Paris (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Leitbörsen tendieren am Mittag weiterhin fester, mussten jedoch einen Großteil der anfänglichen Zugewinne abgeben. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,10 Prozent auf 2.694,23 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 für das erste Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg bekannt. Demnach erhöhten sich die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum um 7,4 Prozent auf 4,95 Mrd. Euro. Auf um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis bereinigter Basis wurde ein Umsatzplus von 2,1 Prozent ausgewiesen. Profitieren konnte man vor allem von der starken Entwicklung in den so genannten Emerging Markets. Im Anschluss wurde die Jahresprognose bestätigt. Die Aktie kann im breiten Markt leicht zulegen und verteuert sich derzeit um 0,2 Prozent. Absatzzahlen gab es beim Autobauer Peugeot . Angesichts der anhaltenden Krise in Europa musste man dabei im Jahr 2012 einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen. Der weltweite Gesamtabsatz des französischen Autobauers (inklusive CKD-Bausätze und assoziierter Unternehmen) verringerte sich im Vorjahresvergleich um 16,5 Prozent auf 2.965.000 Modelle. Verantwortlich für diese Entwicklung war vor allem die schwierige Situation in Europa. Die Aktie von Peugeot verbilligt sich derzeit um 0,6 Prozent.
Im britischen Leitindex FTSE 100 verteuert sich an der Indexspitze Lloyds Bank um 5,0 Prozent und kann damit die anfänglichen Zugewinne weiter ausbauen. Gefragt sind außerdem John Wood und Meggit mit Zugewinnen von jeweils mehr als 3 Prozent. Am unteren Ende muss der Einzelhandelskonzern Sainsbury (J Sainsbury) Abschläge von 2,7 Prozent hinnehmen. Am Morgen hatte der Konzern für das dritte Quartal einen Umsatzanstieg ausgewiesen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, verbuchte der Einzelhandelskonzern im Berichtszeitraum beim konsolidierten Konzernumsatz einen Anstieg von 3,9 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Benzinverkäufen wurde ein Umsatzplus von 3,3 Prozent verzeichnet. Die vergleichbaren Umsatzerlöse erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Benzinverkäufen wurde auf vergleichbarer Basis ein Umsatzanstieg von 0,9 Prozent ausgewiesen. Auch Aviva und Weir Group verbilligen sich um mehr als 1 Prozent.
Im ATX präsentiert sich die Aktie von Lenzing mit Zugewinnen von 1,6 Prozent an der Spitze. Daneben sind auch bei Telekom Austria und Erste Bank Group größere Zugewinne auszumachen. Am unteren Ende verbilligt sich die Aktie von Schöller-Bleckmann um 2,3 Prozent. Anteilsscheine des Energieversorgers Verbund geben angesichts negativer Analystenstimmen 1,5 Prozent ab.
Im SMI sind Richemont mit Zugewinnen von 3,1 Prozent an der Spitze zu finden. UBS und Swisscom tendieren ebenfalls fester. Am unteren Ende muss Julius Baer 0,6 Prozent abgeben.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.694,23 (+0,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.649,02 (+0,34 Prozent) FTSE 100 (London): 6.075,75 (+0,37 Prozent) CAC40 (Paris): 3.707,96 (+0,06 Prozent) MIB (Mailand): 17.136,53 (+1.09 Prozent) SMI (Zürich): 7.099,02 (+0,35 Prozent) ATX (Wien): 2.481,44 (+0,01 Prozent) (09.01.2013/ac/n/m)