09.11.2012 13:42
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Börsen in Europa am Mittag: Verluste, Telecom Italia gesucht

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen sich im Freitaghandel auch zur Mittagszeit in schwächerer Verfassung. Dabei belasten die deutlich negativen Vorgaben von der Wall Street. Zudem drücken schwache Industrieproduktionsdaten aus Frankreich auf die Kauflaune der Investoren. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,74 Prozent auf 2.460,80 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,60 Prozent nach auf 2.510,09 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Die Wall Street dürfte heute mit negativen Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,77 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,68 Prozent nach, während der S&P-Future 0,78 Prozent verliert. Aus den USA werden heute die Außenhandelspreise, Lagerbestände und Umsätze im Großhandel sowie die Verbraucherstimmung gemeldet.

Die französische Industrieproduktion ist im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee gesunken. So verringerte sich die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent, wogegen sie im August um 1,9 Prozent geklettert war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion um 2,1 Prozent nachgegeben. Im CAC 40 geht es für Crédit Agricole als Schlusslicht um 7 Prozent nach unten. Die Bank ist im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Lafarge verschlechtern sich derweil um 0,1 Prozent. Der Baustoffhersteller konnte im dritten Quartal beim bereinigten Ergebnis einen Anstieg ausweisen. Der Umsatz verbesserte sich ebenfalls. Profitiert hat man vor allem von Preiserhöhungen und der anhaltend starken Nachfrage aus den Emerging Markets. Auch die umgesetzten Restrukturierungen wirkten sich nach Konzernangaben positiv auf das Konzernergebnis aus. Spitzenreiter im CAC 40 sind Alcatel-Lucent mit einem Wertzuwachs von 3,6 Prozent.

In guter Verfassung zeigen sich derzeit die Anteilsscheine der Telecom Italia mit einem Wertzuwachs von 3,8 Prozent. Italiens größte Telefongesellschaft verzeichnete im dritten Quartal einen moderaten Umsatzrückgang. Der Gewinn sank ebenfalls. Unter anderem hatte man unter der rückläufigen Umsatzentwicklung auf dem Heimatmarkt zu leiden gehabt, was nur teilweise durch Umsatzzugewinne in Argentinien und Brasilien kompensiert werden konnte. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen Umsatz auf Vorjahresniveau, während das bereinigte EBITDA ebenfalls im Bereich des Vorjahresergebnisses liegen soll.

In der Schweiz geht es für Richemont um 1,4 Prozent nach unten. Der Luxusgüterkonzern wartete im ersten Halbjahr mit einem Gewinnanstieg auf. Beim Umsatz legte man ebenfalls deutlich zu. Insgesamt hat man nach eigenen Angaben von Preiserhöhungen und positiven Wechselkurseffekten profitieren können. Für die zweite Jahreshälfte gibt sich Richemont allerdings etwas weniger optimistisch. Noch schlechter läuft es am Indexende für Credit Suisse mit einem Abschlag von 2 Prozent. Unterdessen notieren im SMI mit Novartis und Nestlé nur zwei Werte in der Gewinnzone.

Im österreichischen Leitindex ATX können sich Strabag mit einem Aufschlag von 3,4 Prozent an die Indexspitze setzen, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Raiffeisen Bank International trennen, die auf dem letzten Platz um 2,7 Prozent nachgeben. Mit einem Zugewinn von 0,9 Prozent stehen derweil im breiten Markt die Aktien von PALFINGER (Palfinger) hoch im Kurs. Der Industriekranhersteller konnte in den ersten neun Monaten mit einem Umsatzanstieg aufwarten und das Ergebnis auf Vorjahresniveau halten. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet das Management trotz der unsicheren Wirtschafts- und Nachfrageentwicklung insbesondere in Europa ein leichtes Umsatzwachstum, das von den Business Areas außerhalb Europas getragen sein wird. Zudem wird eine Erhöhung des Ergebnisbeitrags der Business Areas außerhalb Europas erwartet.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.460,80 (-0,74 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.510,09 (-0,60 Prozent) FTSE 100 (London): 5.749,50 (-0,46 Prozent) CAC40 (Paris): 3.399,22 (-0,25 Prozent) MIB (Mailand): 15.085,56 (-0,71 Prozent) SMI (Zürich): 6.689,21 (-0,36 Prozent) ATX (Wien): 2.175,17 (-0,00 Prozent) (09.11.2012/ac/n/m)

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31.03.2014Telecom Italia buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.09.2013Telecom Italia verkaufenCitigroup Corp.
30.08.2013Telecom Italia kaufenBernstein
22.08.2013Telecom Italia haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
07.08.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
31.03.2014Telecom Italia buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.08.2013Telecom Italia kaufenBernstein
07.08.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
13.06.2013Telecom Italia kaufenDeutsche Bank AG
29.04.2013Telecom Italia kaufenExane-BNP Paribas SA
22.08.2013Telecom Italia haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
08.07.2013Telecom Italia haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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01.07.2013Telecom Italia haltenCitigroup Corp.
03.06.2013Telecom Italia haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.09.2013Telecom Italia verkaufenCitigroup Corp.
12.07.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
05.07.2013Telecom Italia verkaufenUBS AG
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