28.11.2012 13:44
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Börsen in Europa am Mittag: Verluste, Raiffeisen Bank International brechen ein

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit vor dem Hintergrund wieder steigender Konjunktursorgen Abschläge. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,47 Prozent auf 2.531,51 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,17 Prozent nach auf 2.524,23 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

Die US-Börsen dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,09 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,17 Prozent nach, während der S&P-Future 0,16 Prozent verliert. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Verkäufe neuer Häuser und das Beige Book gemeldet.

Zahlen wurden heute unter anderem aus Österreich gemeldet. Raiffeisen Bank International (RBI) konnte in den ersten neun Monaten mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Dabei profitierte die Großbank vor allem von einer geringeren Risikovorsorge im Kreditgeschäft. Rückläufig entwickelte sich indessen das Handelsergebnis. Insgesamt geht man für das laufende Fiskaljahr aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds und der restriktiven regulatorischen Bestimmungen von einem stabilen Geschäftsvolumen aus. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte stellt die Durchführung einer Kapitalerhöhung nach Unternehmensangaben weiterhin eine mögliche Option dar. Die Aktie bricht als Schlusslicht im ATX um 5 Prozent ein. Auf Platz eins der Gewinnerliste legen indes Conwert Immobilien um 1,8 Prozent zu. UNIQA Versicherungen konnte derweil in den ersten neun Monaten mit einem Ergebnisanstieg aufwarten und dabei wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Titel tendiert im breiten Markt nahezu unverändert.

United Utilities Group (United Utilities Group) steigerte im ersten Halbjahr den Gewinn. Zurückzuführen war dies auf operative Verbesserungen und ein solides Umsatzwachstum. Zudem wurde die Dividende erhöht. Darüber hinaus teilte der Konzern mit, dass er im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich Investitionen in Höhe bis zu 750 Mio. GBP tätigen wird. Die Aktie des Wasserversorgers verteuert sich um 2,5 Prozent. Eine Nachricht gibt es zudem von der Akquisitionsfront. Der Medizintechnikkonzern Smith & Nephew (SmithNephew) wird Healthpoint Biotherapeutics, einen US-Spezialisten im Bereich Wundbehandlung, für 782 Mio. US-Dollar in bar übernehmen. Der Titel fällt um 0,9 Prozent. Spitzenreiter im FTSE 100 sind Burberry mit einem Wertzuwachs von 3 Prozent, während die rote Laterne von Bunzl mit einem Minus von 3,6 Prozent getragen wird.

Für Thomas Cook Group geht es im breiten Markt um 1,2 Prozent nach oben. Der Reisekonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts hoher Sonderbelastungen und rückläufiger Umsätze einen größeren Verlust erwirtschaftet. Auf bereinigter Ebene wurde ein deutlicher Ergebniseinbruch ausgewiesen. Der Umsatz verringerte sich ebenfalls.

In der Schweiz verlieren Swiss Life Holding 2,2 Prozent an Wert. Der Lebensversicherer meldete, dass er am heutigen Investorentag das neue Unternehmensprogramm "Swiss Life 2015" lanciert. Dabei wird AWD ab 2013 unter der Marke "Swiss Life Select" auftreten. So will Swiss Life die Diversifikation der Angebote und Ertragsquellen noch stärker vorantreiben. Zudem verfolgt sie das Ziel, die Bilanz weiter zu stärken, das Bestandsgeschäft kontinuierlich zu optimieren und im Neugeschäft profitabel zu wachsen. Die Gruppe will mit ihren neuen Plänen bis 2015 folgende Ziele erreichen: eine Rendite von 8 bis 10 Prozent auf der um die unrealisierten Gewinne auf festverzinslichen Anlagen bereinigten Eigenkapitalbasis; eine Neugeschäftsmarge über 1,5 Prozent; Kosteneinsparungen von insgesamt 130 bis 160 Mio. Schweizer Franken (CHF) und im Sinne der Diversifikation der Ertragsquellen einen Anteil des Gewinnbeitrags aus dem Geschäft mit der Absicherung von Risiken wie Todesfall und Invalidität sowie durch Kommissionen von künftig 60 bis 70 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.531,51 (-0,47 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.524,23 (-0,17 Prozent) FTSE 100 (London): 5.788,22 (-0,20 Prozent) CAC40 (Paris): 3.490,11 (-0,34 Prozent) MIB (Mailand): 15.406,80 (-0,47 Prozent) SMI (Zürich): 6.734,39 (+0,34 Prozent) ATX (Wien): 2.244,69 (-0,76 Prozent) (28.11.2012/ac/n/m)

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