31.01.2013 14:01
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Börsen in Europa am Mittag: Verluste, Ericsson gesucht

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices notieren im Donnerstaghandel auch zur Mittagszeit in der Verlustzone. Die Kauflaune der Investoren wird dabei von negativen Vorgaben von den US-Börsen eingetrübt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 fällt derzeit um 0,84 Prozent auf 2.709,14 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,39 Prozent auf 2.645,22 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen rote Vorzeichen aus.

Die US-Börsen dürften heute mit uneinheitlichen Vorzeichen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones-Future derzeit um 0,04 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,09 Prozent, während der S&P-Future um 0,07 Prozent zulegt. Aus den USA werden heute die persönlichen Auslagen und Einkommen, die Arbeitskosten, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Einkaufsmanagerindex Chicago gemeldet.

Die italienischen Erzeugerpreise sind im Dezember zum Vormonat um 0,2 Prozent gesunken nach zuvor -0,1 Prozent. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 1,8 Prozent geklettert.

Die Aktie des Telekommunikationsausrüsters Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) schießt um 9 Prozent nach oben. Das Unternehmen steigerte im abgelaufenen Quartal sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis ohne Joint Ventures. Beim Nettoergebnis rutschte man allerdings in die Verlustzone.

Die Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) musste im abgelaufenen Jahr 2012 einen massiven Gewinneinbruch verkraften und enttäuschte die Erwartungen der Analysten. Dabei wirkte sich die Schulden- und Wirtschaftskrise in Spanien deutlich negativ aus. Die Anteilsscheine der Bank geben um 3,2 Prozent nach.

In Großbritannien geht es für AstraZeneca um 5,2 Prozent nach unten. Der Pharmakonzern wies im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang aus. Dabei belastete die Konkurrenz von Nachahmermitteln für wichtige Medikamente. Der Ausblick fiel ebenfalls verhalten aus. Etwas besser lief es im vierten Quartal für den Ölkonzern Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a). So konnte der Gewinn wegen einer erhöhten Produktion gesteigert werden. Die Erwartungen der Analysten wurden aber verfehlt. Der Titel verbilligt sich um 1,8 Prozent.

Im österreichischen Leitindex ATX notiert derzeit mit Raiffeisen Bank International nur ein Wert knapp in der Gewinnzone, während gleichzeitig auf dem letzten Platz CA Immobilien Anlagen um 3 Prozent nachgeben.

Im französischen Leitindex CAC 40 stehen auch im Mittagshandel Technip als bester Wert mit einem Zugewinn von 2,3 Prozent hoch im Kurs, während die rote Laterne von Essilor mit einem Minus von 3,3 Prozent getragen wird.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.709,14 (-0,84 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.645,22 (-0,39 Prozent) FTSE 100 (London): 6.286,92 (-0,57 Prozent) CAC40 (Paris): 3.732,23 (-0,88 Prozent) MIB (Mailand): 17.153,56 (-0,79 Prozent) SMI (Zürich): 7.375,37 (-0,17 Prozent) ATX (Wien): 2.433,58 (-0,60 Prozent) (31.01.2013/ac/n/m)

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17.11.2014Telefon AB LMEricsson (B) overweightJP Morgan Chase & Co.
30.09.2014Telefon AB LMEricsson (B) buyGoldman Sachs Group Inc.
22.09.2014Telefon AB LMEricsson (B) OutperformBNP PARIBAS
19.09.2014Telefon AB LMEricsson (B) overweightJP Morgan Chase & Co.
19.09.2014Telefon AB LMEricsson (B) overweightMorgan Stanley
14.11.2014Telefon AB LMEricsson (B) UnderweightBarclays Capital
21.07.2014Telefon AB LMEricsson (B) UnderweightBarclays Capital
21.10.2013Telefon AB LMEricsson (B) verkaufenSociété Générale Group S.A. (SG)
14.10.2013Telefon AB LMEricsson (B) verkaufenBarclays Capital
06.03.2013Telefon AB LMEricsson (B) verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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