02.02.2012 13:55
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Börsen in Europa am Mittag: Leichte Verluste, AstraZeneca geben nach

Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im Donnerstaghandel zur Mittagszeit knapp im Minus. Nach den deutlichen Zugewinnen vom Vortag nehmen die Investoren heute teilweise Gewinne mit. Im Blickfeld der Anleger stehen indes diverse Quartalsbilanzen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,10 Prozent auf 2.468,31 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,18 Prozent auf 2.458,85 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren uneinheitlich.

Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im Dezember 2011 nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat reduziert. Binnen Monatsfrist gaben die Preise in der Eurozone um 0,2 Prozent und in der gesamten Union (EU27) ebenfalls um 0,2 Prozent ab. Davor waren die Preise im November in den beiden Gebieten hingegen um 0,2 bzw. 0,4 Prozent angestiegen. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 4,3 Prozent und in der EU27 um 4,9 Prozent. Im November hatte die Jahresteuerungsrate bei 5,4 bzw. 6,4 Prozent gelegen.

Die Wall Street dürfte heute mit Abschlägen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,22 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future verliert 0,12 Prozent, während der S&P-Future auf Vortagesniveau notiert. Aus den USA werden heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Produktivität gemeldet.

Der Handelsbilanzüberschuss der Schweiz hat sich im Jahr 2011 nach Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung erhöht. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 23,85 Mrd. Schweizer Franken (CHF) und fiel damit größer aus als im Vorjahr mit 19,49 Mrd. CHF. Das Niveau des Vorjahres wurde damit um 22,4 Prozent übertroffen. Hierbei kletterten die Exporte nominal um 2,1 Prozent auf 197,57 Mrd. CHF (real: +8,1 Prozent). Die Importe fielen binnen Jahresfrist nominal um 0,1 Prozent auf 173,73 Mrd. CHF (real: +1,9 Prozent).

Unilever meldete heute für das abgelaufene Fiskaljahr 2011 einen leichten Gewinnanstieg. Der Umsatz lag mit 46,47 Mrd. Euro um 5,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Auf Basis konstanter Wechselkurseffekte betrug der Umsatzanstieg 7,7 Prozent. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter wies man einen kleinen Anstieg auf 4,25 Mrd. Euro aus, nach 4,24 Mrd. Euro im Vorjahr. Für das laufende Fiskaljahr 2012 erwartet Unilever erneut ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld sowie weiter anziehende Rohstoffkosten. Die Aktie verbilligt sich um 3,8 Prozent.

Am Rohstoffmarkt kommt es möglicherweise zu einer Großfusion. So führen Xstrata und der schweizerische Rohstoffhändler Glencore International Gespräche über einen Zusammenschluss in Form eines so genannten "Merger of Equals". Die Unternehmen haben entsprechende Marktspekulationen bestätigt. Es sei jedoch noch offen, ob es tatsächlich zu einem Angebot seitens Glencore für Xstrata kommen werde. Zwischen den beiden Unternehmen bestehen bereits enge Verbindungen, so hält Glencore eine Beteiligung von 34 Prozent an Xstrata. Während sich Xstrate um 9,9 Prozent verteuern, geht es für Glencore um 5,6 Prozent nach oben.

Negativ aufgenommen wird der Zahlenausweis von AstraZeneca . Der Pharmakonzern verzeichnete im vierten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 8,66 Mrd. US-Dollar, nach 8,62 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn verringerte sich gleichzeitig von 1,62 Mrd. US-Dollar auf nun 1,49 Mrd. US-Dollar bzw. 1,16 US-Dollar je Aktie. Weiteren Angeben zufolge plant der Konzern den Abbau von rund 7.300 Stellen um die Kosten zu senken. Der Titel gibt um 3,9 Prozent nach. Für Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a) geht es daneben um 1,3 Prozent nach unten. Der größte Ölkonzern in Europa verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen leichten Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf schwächere Raffineriemargen und eine geringere Erdgasnachfrage. Die Erwartungen der Analysten wurden verfehlt. Der Nettogewinn belief sich auf 6,50 Mrd. US-Dollar, nach 6,79 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der um Bestandswertveränderungen bereinigte Gewinn (CCS) lag bei 6,46 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 5,7 Mrd. US-Dollar). Der um Bestandswertveränderungen und Einmaleffekte bereinigte Gewinn betrug 4,85 Mrd. US-Dollar (+18 Prozent). Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 5,2 Mrd. US-Dollar erwartet. Der Umsatz des Konzerns erreichte 115,58 Mrd. US-Dollar und lag damit deutlich über dem Niveau des vierten Quartals 2010 (100,71 Mrd. US-Dollar). Die gesamte Öl- und Gasproduktion lag bei 3,31 Millionen BOE (Barrels of Oil Equivalent) pro Tag, was einem Minus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Januar 2012 nach Angaben des Arbeitsministeriums verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen binnen Monatsfrist um 177.470 Personen oder 4,01 Prozent auf 4,6 Millionen. Der Stand des Vorjahresmonats wurde somit um 8,72 Prozent übertroffen. BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria) gewinnen 1,2 Prozent an Wert. Die Bank hat im vierten Quartal 2011 einen Verlust erwirtschaftet, was mit einer Sonderbelastung und höheren Rückstellungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Der Nettoverlust nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 139 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 939 Mio. Euro im Vorjahr. Dabei hatte das jüngste Ergebnis vor allem unter einer Goodwill-Abschreibung in Höhe von rund 1 Mrd. Euro in Zusammenhang mit den US-Aktivitäten zu leiden. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 152 Mio. Euro ausgegangen.

In Schweden verteuern sich Electrolux (Electrolux AB (B)) um 3 Prozent. Der Hersteller von Haushaltsgeräten verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinnrückgang. Der Umsatz lag mit 28,37 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) über dem Vorjahreswert von 27,56 Mrd. JPY. Der Nettogewinn sank indes um 67 Prozent auf 221 Mio. SEK. Auch für die erste Jahreshälfte 2012 erwartet Electrolux keine schnelle Nachfrageerholung in den etablierten Absatzmärkten wie den USA oder Europa. TeliaSonera (TeliaSonera AB) verlieren daneben 1,2 Prozent an Wert. Die Telefongesellschaft meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal leicht gesunken ist, was u.a. mit rückläufigen Festnetz-Verbindungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt.

Novo Nordisk (Novo-Nordisk) verteuern sich nach Zahlen zum abgelaufenen Fiskaljahr um 4,3 Prozent. Der Umsatz des Pharmakonzerns lag im Fiskaljahr 2011 mit 66,35 Mrd. Dänischen Kronen (DKK) über dem Vorjahreswert von 60,78 Mrd. DKK. Der Nettogewinn lag mit 17,10 Mrd. DKK über dem Vorjahreswert von 14,40 Mrd. DKK.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.468,31 (-0,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.458,85 (-0,18 Prozent) FTSE 100 (London): 5.777,81 (-0,22 Prozent) CAC40 (Paris): 3.362,75 (-0,14 Prozent) MIB (Mailand): 16.199,41 (-0,40 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.707,30 (+0,12 Prozent) SMI (Zürich): 6.043,56 (-0,43 Prozent) ATX (Wien): 2.158,20 (+0,93 Prozent) (02.02.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu AstraZeneca PLC

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Starke Konkurrenz
Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat im ersten Quartal die Generika-Konkurrenz zu spüren bekommen.
29.04.16
26.04.16

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27.04.2016AstraZeneca buyUBS AG
26.04.2016AstraZeneca neutralBernstein Research
21.04.2016AstraZeneca NeutralJP Morgan Chase & Co.
18.04.2016AstraZeneca buyUBS AG
15.04.2016AstraZeneca HoldJefferies & Company Inc.
27.04.2016AstraZeneca buyUBS AG
18.04.2016AstraZeneca buyUBS AG
07.04.2016AstraZeneca buySociété Générale Group S.A. (SG)
29.03.2016AstraZeneca buyUBS AG
09.03.2016AstraZeneca overweightMorgan Stanley
26.04.2016AstraZeneca neutralBernstein Research
21.04.2016AstraZeneca NeutralJP Morgan Chase & Co.
15.04.2016AstraZeneca HoldJefferies & Company Inc.
11.04.2016AstraZeneca NeutralJP Morgan Chase & Co.
31.03.2016AstraZeneca NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.04.2016AstraZeneca SellGoldman Sachs Group Inc.
22.10.2015AstraZeneca UnderweightMorgan Stanley
19.08.2015AstraZeneca UnderweightMorgan Stanley
24.07.2015AstraZeneca UnderweightMorgan Stanley
26.05.2015AstraZeneca UnderweightBarclays Capital
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