06.11.2012 13:44
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Börsen in Europa am Mittag: Weiter im Plus, Andritz unter Druck

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit im Plus. Neben der heutigen US-Präsidentenwahl richtet sich der Fokus der Investoren dabei auch auf diverse Quartalsbilanzen. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,62 Prozent auf 2.533,17 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,55 Prozent zu auf 2.560,34 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Aufschläge aus.

Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im September nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat mit vermindertem Tempo erhöht. Binnen Monatsfrist stiegen die Preise in der Eurozone um 0,2 Prozent und in der gesamten Union (EU27) um 0,3 Prozent. Davor waren die Preise im August in den beiden Gebieten um 0,9 bzw. 1,1 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 2,7 Prozent und in der EU27 um 2,6 Prozent. Im August hatte die Jahresteuerungsrate bei 2,7 bzw. 2,8 Prozent gelegen.

Die US-Börsen dürfte heute mit Zugewinnen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,34 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future steigt um 0,54 Prozent, während sich der S&P-Future um 0,35 Prozent verbessert. In den USA findet heute die Wahl des Präsidenten statt.

Die Industrieproduktion in Großbritannien ist im September nach Angaben von National Statistics weiter zurückgegangen. So verringerte sich der Produktionsausstoß der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Versorger) binnen Jahresfrist um 2,6 Prozent. Für August war nur eine Abnahme um 1,0 Prozent ermittelt worden. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Produktionsrückgang um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach einem Minus von 1,2 Prozent im August. Im FTSE 100 rücken Marks & Spencer (MarksSpencer) um 1,2 Prozent vor. Der Kaufhauskonzern gab bekannt, dass sein Gewinn im ersten Halbjahr angesichts von Schwierigkeiten im Bekleidungssegment gesunken ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch übertroffen. Der Umsatz konnte unterdessen ganz leicht gesteigert werden. Beim Ausblick gab man sich indes zurückhaltend, was mit dem zuletzt volatilen Handel und einem anhaltenden Druck auf die Kaufkraft der britischen Verbraucher zusammenhängt. Auf Platz eins der Gewinnerliste geht es unterdessen im britischen Leitindex FTSE 100 für ARM Holdings um 5 Prozent nach oben. Vorne legen Resolution um 6,4 Prozent vor, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Babcock International trennen, die sich als schwächster Wert um 3,5 Prozent verbilligen.

Die Aktie des Technologiekonzerns Andritz verschlechtert sich als Schlusslicht im österreichischen Leitindex ATX um 2,5 Prozent. Das Unternehmen konnte in den ersten neun Monaten dank höherer Umsatzerlöse mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Im dritten Quartal musste man jedoch einen Ergebnisrückgang ausweisen, während der Umsatz anstieg. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Andritz einen Umsatzanstieg auf rund 5 Mrd. Euro. Auch beim Konzern-Ergebnis wird mit einer Steigerung im Jahresvergleich gerechnet. Sollte es jedoch in den kommenden Monaten zu einer weiteren Eintrübung der globalen Wirtschaft kommen, so könnte dies die Ergebnisentwicklung der Gruppe negativ beeinflussen. Daneben geben RHI um 0,9 Prozent nach. Der Industriekonzern konnte im dritten Quartal auf operativer Basis ein Gewinnwachstum verzeichnen. Der Konzernumsatz legte ebenfalls zu. Während die Umsatzerlöse der Division Stahl zurückgingen, verzeichnete die Division Industrial aufgrund von Großprojekten ein Wachstum. RHI erwartet für das Gesamtjahr 2012 ein leicht höheres Umsatzniveau sowie eine höhere EBIT-Marge als vergangenes Geschäftsjahr. Für 2013 rechnet RHI mit einem Umsatz in ähnlicher Größenordnung wie 2012. Die EBIT-Marge sollte sich aufgrund der höheren Rückwärtsintegration und konsequentes Kostenmanagement weiter verbessern. An der Indexspitze rücken Strabag um 2,3 Prozent vor.

Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im französischen Leitindex CAC 40 heute Banktitel wieder. So verteuern sich Crédit Agricole, Société Générale und BNP Paribas zwischen 2 und 3,5 Prozent und nehmen damit die ersten drei Plätze der Gewinnerliste ein. Die rote Laterne wird unterdessen von L'Oreal mit einem Minus von 0,5 Prozent getragen.

Im schweizerischen Leitindex SMI rücken an der Indexspitze Adecco (Adecco SA) um 3,7 Prozent vor. Der Zeitarbeitsspezialist verlautbarte, dass sein Gewinn im dritten Quartal um 18 Prozent gesunken ist, was mit Restrukturierungskosten zusammenhängt. Die Erwartungen wurden jedoch erfüllt. Der Umsatz blieb unterdessen auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig notiert mit Novartis nur ein Wert in der Verlustzone.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.533,17 (+0,62 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.560,34 (+0,55 Prozent) FTSE 100 (London): 5.876,37 (+0,64 Prozent) CAC40 (Paris): 3.470,75 (+0,65 Prozent) MIB (Mailand): 15.647,07 (+0,66 Prozent) SMI (Zürich): 6.741,10 (+0,52 Prozent) ATX (Wien): 2.219,69 (-0,08 Prozent) (06.11.2012/ac/n/m)

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