Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen liegen weiter im Minus. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 büßt aktuell 0,27 Prozent ein auf 2.994,00 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verliert daneben 0,20 Prozent auf 2.674,82 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 kommt um 0,17 Prozent zurück auf 713,84 Stellen. Die europäischen Länderbörsen liegen mehrheitlich im Minus.
Die US-Futures deuten auf eine etwas schwächere Eröffnung der Wall Street hin. Aktuell geben der Dow Jones Future 0,18 Prozent, der S&P 500 Future 0,23 Prozent und der Nasdaq 100 Future 0,28 Prozent ab. Im weiteren Handelsverlauf stehen in den USA noch die Handelsbilanz sowie die Ein- und Ausfuhrpreise auf dem Programm.
LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) gewinnen im CAC40 in Paris 2,1 Prozent. Wie der Luxusgüterkonzern bekannt gab, ist sein Umsatz im ersten Quartal um 11 Prozent auf 4,47 Mrd. Euro gestiegen, was auf eine stärkere Nachfrage nach Louis Vuitton-Accessoires und eine Aufstockung der Bestände seitens der Großhändler zurückzuführen ist. Organisch wurde ein Umsatzwachstum von 13 Prozent ausgewiesen. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen von 4,2 Mrd. Euro ausgegangen. An der Spitze rücken Pernod Ricard um 2,5 Prozent vor. Daneben gewinnen Alcatel-Lucent 2,3 Prozent und Michelin 1,5 Prozent. Accor geben als Schlusslicht 2,1 Prozent ab.
Wie die Telecom Italia bekannt gab, ist ihr Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 27 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro gesunken, was mit Sonderbelastungen und geringeren Umsätzen zusammenhängt. Der Gesamtumsatz sank um 6,4 Prozent auf 27,45 Mrd. Euro. Für 2010 rechnet der Konzern mit einem organischen Umsatzrückgang von 2 bis 3 Prozent sowie einem stabilen organischen EBITDA. Der Wert gewinnt im MIB in Mailand fast 3 Prozent.
An der Spitze des FTSE 100 finden sich Kingfisher mit einem Plus von 3 Prozent. Lonmin verlieren als Schlusslicht 2,4 Prozent. Außerdem kommen Vedanta um 2,3 Prozent, Xstrata um 2,2 Prozent und Antofagasta um 2,2 Prozent zurück. Die US-Elektronikhandelskette Best Buy wird Medienberichten zufolge als heißer Kandidat für eine Übernahme der britischen DSG International gehandelt. Demnach habe der führende US-Elektronikhändler ehrgeizige Pläne zur Expansion auf dem britischen Markt aufgestellt. Neben der Eröffnung weiterer Niederlassungen komme auch eine Übernahme von DSG als höchstwahrscheinlich in Betracht. Dem Artikel zufolge dürfte eine "freundliche" Übernahmeofferte bei rund 2,2 Mrd. Britischen Pfund liegen. DSG gewinnen im breiten Markt mehr als 4 Prozent.
Roche geben im SMI 0,4 Prozent ab. Der Pharmakonzern hat mit Elron Electronic (Elron Electronic Industries) eine Vereinbarung geschlossen, nach der Roche 100 Prozent an der Medingo Ltd. erwerben wird, einer Tochter im Mehrheitsbesitz der Elron-Gruppe. Den Angaben zufolge befasst sich Medingo mit der Entwicklung und Vermarktung einer teilweise wiederverwendbaren Insulinpflasterpumpe. Gemäß der Vereinbarung werde Roche den Medingo-Aktionären eine Sofortzahlung von 160 Mio. Dollar sowie bis zu 25 Prozent der Sofortzahlung als erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen leisten. Am Indexende sacken Syngenta um 1,9 Prozent ab.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.994,00 (-0,27 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.674,82 (-0,20 Prozent) EURONEXT 100: 713,84 (-0,17 Prozent) FTSE 100 (London): 5.757,58 (-0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 4.042,40 (-0,20 Prozent) MIB (Mailand): 23.269,45 (-0,09 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.472,50 (+0,10 Prozent) SMI (Zürich): 6.882,47 (-0,41 Prozent) ATX (Wien): 2.755,69 (-1,10 Prozent) (13.04.2010/ac/n/m)