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06.07.2012 13:48

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Börsen in Europa am Mittag: Vor US-Arbeitsmarktbericht weiter im Minus

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren am letzten Handelstag der Woche auch zur Mittagszeit schwächer. Die Anleger halten sich im Vorfeld des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts mit Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,61 Prozent auf 2.270,95 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 fällt um 0,16 Prozent auf 2.437,88 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Minus.

Die US-Börsen dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,09 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt momentan um 0,14 Prozent nach, während es für den S&P-Future um 0,23 Prozent nach unten geht. Aus den USA werden heute die Arbeitsmarktdaten gemeldet.

In Frankreich stehen die Anteilsscheine von Peugeot als schwächster Wert im CAC 40 mit einem Wertverlust von 6,3 Prozent deutlich unter Druck, nachdem der Konzern für das erste Halbjahr 2012 einen weltweiten Absatzeinbruch verzeichnen musste. So wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres weltweit 1,62 Millionen Fahrzeuge (einschließlich CKD-Bausätze) abgesetzt, was einem Rückgang um 13 Prozent entspricht. Der Marktanteil in Europa hat sich den Angaben zufolge von 13,9 Prozent im ersten Halbjahr 2011 auf 12,9 Prozent im ersten Halbjahr 2012 verringert. Daneben geht es für den Wettbewerber Renault um 1,5 Prozent nach unten, während der erste Platz der Gewinnerliste von Alcatel-Lucent mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent eingenommen wird. Im breiten Markt fliegen Air France-KLM um 1,8 Prozent vor, nachdem die Fluggesellschaft im Juni ein Passagierplus verzeichnen konnte.

Die spanische Industrieproduktion ist im Mai nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE erneut geschrumpft. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Output um 5,4 Prozent verringert. Davor war für April ein Minus von 8,2 Prozent ermittelt worden. Kalenderbereinigt belief sich der Rückgang binnen Jahresfrist auf 6,1 Prozent, nach einer Abnahme um 8,3 Prozent im April.

Die britischen Erzeugerpreise sind im Juni nach Angaben von National Statistics mit abgebremstem Tempo angezogen. So lagen die Preise nur noch um 2,3 Prozent über dem Vorjahresniveau, nach 2,9 Prozent im Mai. Hierbei handelt es sich um die geringste Preissteigerung seit Oktober 2009. Im Vormonatsvergleich verringerten sich die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent, nach einem Minus von 0,2 Prozent im Mai. Im FTSE 100 verbessern sich die Titel des Versicherers Aviva als Spitzenreiter um 3 Prozent. Der Konzern hat einen Teil seiner Beteiligung an dem niederländischen Finanzdienstleister Delta Lloyd (DELTA LLOYD) verkauft. Im Zuge des Anteilsverkaufs erzielt Aviva einen Bruttomittelzufluss in Höhe von 318 Mio. Britischen Pfund (GBP). Der Lebensmittelhersteller Associated British Foods (AB Foods) wird unterdessen über seine Sparte Westmill Foods die Mehlmarke Elephant Atta von der britischen Premier Foods übernehmen. Die Transaktion hat den Angaben zufolge ein Volumen von 34 Mio. GBP in bar. Während AB Foods um 0,6 Prozent vorrücken, geht es für Premier Foods im breiten Markt um 1,8 Prozent nach oben.

Die schweizerischen Verbraucherpreise haben sich im Juni mit beschleunigtem Tempo reduziert. Dies teilte das Schweizer Bundesamt für Statistik BfS mit. So schrumpften die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent, während sie im Mai nur um 1,0 Prozent nachgegeben und im Juni 2011 um 0,6 Prozent zugelegt hatten. Binnen Monatsfrist gingen die Konsumentenpreise um 0,3 Prozent zurück. Roche Holding hat mit seinem Krebsmedikament Avastin (Bevacizumab) einen Rückschlag in Großbritannien erlitten. Die britische Aufsichtsbehörde National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hat das Präparat nicht für eine Kombinationstherapie bei Brustkrebs empfohlen. Zur Begründung verwies sie auf die hohen Behandlungskosten und zeigte sich auch nicht von den Vorteilen hinsichtlich des Gesamtüberlebens oder der Lebensqualität der Patienten überzeugt. Die Papiere des Pharmakonzerns verteuern sich um 0,2 Prozent. Die Gewinnerliste im Schweizerischen Leitindex SMI wird auch zur Mittagszeit von Nestlé mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent angeführt, während am Indexende Actelion um 2,2 Prozent nachgeben.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.270,95 (-0,61 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.437,88 (-0,16 Prozent) FTSE 100 (London): 5.689,41 (-0,06 Prozent) CAC40 (Paris): 3.214,89 (-0,45 Prozent) MIB (Mailand): 13.985,60 (-0,73 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.856,00 (-1,41 Prozent) SMI (Zürich): 6.200,43 (-0,03 Prozent) ATX (Wien): 1.985,48 (-0,62 Prozent) (06.07.2012/ac/n/m)

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