DAX6.264-0,3%  Dow12.394-0,2%  Euro1,2345-0,1% 
ESt502.1190,1%  Nas2.827-0,4%  Öl101,70,1% 
TDax751,00,0%  Nikkei8.444-1,2%  Gold1.555-0,4% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

11.03.2010 14:28

Senden

Börsen in Europa am Mittag: Leichte Verluste, BP und HSBC im Blick, Lagardere und Delhaize im Minus

BP zu myNews hinzufügen Was ist das?


Zürich (aktiencheck.de AG) - Trotz positiver Vorgaben aus Übersee zeigen die europäischen Börsen auch am Mittag - belastet durch Gewinnmitnahmen - leichte Verluste. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verliert aktuell 0,37 Prozent auf 2.898,49 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt daneben um 0,31 Prozent ab auf 2.580,65 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 sinkt indes um 0,34 Prozent auf 688,00 Stellen. Auch die europäischen Länderbörsen zeigen inzwischen allesamt geringfügige Abschläge.

Die wichtigen US-Börsen haben den gestrigen Handelstag mit leichten Gewinnen beendet. Während der Dow Jones nur marginal zulegte, konnten S&P 500 und Nasdaq Composite um 0,5 Prozent bzw. 0,8 Prozent anziehen. Auch aus Asien kamen gute Vorgaben - der Nikkei schloss heute rund 1 Prozent fester. Wie das europäische Statistikamt heute auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, hat das Leistungsbilanzdefizit der EU27 im vierten Quartal 2009 abgenommen. So verringerte sich das Defizit auf 27,0 Mrd. Euro, nach Passivsalden von 27,7 Mrd. Euro im dritten Quartal 2009 und 59,4 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Für die Eurozone wurde ein Leistungsbilanzüberschuss in Höhe von 4,8 Mrd. Euro ausgewiesen. Im vorangegangenen Quartal war ein Minus von 2,7 Mrd. Euro und im vierten Quartal 2008 ein Passivsaldo in Höhe von 32,2 Mrd. Euro verbucht worden. Aus den USA werden in Kürze die Handelsbilanz und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet. Quartalszahlen stehen noch bei Rite Aid und UTStarcom an.

In Großbritannien liegen am Mittag Titel von Petrofac mit fast 3 Prozent im Plus und stehen damit an der Spitze des FTSE 100. Dahinter folgen BT Group, Next und Kingfisher mit Zugewinnen von jeweils rund 2,5 Prozent. Papiere von Thomas Cook (Thomas Cook Group) gewinnen derzeit 2,3 Prozent. Der Reisekonzern will seine operative Marge in den kommenden drei bis fünf Jahren auf 5,5 bis 6 Prozent erhöhen. Anteilsscheine von BP geben am Mittag ein halbes Prozent ab. Der britische Ölkonzern gab heute bekannt, dass er dem amerikanischen Öl- und Gasproduzenten Devon Energy 7 Mrd. Dollar in bar für die Übernahme von Assets in Brasilien, Aserbaidschan und im Golf von Mexiko zahlen wird. Den Angaben zufolge umfassen diese Assets Beteiligungen an zehn Tiefsee-Explorationsblocks vor der Küste von Brasilien, ein großes Portfolio an Tiefsee-Explorationsflächen im US Golf von Mexiko sowie eine Beteiligung an der von BP betriebenen Azeri-Chirag-Gunashli (ACG)-Entwicklung im Kaspischen Meer (Aserbaidschan). Zudem wird BP an Devon Energy einen 50 Prozent-Anteil an den BP-eigenen Kirby Ölsand-Beteiligungen in Alberta (Kanada) für 500 Mio. Dollar verkaufen. Aktien von Wm Morrison Supermarkets verbilligen sich inzwischen um 2 Prozent, obwohl der viertgrößte Supermarktkette in Großbritannien heute meldete, dass sie ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 30 Prozent gesteigert hat. Beim Ausblick auf 2010 sieht man jedoch noch Herausforderungen auf sich zukommen. Für das zum 31. Januar 2010 abgelaufene Geschäftsjahr will der Konzern eine Dividende in Höhe von 8,2 Pence pro Aktie ausschütten, was einer Erhöhung um 41 Prozent entspricht. Im Mittelfeld tendieren Aktien von HSBC rund 1 Prozent leichter. Die zur britischen Großbank gehörende Sparte HSBC Private Bank (Suisse) S.A. gab heute bekannt, dass von dem Datendiebstahl 15.000 aktuelle Kunden betroffen sind. Den Angaben zufolge hatte ein IT-Mitarbeiter vor drei Jahren Daten von insgesamt 24.000 Konten der Schweizer Großbank gestohlen. 9.000 Betroffene seien jedoch nicht mehr Kunden des Institus. Der Diebstahl betreffe ausschließlich Schweizer Konten. Top-Verlierer im FTSE 100 sind aktuell Papiere von Fresnillo und Smith & Nephew, die um 2,6 bzw. 2,4 Prozent nachgeben.

In Brüssel verbilligen sich Aktien von Delhaize (Delhaize Group) inzwischen um 1,6 Prozent, womit die morgendlichen Verluste deutlich ausgebaut wurden. Der belgische Einzelhandelskonzern meldete heute, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 9,6 Prozent gesunken ist, was u.a. mit einem Preisverfall in den USA zusammenhängt. Der Umsatz nahm dabei um 10,1 Prozent ab. Im Gesamtjahr wurde dagegen ein Gewinnzuwachs verbucht.

In Frankreich brechen Anteilsscheine von Lagardère (Lagardere SCA) im CAC 40 inzwischen um fast 8 Prozent ein. Der Medienkonzern meldete gestern, dass sein bereinigter Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 10 Prozent gesunken ist. Damit wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Zudem wurde ein enttäuschender Ausblick gegeben. EADS (European Aeronautic Defence and Space) zeigen sich aktuell mit einem Abschlag von 2,7 Prozent und damit noch schwächer als heute Morgen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern, der gestern einen deutlichen Verlust für das abgelaufene Fiskaljahr präsentiert und sich aus dem Rennen um den milliardenschweren Tankflugzeugauftrag der US-Luftstreitkräfte zurückgezogen hat, bekommt Presseangaben zufolge weitere Probleme mit dem A400M. Demnach ist zwischen Airbus und dem Konsortium zum Bau des A400M-Triebwerks ein gewaltiger Schadenersatzstreit entbrannt. Weitere Verlierer sind Alstom (-2 Prozent) sowie Unibail-Rodamco und Societe Generale mit je -1,5 Prozent. Papiere von Sanofi-Aventis geben 0,8 Prozent ab. Der Pharmakonzern teilte heute mit, dass er die vollständige Übernahme der amerikanischen Chattem erfolgreich abgeschlossen hat. Den Angaben zufolge ist Chattem nun eine 100-prozentige Tochter des französischen Konzerns. Durch den Abschluss der Transaktion ist Chattem künftig die "Healthcare-Plattform" für Sanofi-Aventis in den USA, hieß es. Top-Gewinner im französischen Leitindex ist zurzeit PPR mit einem Plus von 3,1 Prozent, gefolgt von Michelin, Carrefour und Veolia, wo jeweils ein Aufschlag von rund 1,2 Prozent zu Buche steht.

In der Schweiz sind am Mittag im SMI nur geringfügige Kursausschläge zu beobachten. Anteilsscheine von Swatch (Swatch Group) ziehen an der Spitze um 0,7 Prozent an. Der Uhrenhersteller strebt nach Einbußen im vergangenen Jahr neue Rekordergebnisse für 2010 an. Ebenfalls gefragt sind Richemont und Credit Suisse, während Holcim als Top-Verlierer rund 1 Prozent abgeben müssen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.898,49 (-0,37 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.580,65 (-0,31 Prozent) EURONEXT 100: 688,00 (-0,34 Prozent) FTSE 100 (London): 5.621,05 (-0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 3.932,30 (-0,29 Prozent) MIB (Mailand): 22.571,00 (-0,30 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.063,80 (-0,51 Prozent) SMI (Zürich): 6.850,75 (-0,34 Prozent) ATX (Wien): 2.514,50 (-0,11 Prozent) (11.03.2010/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

BP plc (British Petrol) zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
31.05.12BP overweightJ.P. Morgan Cazenove
30.05.12BP outperformRBC Capital Markets
29.05.12BP holdSociété Générale Group S.A. (SG)
04.05.12BP buyDeutsche Bank AG
03.05.12BP outperformRBC Capital Markets
31.05.12BP overweightJ.P. Morgan Cazenove
30.05.12BP outperformRBC Capital Markets
04.05.12BP buyDeutsche Bank AG
03.05.12BP outperformRBC Capital Markets
03.05.12BP buyBanc of America Securities-Merrill Lynch
29.05.12BP holdSociété Générale Group S.A. (SG)
02.05.12BP neutralNomura
02.05.12BP haltenIndependent Research GmbH
02.05.12BP neutralSarasin Research
02.05.12BP holdSociété Générale Group S.A. (SG)
28.06.10BP Finger wegEuro am Sonntag
25.06.10BP nach wie vor riskantDer Aktionär
14.06.10BP verkaufenEuro am Sonntag
07.06.10BP verkaufenIndependent Research GmbH
26.05.10BP verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für BP plc (British Petrol) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen