26.11.2012 13:46
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Börsen in Europa am Mittag: Verluste, Vestas im Höhenrausch

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes sind im Montaghandel auch zur Mittagszeit Gewinnmitnahmen auszumachen. Im Blickfeld der Investoren steht dabei der Sondergipfel der Euro-Finanzminister zum Thema Griechenland. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,61 Prozent auf 2.541,35 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,52 Prozent nach auf 2.521,65 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Die US-Börsen dürften mehrheitlich mit negativen Vorzeichen in die neue Handelswoche starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,14 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future gewinnt 0,03 Prozent an Wert, während der S&P-Future um 0,11 Prozent fällt. Aus den USA wird heute der Chicago Fed National Activity Index gemeldet.

Das italienische Verbrauchervertrauen hat sich im November nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat verschlechtert. So verringerte sich der saisonbereinigte Stimmungs-Index der drittgrößten Volkswirtschaft des Euroraums auf 84,8 Punkte, nachdem er im Oktober bei 86,2 Punkten gelegen hatte. Damit hat sich der Index wie im Vorfeld von Volkswirten prognostiziert entwickelt. Für die Anteilsscheine des Nutzfahrzeugherstellers Fiat Industrial (Fiat Industrial SpA) geht es um 1,6 Prozent nach unten. Der Konzern hat ein definitives Abkommen zur Übernahme der restlichen Anteile an der niederländischen CNH Global , die sich noch nicht in seinem Besitz befinden, geschlossen. Die Transaktion, der noch die Aktionäre von Fiat Industrial und CNH Global zustimmen müssen, wird voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen.

Vestas Wind Systems (Vestas Wind Systems) rauschen um 18,5 Prozent nach oben. Der Windanlagenhersteller hat seine Kreditvereinbarungen neu strukturiert. So hat man mit einem aus neun Banken bestehenden Konsortium einen Kredit über insgesamt 250 Mio. Euro sowie eine verlängerbare Kreditlinie über 650 Mio. Euro vereinbart. Damit wird eine bestehende Kreditfazilität über 1,3 Mrd. Euro abgelöst. Außerdem verfügt Vestas über weitere Darlehen im Gesamtvolumen von 255 Mio. Euro von der European Investment Bank und der Nordic Investment Bank. Die Darlehen sollen bis Januar 2015 zurückgezahlt werden, während die Kreditfazilität ab Januar 2015 um weitere zwei Jahre verlängert werden kann.

Essar Energy (Essar Energy) verbessern sich in Großbritannien im breiten Markt um 5 Prozent. Der Konzern hat im ersten Halbjahr trotz deutlich höherer Umsätze einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn erwirtschaftet. Zurückzuführen war dies auf deutlich höhere Finanzierungskosten. Das operative Ergebnis konnte dagegen zulegen. Der Umsatz wurde indes fast verdoppelt. GlaxoSmithKline verlieren daneben 0,7 Prozent an Wert. Der Pharmakonzern will seine Beteiligung an der GlaxoSmithKline Consumer Healthcare Ltd. und der GlaxoSmithKline Consumer Nigeria plc zu erhöhen. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im britischen Leitindex FTSE 100 nach wie vor die Aktien von British Land mit einem Wertzuwachs von 0,6 Prozent wieder, während die rote Laterne weiterhin von Barclays mit einem Minus von 4,4 Prozent getragen wird.

In der Schweiz verbilligen sich Swiss Re um 1,3 Prozent. Der Versicherungskonzern schätzt seine Schadenbelastung durch Hurrikan "Sandy" auf rund 900 Mio. US-Dollar, nach Retrozession und vor Steuern. Diese Schätzung unterliegt aber einem höheren Ausmaß an Unsicherheit als üblich und muss unter Umständen in Zukunft noch angepasst werden. Die Gesamtversicherungsschäden werden den Angaben zufolge auf 20 bis 25 Mrd. US-Dollar geschätzt. Schlechter läuft es im SMI nur noch für Swatch Group mit einem Minus von 1,4 Prozent, während mit Swisscom nur ein Wert grüne Vorzeichen ausweisen kann.

L'Oréal (LOréal) verbilligen sich um 0,9 Prozent. Der Kosmetikkonzern teilte mit, dass er die US-amerikanische Make-up-Marke Urban Decay von Castanea Partners übernehmen wird. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Vivendi könnte indes Presseangaben zufolge angesichts eines harten Wettbewerbs 1.100 Arbeitsplätze abbauen. Wie es heißt, sind die Marktbedingungen für Vivendi schwieriger geworden, nachdem die Telekommunikationsgesellschaft Iliad (ILIADAct) in diesem Jahr einen sehr günstigen Mobilfunkservice gestartet hat. Indes wird der Vivendi-Konzern, der den Gewerkschaften am Mittwoch einen Plan über Stellenstreichungen präsentieren soll, den Angaben zufolge auch die Schaffung 300 neuer Arbeitsplätze bekannt geben. Der Titel des Medien- und Mobilfunkkonzerns fällt um 1,2 Prozent. Schlusslicht im CAC 40 sind Lafarge mit einem Minus von 2,5 Prozent. Vorne rücken unterdessen Vallourec um 1,2 Prozent vor.

Verbund (Verbund) hat bereits am Freitag Gespräche über einen möglichen Verkauf seines Türkei-Engagements bestätigt. Für die Aktie geht es um 0,2 Prozent nach oben. Größter Gewinner im österreichischen Leitindex ATX sind derweil Schoeller-Bleckmann mit einem Wertzuwachs von 0,8 Prozent, während sich die Anleger gleichzeitig weiterhin bevorzugt von den Titeln von Mayr Melnhof Karton trennen, die 1,6 Prozent an Wert verlieren. Im breiten Markt legen Semperit um 0,9 Prozent zu. Der Industriekonzern verlautbarte, dass die Angebotsfrist für alle ausstehenden Aktien und Optionsscheine der Latexx Partners Bhd heute geendet hat. Wie es heißt, hält Semperit mit dem erfolgreichen Abschluss des Übernahmeangebots auf der verwässerten Basis von 274,7 Millionen Aktien (nach der möglichen Ausnutzung aller Optionsscheine) einen Anteil von mehr als 85 Prozent an Latexx Partners. Auf der unverwässerten Basis von 222,7 Millionen Aktien beträgt der Anteil mehr als 82 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.541,35 (-0,61 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.521,65 (-0,52 Prozent) FTSE 100 (London): 5.784,42 (-0,60 Prozent) CAC40 (Paris): 3.498,52 (-0,86 Prozent) MIB (Mailand): 15.538,98 (-0,62 Prozent) SMI (Zürich): 6.688,26 (-0,40 Prozent) ATX (Wien): 2.232,42 (-0,45 Prozent) (26.11.2012/ac/n/m)

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16.10.2017GlaxoSmithKline buyJefferies & Company Inc.
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09.08.2017GlaxoSmithKline buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.10.2017GlaxoSmithKline HoldDeutsche Bank AG
10.10.2017GlaxoSmithKline NeutralUBS AG
02.10.2017GlaxoSmithKline NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.09.2017GlaxoSmithKline NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.09.2017GlaxoSmithKline HoldDeutsche Bank AG
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