Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen setzen heute Morgen ihre Abwärtsbewegung fort. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,44 Prozent auf 2.259,58 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,24 Prozent auf 2.282,51 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Plus.
Aktien von Flughafen Wien geben derzeit 1,8 Prozent ab. Der Flughafenbetreiber konnte im November einen Anstieg der Passagierzahlen erzielen. Wie aus einer Pressemitteilung des führenden Flughafenbetreibers in Österreich hervorgeht, stieg die Zahl der abgefertigten Passagiere im Berichtsmonat im Vergleich zum November 2010 um 4,8 Prozent auf insgesamt 1.624.763 Fluggäste an. Im ATX stehen Strabag mit einem Plus von über 2 Prozent klar an der Spitze, während Wienerberger und Raiffeisen Bank International mit Verlusten von über 3 Prozent ganz hinten liegen.
In London steigen die Titel von Thomas Cook Group um 1,0 Prozent, Der britische Reisekonzern treibt sein Desinvestitionsprogramm weiter voran. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Konzern eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Beteiligung an der Hoteles Y Clubs De Vacaciones S.A. (HCV) an die Hoteltochter der spanischen Grupo IBEROSTAR geschlossen. Dabei erhält Thomas Cook aus dem Verkauf 72,2 Mio. Euro. Inklusive des Übergangs von Verbindlichkeiten in Höhe von 22,4 Mio. Euro reduziert sich damit die Konzernverschuldung von Thomas Cook um 94,6 Mio. Euro. Die Transaktion, die unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden und der Aktionäre steht, soll im ersten Quartal 2012 abgeschlossen werden.
In der Schweiz verliert Actelion 0,7 Prozent. Der Pharmakonzern hat beschlossen, die Option zum Erwerb der Trophos S.A. nicht auszuüben. Zuvor hatte eine zulassungsrelevante Phase-III-Studie des Privatunternehmens mit Olesoxime bei der Behandlung von Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) den primären Endpunkt mangels statistischer Signifikanz verfehlt. Im SMI entwickeln sich Swisscom mit einem Plus von 0,8 Prozent am stärksten, während am Indexende Credit Suisse über 2 Prozent nachgeben.
Die französischen Verbraucherpreise sind im November 2011 mit beschleunigtem Tempo angestiegen. So kletterte die Jahresteuerungsrate der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 2,5 Prozent, nach 2,3 Prozent im Vormonat. Im Vormonatsvergleich zogen die Lebenshaltungskosten um 0,3 Prozent an, gegenüber einer Preissteigerung um 0,2 Prozent im Oktober. Auf der Unternehmensseite gewinnen Safran im CAC40 über 2 Prozent. Die deutlichsten Verluste weisen Finanztitel aus, so verlieren BNP Paribas über 2 Prozent, Credit Agricole und Societe Generale über 3 Prozent sowie AXA über 4 Prozent.
Der Immobilienmarkt in Großbritannien hat sich im November 2011 weiter abgekühlt, jedoch mit vermindertem Tempo. Dies teilte das Royal Institute of Chartered Surveyors mit. Wie am heutigen Dienstag bekannt gegeben wurde, belief sich der britische RICS-Immobilienpreissaldo auf -17 Prozent, während für Oktober ein Saldo von -24 Prozent gemeldet worden war. Marktbeobachter hatten hingegen ein stärkeres Minus von -25 Prozent prognostiziert.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.259,58 (-0,44 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.282,51 (-0,24 Prozent) FTSE 100 (London): 5.426,70 (-0,02 Prozent) CAC40 (Paris): 3.080,10 (-0,31 Prozent) MIB (Mailand): 14.893,15 (-0,02 Prozent) SMI (Zürich): 5.734,90 (-0,21 Prozent) ATX (Wien): 1.788,24 (+0,14 Prozent) (13.12.2011/ac/n/m)