23.07.2012 13:44
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Börsen in Europa am Mittag: Verluste weiten sich aus, Philips nach wie vor gesucht

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte notieren am Montag auch zur Mittagszeit klar im Minus. Zunehmenden Sorgen im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise sowie Konjunktursorgen aus China führen dazu, dass sich die Anleger vermehrt von ihren Aktienbeständen trennen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 2,06 Prozent auf 2.191,18 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 1,78 Prozent nach auf 2.402,96 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Minus.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich einem Medienbericht zufolge nicht mehr an weiteren Hilfen für das hoch verschuldete Euro-Land beteiligen. Wie es heißt, hätten hochrangige Vertreter des IWF der Brüsseler EU-Spitze signalisiert, dass man sich nicht an weiteren Hilfen für das Land beteiligen werde. Damit könnte Griechenland schon im September pleite gehen. Derzeit untersucht die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF), wie weit das Land seinen Reformverpflichtungen nachkommt. Dabei stehe jetzt schon fest, dass die Regierung in Athen den Schuldenstand des Landes nicht wie vereinbart bis zum Jahr 2020 auf rund 120 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung drücken könne. Erhält das Land mehr Zeit, seine Ziele zu erfüllen, würde das den Angaben zufolge nach Schätzungen der Troika zusätzliche Hilfen zwischen 10 und 50 Mrd. Euro erfordern. Viele Regierungen der Euro-Zone seien jedoch nicht mehr bereit, neue Griechenland-Lasten zu schultern. Zudem haben Länder wie die Niederlande und Finnland ihre Hilfen daran gekoppelt, dass sich der IWF beteiligt.

An den US-Börsen zeichnet sich heute ein deutlich schwächerer Handelsstart ab. So verliert der Dow Jones Future derzeit 1,16 Prozent. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 1,38 Prozent, während es für den S&P-Future um 1,15 Prozent nach unten geht. Aus den USA wird heute der Chicago Fed National Activity Index gemeldet.

Die spanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2012 nach Angaben der Bank of Spain erneut geschrumpft. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, nachdem es im ersten Quartal 2012 und im vierten Quartal 2011 um jeweils 0,3 Prozent nachgegeben hatte. Damit befindet sich Spanien weiterhin in einer Rezession. Gegenüber dem Vorjahresquartal ging die Wirtschaftsleistung Spaniens um 1,0 Prozent zurück, nach einem Minus von 0,4 Prozent im ersten Quartal.

In der Schweiz geht es für Julius Bär (Julius Baer) als einzigem Gewinner im SMI um 1,1 Prozent nach oben. Die Private Banking-Gruppe hat ihr Konzernergebnis im ersten Halbjahr erhöht. Dabei profitierte das Unternehmen von einer kontinuierlichen Kostenkontrolle und einer vorsichtigen Ressourcenverwendung. Die verwalteten Vermögen stiegen seit Ende 2011 auf einen neuen Höchststand. Novartis verlieren auf Platz drei 0,4 Prozent an Wert. Der Pharmakonzern gab bereits am Freitag bekannt, dass man von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Afinitor bei der Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs erhalten hat. Die Verliererliste im SMI wird derweil zur Mittagszeit von den Anteilsscheinen von Actelion mit einem Wertverlust von 2,5 Prozent angeführt.

Philips Electronics (Philips Electronics) schießen um 6,1 Prozent nach oben. Der Technologiekonzern verbuchte im zweiten Quartal angesichts gestiegener Umsätze in allen Bereichen und Kostensenkungen einen Gewinn, nachdem im Vorjahr aufgrund hoher Sonderbelastungen noch ein Verlust ausgewiesen werden musste. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Der Umsatz wurde ebenfalls deutlich erhöht. Auch für das gesamte erste Halbjahr wurden bei beiden Kennzahlen Steigerungen verzeichnet.

Tesco verlieren 1,5 Prozent an Wert. Der größte Einzelhandelskonzern in Großbritannien will Presseangaben zufolge offenbar weniger Geschäfte in China eröffnen als bislang geplant. Den Angaben zufolge wird Tesco in diesem Jahr demnach nur noch 15 bis 20 Hypermärkte in China eröffnen. Bis zuletzt hatte der Konzern hier noch die Eröffnung von 25 Niederlassungen angestrebt. Hintergrund der jüngsten Entscheidung ist den Angaben zufolge ein enttäuschendes Wachstum im Reich der Mitte. Im FTSE 100 notieren zur Mittagszeit mit Serco Group, Weir Group und Hammerson lediglich drei Werte in der Gewinnzone. Die rote Laterne wird unterdessen von Evraz mit einem Kursverlust von 6,7 Prozent getragen.

Remy Cointreau (Remy Cointreau) macht heute mit einem Zukauf auf sich aufmerksam. Der Spirituosenhersteller teilte mit, dass seine Tochter Rémy Cointreau UK Ltd. die Bruichladdich Distillery Co. Ltd. übernehmen wird. Bei Bruichladdich handelt es sich um eine auf Islay ansässige Brennerei von Single Malt Scotch Whisky. Dabei zahlt Remy 48 Mio. GBP für die Akquisition und übernimmt zudem Verbindlichkeiten in Höhe von schätzungsweise 10 Mio. GBP. Der Titel tendiert im breiten Markt nahezu unverändert. Im CAC 40 fahren Peugeot als zweitbester Wert mit einem Abschlag von 0,6 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern verlautbarte, dass er mit dem japanischen Autobauer Toyota Motor eine Kooperation im Bereich Nutzfahrzeuge geschlossen hat. So wird PSA Peugeot Citroën den asiatischen Konkurrenten im Rahmen der Kooperation mit leichten Nutzfahrzeugen beliefern, die für den Verkauf in Europa unter der Marke Toyota bestimmt sind. Im Rahmen der Kooperation, die über das Jahr 2020 hinaus laufen soll, wird sich Toyota Motor Europe an den Entwicklungs- und industriellen Investitionskosten für zukünftige Fahrzeuge beteiligen. Alle 40 Werte im CAC 40 weisen rote Vorzeichen aus. Am kleinsten fallen die Verluste bei Alcatel-Lucent mit 0,2 Prozent aus, während BNP Paribas, Crédit Agricole und Société Générale mit Abschlägen zwischen 4,1 und 6 Prozent am Indexende notieren.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.191,18 (-2,06 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.402,96 (-1,78 Prozent) FTSE 100 (London): 5.555,66 (-1,70 Prozent) CAC40 (Paris): 3.126,33 (-2,12 Prozent) MIB (Mailand): 12.552,05 (-3,94 Prozent) SMI (Zürich): 6.214,28 (-1,12 Prozent) ATX (Wien): 1.906,72 (-2,45 Prozent) (23.07.2012/ac/n/m)

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17.02.2017Novartis buyJefferies & Company Inc.
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19.12.2016Novartis buyJefferies & Company Inc.
06.02.2017Novartis NeutralGoldman Sachs Group Inc.
31.01.2017Novartis HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.01.2017Novartis NeutralJP Morgan Chase & Co.
30.01.2017Novartis NeutralUBS AG
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