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16.02.2010 11:17

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Börsen in Europa am Morgen: Gewinne auf breiter Front, Barclays +7 Prozent

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich zur Stunde deutlich fester. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 kann aktuell um 1,07 Prozent vorrücken auf 2.712,49 Punkte. Für den auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 geht es daneben um 1,03 Prozent nach oben auf 2.461,86 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gewinnt 0,78 Prozent und steht bei 643,09 Stellen. An den europäischen Länderbörsen haben ebenfalls die Bullen die Oberhand.

Feiertagsbedingt fand an der Wall Street am gestrigen Montag kein Handel statt. Die US-Futures deuten allerdings auf einen freundlichen Auftakt der New Yorker Leitbörse hin. Der Nikkei-Index schloss heute in Tokio 0,2 Prozent fester. In den USA wird am Nachmittag der New York Empire State Index erwartet. Zahlen kommen mitunter von Abercrombie & Fitch, Fossil, Merck & Co., Qwest Communications, Waste Management und Winn-Dixie Stores.

Die Aktie der Großbank Barclays schießt im FTSE 100 in London um über 7 Prozent in die Höhe. Der Konzern konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln, was mit einer starken Entwicklung im Investment Banking und dem Verkauf der Sparte Barclays Global Investors (BGI) zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 9,39 Mrd. Britische Pfund (GBP), im Vergleich zu 4,38 Mrd. GBP im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 8,78 Mrd. GBP ausgegangen. RBS und Lloyds legen im Schlepptau jeweils rund 5 Prozent zu. Daneben stehen Rohstoffwerte hoch im Kurs. Unter anderem rücken Anglo American um 3,5 Prozent, Vedanta um 3,4 Prozent und Eurasian um 3,2 Prozent vor. InterContinental Hotels (Intercontinental Hotels Group) geben als Schlusslicht 1,5 Prozent ab. Wie die Hotelkette erklärte, hat sie im abgelaufenen Geschäftsjahr einen geringeren Gewinn erwirtschaftet, was mit einer rückläufigen Geschäftsreise-Aktivität und Sonderbelastungen zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 213 Mio. Dollar, gegenüber 262 Mio. Dollar im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen bei 293 Mio. Dollar (Vorjahr: 347 Mio. Dollar). Der Umsatz verringerte sich von rund 1,9 Mrd. Dollar auf 1,54 Mrd. Dollar.

Der französische Kosmetikkonzern L`Oréal (LOréal) gab bekannt, dass sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8 Prozent gesunken ist, was mit einer rückläufigen Nachfrage nach Make-up und Parfum zusammenhängt. Den Angaben zufolge belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 1,79 Mrd. Euro, gegenüber 1,95 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz fiel um 0,4 Prozent auf 17,47 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,89 Mrd. Euro und Erlösen von 17,7 Mrd. Euro ausgegangen. Für 2010 strebt der Konzern eine Rückkehr zu einem Umsatz- und Ergebniswachstum an. Der Wert bricht im CAC40 um über 4 Prozent ein. Renault und Peugeot gewinnen 2,4 bzw. 1,1 Prozent. Wie heute bekannt wurde, hat die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) für Januar einen kräftigen Zuwachs bei den Auto-Neuzulassungen in Europa ermittelt. Demnach erhöhte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 13,0 Prozent auf 1.085.894 Einheiten. An der Indexspitze preschen Vallourec um fast 5 Prozent vor. Société Générale und Crédit Agricole gewinnen 3,3 bzw. 2,5 Prozent. BNP Paribas liegen mit 2 Prozent im Plus.

An der Spitze des Schweizer SMI finden sich Credit Suisse mit einem Plus von 2,8 Prozent. UBS und Julis Bär rücken daneben um 2,2, bzw. um 1,9 Prozent vor. Givaudan brechen im SLI um über 5 Prozent ein. Der Duft- und Aromenhersteller hat im abgelaufenen Fiskaljahr trotz rückläufiger Umsatzerlöse einen Ergebnisanstieg verzeichnet. Der Umsatz lag mit 3,96 Mrd. Schweizer Franken (CHF) unter dem Vorjahreswert von 4,09 Mrd. CHF. Unter dem Strich verzeichnete Givaudan einen Nettogewinn von 199 Mio. CHF, nach 111 Mio. CHF im Vorjahr. Clariant geben daneben 2 Prozent ab. Der Spezialchemiekonzern konnte im vierten Quartal trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds bei rückläufigen Umsatzerlösen eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen. Die Umsatzerlöse fielen um 2 Prozent auf 1,71 Mrd. CHF. Beim Nettoergebnis konnte der Verlust von 207 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum auf 67 Mio. CHF verringert werden.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.712,49 (+1,07 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.461,86 (+1,03 Prozent) EURONEXT 100: 643,09 (+0,78 Prozent) FTSE 100 (London): 5.229,85 (+1,21 Prozent) CAC40 (Paris): 3.646,71 (+1,04 Prozent) MIB (Mailand): 21.320,47 (+0,94 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.393,00 (+0,97 Prozent) SMI (Zürich): 6.484,72 (+0,68 Prozent) ATX (Wien): 2.484,38 (+0,90 Prozent) (16.02.2010/ac/n/m)

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