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12.02.2010 13:59

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Börsen in Europa am Mittag: Knapp behauptet, US-Futures schwach

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen können zum Mittag hin nur noch auf leichte Gewinne blicken. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 legt aktuell 0,04 Prozent zu auf 2.681,42 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 rückt daneben um 0,18 Prozent vor auf 2.428,79 Zähler. Für den in Paris berechneten EURONEXT 100 geht es um 0,02 Prozent nach oben auf 639,42 Stellen. Auch die europäischen Länderbörsen sind inzwischen deutlich zurückgekommen.

Das europäische Statistikamt Eurostat hat seine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2009 vorgelegt, wonach die Wirtschaft leicht angewachsen ist. Gegenüber dem Vorquartal kletterte das BIP in der Eurozone (EZ16) um 0,1 Prozent und in der gesamten Europäischen Union (EU27) ebenfalls um 0,1 Prozent. Dagegen ist die Industrieproduktion in der Eurozone im Dezember gesunken. Auf Monatssicht fiel die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ16) um 1,7 Prozent. In der gesamten Europäischen Union (EU27) sank die Erzeugung um 1,9 Prozent.

Die US-Futures deuten auf eine schwache Eröffnung der Wall Street hin. Aktuell verlieren der Dow Jones Future 0,57 Prozent, der S&P 500 Future 0,65 Prozent und der Nasdaq 100 Future 0,62 Prozent. In den USA werden heute der Einzelhandelsumsatz, die Lagerbestände sowie die Verbraucherstimmung erwartet.

Laut Angaben der Statistikbehörde Insee hat sich das französische Wirtschaftswachstum im vierten Quartal beschleunigt. Demnach verzeichnete man beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal wurde ein BIP-Rückgang von 2,2 Prozent ausgewiesen, was dem stärksten Minus seit dem Zweiten Weltkrieg entspricht. Im dritten Quartal 2009 hatte die französische Volkswirtschaft gegenüber dem Vorquartal einen BIP-Anstieg von 0,2 Prozent verzeichnet. An der Spitze des Leitindex CAC40 rangieren Air Liquide mit einem Plus von knapp 2 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Pernod Ricard mit +1,9 Prozent und EDF mit +1,6 Prozent. Renault und Peugeot verlieren jeweils mehr als 4 Prozent. Michelin (Compagnie Générale d Etablissements Michelin SCPA) büßen knapp 3 Prozent ein. Der Reifenhersteller hat 2009 einen Umsatzrückgang um knapp 10 Prozent auf 14,81 Mrd. Euro hinnehmen müssen. Das Nettoergebnis ist regelrecht eingebrochen um rund 71 Prozent auf 104 Mio. Euro. Hintergrund waren deutlich gestiegenen Restrukturierungskosten sowie eine schwache Reifennachfrage. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 121 Mio. Euro ausgegangen.

Wie der italienische Öl- und Erdgaskonzern Eni bekannt gab, hat er im vierten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt, was auf höhere Erdölpreise zurückzuführen ist. Indes wurde die Dividende gekürzt. Demnach belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 641 Mio. Euro, gegenüber einem Verlust von 874 Mio. Euro im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte fiel der Gewinn um 28,7 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,22 Mrd. Euro ausgegangen. Der Umsatz ging um 9,6 Prozent auf 22,19 Mrd. Euro zurück. Eni legen im MIB in Mailand gut 2 Prozent zu.

Nach anfänglichen Gewinnen stehen Rohstoffwerte in London inzwischen deutlich unter Druck. Unter anderem verlieren Vedanta 2,6 Prozent, Fresnillo 2,5 Prozent, Xstrata 2,3 Prozent und Antofagasta 1,9 Prozent. Lloyds büßen als Schlusslicht 4 Prozent ein. Außerdem verlieren Barclays 2,8 Prozent und RBS 1,7 Prozent.

Stärkster Wert im Schweizer SMI sind nach wie vor Nestlé mit einem Aufschlag von inzwischen fast 2 Prozent. Dahinter gewinnen Syngenta 1,4 Prozent und SGS 0,7 Prozent. Novartis und Roche rücken um 0,6 bzw. um 0,4 Prozent vor. Swiss Life geben als Schlusslicht gut 2 Prozent ab. Credit Suisse verlieren 1,4 Prozent und UBS 0,7 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.681,42 (+0,04 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.428,79 (+0,18 Prozent) EURONEXT 100: 639,42 (+0,02 Prozent) FTSE 100 (London): 5.151,75 (-0,19 Prozent) CAC40 (Paris): 3.613,78 (-0,08 Prozent) MIB (Mailand): 21.055,60 (-0,10 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.228,80 (-0,51 Prozent) SMI (Zürich): 6.420,37 (+0,26 Prozent) ATX (Wien): 2.454,68 (-0,60 Prozent) (12.02.2010/ac/n/m)

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