sach- und Lebensversicherer Ping An Insurance (Group) Co. of China verkaufen könnte. Den Angaben zufolge hat man in letzter Zeit Interessensbekundungen bezüglich seiner Ping An Insurance-Beteiligung erhalten. HSBC befindet sich derzeit mit den entsprechenden Parteien in Gesprächen, die unter Umständen zu einem Verkauf der Anteile führen könnten. Die Gespräche könnten jedoch auch ergebnislos enden. Derweil plant der Ölkonzern BP einem Medienbericht zufolge einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 3,7 Mrd. Britische Pfund. Der Titel legt daraufhin um 2,8 Prozent zu. Bester Wert im britischen Leitindex FTSE 100 sind im Mittagshandel Barclays mit einem Plus von 4,5 Prozent, während auf dem letzten Platz Serco Group um 2,1 Prozent nachgeben.

Die französischen Frühindikatoren sind im September nach Angaben des Conference Board weiter angewachsen. Demnach kletterten die Frühindikatoren auf Monatssicht um 0,6 Prozent. Für August war ebenfalls ein Anstieg des Index um 0,6 Prozent ermittelt worden. Im französischen Leitindex CAC 40 stehen zur Stunde Banktitel hoch im Kurs. So notieren Crédit Agricole mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent auf Platz zwei der Gewinnerliste. Société Générale rücken daneben um 3,3 Prozent vor, während sich BNP Paribas mit einem Plus von 2,5 Prozent ebenfalls besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Vorne steigen indes STMicroelectronics um 4,8 Prozent. Kein einziger Wert im CAC 40 notiert in der Verlustzone.

Im österreichischen Leitindex ATX stehen Schoeller-Bleckmann mit einem Minus von 0,8 Prozent am Indexende. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich derweil Wienerberger mit einem Zugewinn von 1,9 Prozent wieder.

In der Schweiz präsentieren sich im Leitindex SMI alle 20 Titel in grün. Am größten fallen dabei die Aufschlage bei Credit Suisse und UBS mit 3,9 bzw. 3,8 Prozent aus.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.463,53 (+1,49 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.480,22 (+1,37 Prozent) FTSE 100 (London): 5.679,54 (+1,32 Prozent) CAC40 (Paris): 3.396,95 (+1,66 Prozent) MIB (Mailand): 15.055,23 (+1,34 Prozent) SMI (Zürich): 6.607,91 (+1,52 Prozent) ATX (Wien): 2.176,32 (+0,90 Prozent) (19.11.2012/ac/n/m)

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