10.12.2012 13:42
Bewerten
(0)

Börsen in Europa am Mittag: Weiter im Minus, STMicroelectronics im Blick

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Montaghandel auch zur Mittagszeit im Minus. Auf die Kauflaune der Investoren drückt dabei die Regierungskrise in Italien. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 1,06 Prozent auf 2.573,82 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 fällt um 0,24 Prozent auf 2.577,85 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren schwächer.

Die US-Börsen dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verliert der Dow Jones Future derzeit 0,25 Prozent. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,38 Prozent, während der S&P-Future um 0,30 Prozent fällt. Aus den USA werden heute keine wichtigen Konjunkturdaten gemeldet.

Die italienische Wirtschaft ist im dritten Quartal wie zunächst erwartet geschrumpft. Dies gab die nationale Statistikbehörde Istat heute im Rahmen ihrer zweiten Schätzung zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bekannt. Im Vergleich zum Vorquartal sank die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent, womit die erste Schätzung bestätigt wurde. Davor hatte sie im zweiten Quartal um 0,7 Prozent abgenommen. Gegenüber dem Vorjahresquartal verringerte sich das BIP um 2,4 Prozent, nach einem Minus von ebenfalls 2,4 Prozent im zweiten Quartal 2012. Die italienische Industrieproduktion hat sich derweil im Oktober erneut klar reduziert. Binnen Jahresfrist schrumpfte der Industrie-Output der viertgrößten europäischen Volkswirtschaft kalenderbereinigt um 6,2 Prozent, nach einem Minus von revidiert 5,0 Prozent im September. Im Vormonatsvergleich sank die Industrieproduktion saisonbereinigt um 1,1 Prozent, nach einem Minus von revidiert 1,3 Prozent im September.

KPN (Koninklijke KPN) verschlechtern sich um 0,4 Prozent. Der Telekommunikationskonzern setzt seine Konzentration auf das Kerngeschäft weiter fort. So wurde eine Vereinbarung über den Verkauf von Ortel Mobile Switzerland geschlossen. Der Käufer ist die Treternity AG. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Einem Medienbericht von Freitag zufolge trennen sich die Raiffeisen Bank International und die Raiffeisen Zentralbank von ihren Anteilen an dem Industriekonzern RHI . Demnach haben sich beide Unternehmen mit einem nicht genannten Finanzinvestor auf eine Übertragung ihrer Anteile geeinigt. Insgesamt veräußern die Institute damit fast 2,9 Millionen RHI-Aktien. Die Hälfte der Anteile soll bereits mit Wirkung zum 7. Dezember 2012 übertragen werden. Ein Termin für die Übertragung der restlichen Anteile steht dem Bericht zufolge noch nicht fest. Während Raiffeisen Bank International um 1,8 Prozent nachgeben, geht es für RHI um 0,1 Prozent nach unten. Im österreichischen Leitindex ATX wird der letzte Platz weiterhin von Erste Group Bank mit einem Minus von 1,9 Prozent eingenommen, während vorne AMAG Austria Metall um 0,7 Prozent vorrücken.

Die französische Industrieproduktion ist im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee gesunken. So verringerte sich die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent, während sie im September um 3,4 Prozent gesunken war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion um 3,6 Prozent nachgegeben, nach einem Minus von 2 Prozent im September. Im Leitindex CAC 40 stehen auch zur Mittagszeit Banktitel ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren. So werden die letzten drei Plätze von Société Générale, Crédit Agricole und BNP Paribas mit Wertverlusten zwischen 2,7 und 3 Prozent belegt. Auf Platz eins der Gewinnerliste rücken derweil STMicroelectronics um 1,7 Prozent vor. Der Chip-Hersteller teilte heute mit, dass man im Rahmen einer neuen Strategie aus ST-Ericsson, dem Joint Venture mit dem schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)), aussteigen wird. Den Angaben zufolge wird sich der Konzern künftig auf die beiden Geschäftsbereiche Sense & Power and Automotive Products sowie Embedded Processing Solutions konzentrieren. Es wird davon ausgegangen, dass der Ausstiegsprozess bis zum dritten Quartal 2013 andauern wird. Der Konzern wird ST-Ericsson indes weiterhin als Supply-Chain Partner, Advanced Process-Technology Partner (FD-SOI) sowie als Application-Processor IP Provider unterstützen, hieß es. Im Rahmen der neuen Strategie will STMicroelectronics eine operative Marge von 10 Prozent oder mehr erreichen. In diesem Zusammenhang sollen die operativen Ausgaben ab 2014 auf 600 bis 650 Mio. US-Dollar pro Quartal reduziert werden.

Im schweizerischen Leitindex notieren im Mittagshandel mit Roche, Givaudan und Transocean nur drei Titel im positiven Bereich. Auf dem letzten Platz verbilligen sich indes UBS um 1,2 Prozent.

Im britischen Leitindex legen nach wie vor Assiciated British Foods auf Platz eins der Gewinnerliste um 1,2 Prozent zu. Schlusslicht sind unterdessen Aviva mit einem Minus von 2,7 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.573,82 (-1,06 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.577,85 (-0,24 Prozent) FTSE 100 (London): 5.897,63 (-0,28 Prozent) CAC40 (Paris): 3.584,43 (-0,59 Prozent) MIB (Mailand): 15.132,60 (-3,61 Prozent) SMI (Zürich): 6.909,01 (-0,23 Prozent) ATX (Wien): 2.311,11 (-0,63 Prozent) (10.12.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu STMicroelectronics N.V.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu STMicroelectronics N.V.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
12.04.2017STMicroelectronics SellDeutsche Bank AG
11.04.2017STMicroelectronics NeutralUBS AG
05.04.2017STMicroelectronics buyOddo Seydler Bank AG
10.03.2017STMicroelectronics NeutralUBS AG
08.03.2017STMicroelectronics HoldKepler Cheuvreux
05.04.2017STMicroelectronics buyOddo Seydler Bank AG
22.02.2017STMicroelectronics overweightBarclays Capital
28.11.2016STMicroelectronics buyOddo Seydler Bank AG
27.09.2016STMicroelectronics buyBaader Wertpapierhandelsbank
19.09.2016STMicroelectronics OutperformBNP PARIBAS
11.04.2017STMicroelectronics NeutralUBS AG
10.03.2017STMicroelectronics NeutralUBS AG
08.03.2017STMicroelectronics HoldKepler Cheuvreux
07.03.2017STMicroelectronics NeutralUBS AG
28.02.2017STMicroelectronics NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.04.2017STMicroelectronics SellDeutsche Bank AG
27.01.2017STMicroelectronics SellDeutsche Bank AG
27.01.2017STMicroelectronics UnderweightMorgan Stanley
16.01.2017STMicroelectronics UnderweightJP Morgan Chase & Co.
09.01.2017STMicroelectronics SellDeutsche Bank AG

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für STMicroelectronics N.V. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Wall Street wenig bewegt -- BVB-Anschlag: Verdächtiger wettete auf Kursverlust -- Tesla ruft 53.000 Autos zurück -- Deutsche Bank zahlt weitere Millionenstrafe

US-Regierung verweigert Exxon Ausnahmeregel bei Russland-Sanktionen. Trump stellt weitere Finanzregeln auf den Prüfstand. IWF zurückhaltend bei neuen Griechenland-Zahlen. US-Richter billigt Milliarden-Vergleich zwischen VW und US-Justiz. EZB-Chef Draghi bekräftigt Forward Guidance zu Zinsen und Ankäufen. Frankreichs Unternehmen arbeiten vor der Wahl an einem Plan B. So ambitioniert sind Elon Musks Pläne für seine neue Firma Neuralink.

Top-Rankings

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Investmentbanken mit den höchsten Einnahmen
Diese Geldhäuser wissen, wie man Geld verdient

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Tops und Flops
So entwickelten sich die Rohstoffe im 1. Quartal 2017
Tops und Flops
So performten die DAX-Unternehmen im ersten Quartal 2017
Viel Geld bei wenig Stress
Diese relaxten Berufe werden gut bezahlt
Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
Das machen Ex-Spitzensportler nach ihrer Karriere
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Anleger sind besorgt um Wahlausgang in Frankreich. Erwarten Sie einen Sieg der Euro-Kritiker?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
adidas AGA1EWWW
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610
BayerBAY001