Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen können heute Morgen von der Hoffnung auf einen erfolgreichen EU-Gipfel profitieren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,38 Prozent auf 2.353,82 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,39 Prozent auf 2.331,47 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Plus.
Im Vorfeld des heute beginnenden Treffens der EU-Finanzminister herrscht bei vielen Anlegern Optimismus, dass nun bald eine dauerhafte Lösung zur Schuldenkrise in der Euro-Zone gefunden werden könnte. Mit Spannung erwartet werden auch die Ergebnisse der Notenbanksitzungen der EZB und der Britischen Notenbank, die am Nachmittag veröffentlicht werden.
In der Schweiz zählen Pharmawerte zu den wenigen Gewinnern im SMI. Der Index wird angeführt von Roche, die um 1,1 Prozent zulegen. Auf Pllatz Vier mit einem Plus von 0,3 Prozent liegen die Nateilscheine von Novartis . Der schweizerische Pharmakonzern hat positive Studiendaten zum Brustkrebsmedikament Afinitor vorgelegt. Wie aus einer Pressemitteilung von Novartis hervorgeht, habe sich im Rahmen weiterer Daten einer klinischen Phase-III-Studie gezeigt, dass sich die Zeit des progressionsfreien Überlebens bei Frauen, die an fortgeschrittenem Brustkrebs leiden, bei der Anwendung von Afinitor in Verbindung mit einer Hormontherapie gegenüber der alleinigen Anwendung einer herkömmlichen Hormontherapie mehr als verdoppelt habe. Die rote Laterne hält derzeit Adecco, die um 0,8 Prozent nachgeben.
Ferner hat sich die niederländische Inflation im November 2011 stabilisiert. So stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat erneut um 2,6 Prozent, nachdem die Jahresteuerungsrate im Vormonat schon bei 2,6 Prozent gestanden hatte. An der Amsterdamer Börse gewinnen derweil TomTom 2,4 Prozent. Der Navigationsgerätehersteller hat heute weitere Restrukturierungen angekündigt. Hierbei werden rund 457 Stellen wegfallen. In diesem Zusammenhang erwartet der Konzern für das vierte Quartal restrukturierungsbedingte Einmaleffekte in Höhe von 14 Mio. Euro.
Die Beschäftigungssituation in Frankreich hat sich im dritten Quartal 2011 verbessert. So kletterte die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorquartal um 3.600 und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 186.400. Im zweiten Quartal hatte die Beschäftigung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone im Vorquartalsvergleich um 53.600 zugenommen. Damit verharrte die Beschäftigung auf dem Vorquartalsniveau und lag um 1,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.353,82 (+0,38 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.331,47 (+0,39 Prozent) FTSE 100 (London): 5.550,47 (+0,06 Prozent) CAC40 (Paris): 3.182,34 (+0,20 Prozent) MIB (Mailand): 15.569,06 (-0,52 Prozent) SMI (Zürich): 5.769,82 (+0,06 Prozent) ATX (Wien): 1.878,02 (+0,50 Prozent) (08.12.2011/ac/n/m)