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15.06.2011 11:00

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Börsen in Europa am Morgen: Abschläge, Französische Banken im Minus

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Paris (aktiencheck.de AG) - Trotz positiver Vorgaben aus den USA befinden sich die wichtigsten europäischen Indizes im frühen Mittwochhandel angesichts von Gewinnmitnahmen im roten Bereich. Zudem leidet die Marktstimmung unter dem gestrigen Krisentreffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland, das ergebnislos endete. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,62 Prozent auf 2.762,57 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,26 Prozent ab auf 2.529,32 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verschlechtert sich um 0,35 Prozent auf 687,77 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren durchweg im Minus.

In Frankreich müssen im CAC 40 heute Morgen vor allem Bankenwerte satte Abschläge verbuchen. Während BNP Paribas 1,6 Prozent verlieren, verbilligen sich Societe Generale und Credit Agricole um 1,5 Prozent bzw. 1,1 Prozent. Die Rating-Agentur Moody`s hat die Ratings der drei Institute auf die Beobachtungsliste für eine Herabstufung gesetzt. Hintergrund ist das Kreditexposure der Banken in Griechenland. Leicht im Plus tendieren dagegen Anteilsscheine von Sanofi-Aventis (Sanofi). Der Pharmakonzern meldete heute, dass er knapp 58 Prozent der Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Aktien auszahlen wird, die restlichen 42 Prozent in bar. Die Hauptversammlung hat am 6. Mai 2011 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,50 Euro pro Aktie beschlossen. Angesichts der jüngsten Entscheidung, die Dividende mehrheitlich in Form von Aktien auszubezahlen, wird das Unternehmen rund 38,1 Millionen neue Aktien (2,9 Prozent des Aktienkapitals) ausgeben. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2011 dividendenberechtigt, hieß es. Top-Gewinner im französischen Leitindex sind aktuell Titel von Danone mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent. Indes sind die französischen Verbraucherpreise im Mai 2011 mit abgebremstem Tempo angestiegen. So sank die Jahresteuerungsrate der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 2,0 Prozent, nach 2,1 Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten mit einer Preissteigerung um 2,1 Prozent gerechnet. Im Vormonatsvergleich zogen die Lebenshaltungskosten um 0,1 Prozent an, nach einer Preissteigerung um 0,3 Prozent im April.

In Großbritannien büßen im FTSE 100 allen voran Papiere von Experian (-3 Prozent) ein, gefolgt von Glencore mit einem Minus von 2 Prozent. Relativ weit oben auf dem Einkaufszettel der Anleger stehen Aktien von Sainsbury (J Sainsbury), die ein halbes Prozent zulegen können. Die drittgrößte britische Supermarktkette meldete, dass sich ihr Umsatzwachstum im ersten Quartal beschleunigt hat. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch verfehlt. Demnach stiegen die vergleichbaren Umsätze ohne Benzin in den 12 Wochen zum 11. Juni 2011 um 1,9 Prozent. Im vierten Quartal war hier lediglich ein Plus von 1,0 Prozent verzeichnet worden. Analysten waren im Vorfeld jedoch von einem Wachstum von 2,1 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz im ersten Quartal kletterte um 7,3 Prozent (+4,3 Prozent ohne Benzin), hieß es. Am stärksten gefragt sind indes Anteilsscheine von Rio Tinto (+1 Prozent). Dahinter ziehen Whitbread (+0,9 Prozent), BHP Billiton (+0,8 Prozent) und Burberry Group (+0,9 Prozent) deutlich an.

Auch in der Schweiz überwiegen im SMI die Verlierer. So befinden sich UBS mit einem Abschlag von 0,8 Prozent derzeit ganz unten im schweizerischen Leitindex. Daneben verbilligen sich Zurich Financial Services (Zurich Financial Services (N) (Zuerich)) um 0,7 Prozent. Der Versicherungskonzern gab heute bekannt, dass eine seiner nicht zum Kerngeschäft gehörenden Tochtergesellschaften in Großbritannien, Zurich Specialties London Ltd., ihr Run-off Versicherungsgeschäft auf Swiss Re (Schweizerische Rueckversicherungs-Gesellschaft) zum Buchwert übertragen wird. Auf der anderen Seite können am Morgen Papiere von Transocean, Actelion und Novartis um 1,1 Prozent, 1 Prozent bzw. 0,7 Prozent vorrücken.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.762,57 (-0,62 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.529,32 (-0,26 Prozent) EURONEXT 100: 687,77 (-0,35 Prozent) FTSE 100 (London): 5.783,05 (-0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 3.847,47 (-0,44 Prozent) MIB (Mailand): 20.144,75 (-1,05 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.055,00 (-0,77 Prozent) SMI (Zürich): 6.250,74 (-0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.746,90 (-0,05 Prozent) (15.06.2011/ac/n/m)

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