Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren nach klar positiven Vorgaben aus Asien auch am zweiten Handelstag der Woche kurz nach Börsenstart in der Gewinnzone. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 1,56 Prozent auf 2.398,51 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,83 Prozent auf 2.437,21 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen eine positive Tendenz.
Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat am Montag die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsschirms EFSF herabgestuft. Das Rating des EFSF wurde laut S&P von der bisherigen Topnote "AAA" auf "AA+" gesenkt. Der Ausblick wurde mit "developing" angegeben. Damit kann das Rating im Falle einer Verbesserung rasch wieder auf das Top-Niveau erhöht werden. Zugleich kann bei einer Verschlechterung auch eine erneute Herabstufung der Fall sein.
Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) in Brüssel veröffentlichte für Dezember 2011 einen erneuten Rückgang bei den Auto-Neuzulassungen in der Europäischen Union (EU27). So reduzierte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 6,4 Prozent auf 953.108 Einheiten. Im Gesamtjahr 2011 fiel die Zahl um 1,7 Prozent auf 13.111.209 Einheiten. Für Deutschland, den größten Automobilmarkt in Europa, wurde eine Zunahme um 6,1 Prozent auf 244.501 Neuzulassungen gemeldet. Im Zwölf-Monats-Zeitraum ergab sich ein Plus von 8,8 Prozent auf 3.173.634 Pkw.
Burberry Group (Burberry Group) verschlechtern sich um 2,4 Prozent. Der Luxusartikelhersteller teilte mit, dass sein Umsatz im dritten Quartal um 22 Prozent gestiegen ist. Zurückzuführen war dies auf neue Filialen und eine starke Nachfrage in den Flagship-Stores in London, Paris, Beijing und Hongkong. Den Angaben zufolge belief sich der Umsatz in den drei Monaten zum 31. Dezember 2011 auf 574 Mio. Britische Pfund (GBP), im Vergleich zu 470 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Auf Basis konstanter Währungen lag das Umsatzplus bei 27 Prozent. Daneben rücken Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland (RBS)) um 4,2 Prozent vor. Die Bank verlautbarte, dass sie ihre Sparte RBS Aviation Capital an die Sumitomo Mitsui Banking Corp. (SMBC) verkaufen wird. Die japanische Bankgesellschaft SMBC agiert im Namen eines Konsortiums, bestehend aus ihrer Muttergesellschaft Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) und der Sumitomo Corporation. Dabei zahlt das Konsortium für RBS Aviation Capital rund 7,3 Mrd. US-Dollar. Dabei werden künftige Bestellverpflichtungen in Höhe von 3,7 Mrd. US-Dollar mit dem Geschäftsbereich übertragen. Die Transaktion soll noch vor Ende des dritten Quartals 2012 abgeschlossen werden. Bei RBS Aviation Capital handelt es sich um eine 2001 gegründete Flugzeug-Leasinggesellschaft mit Sitz in Dublin.
In der Schweiz geht es im breiten Markt für Barry Callebaut um 0,8 Prozent nach oben. Der Schokoladenhersteller hat seine Verkaufsmenge in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 per 30. November 2011 um 2,6 Prozent gesteigert und damit den globalen Schokoladenmarkt übertroffen. Dabei verzeichnete die Region Nord- und Südamerika ein zweistelliges Wachstum, während die Region Asien-Pazifik langsamer wuchs und die Region Europa leichte Einbußen verzeichnete. Die Produktgruppen Industrielle Produkte sowie Gourmet & Spezialitätenprodukte verbuchten ein Verkaufsmengenwachstum von 4,5 Prozent bzw. 3,4 Prozent. Mit einem Plus von 5,0 Prozent in Lokalwährungen lag das im Quartal erzielte Umsatzwachstum über dem Verkaufsmengenwachstum. In Schweizer Franken, der Berichtswährung, entspricht dies -4,1 Prozent. Im SMI legen an der Indexspitze SGS um 2,2 Prozent zu, während die rote Laterne von Richemont mit einem Wertverlust von 1,1 Prozent eingenommen wird.
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment) verteuern sich um 0,3 Prozent. Der Ölfeldservicedienstleister konnte im Geschäftsjahr 2011 auf Basis vorläufiger Zahlen den Konzernumsatz von 307,7 Mio. Euro im Vorjahr um 32 Prozent auf 407,0 Mio. Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte um 80 Prozent auf 77,0 Mio. Euro verbessert werden.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.398,51 (+1,56 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.437,21 (+0,83 Prozent) FTSE 100 (London): 5.712,86 (+0,98 Prozent) CAC40 (Paris): 3.279,84 (+1,70 Prozent) MIB (Mailand): 15.420,23 (+1,31 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.560,60 (+1,31 Prozent) SMI (Zürich): 6.062,33 (+0,52 Prozent) ATX (Wien): 1.952,05 (+1,46 Prozent) (17.01.2012/ac/n/m)