22.11.2012 10:56
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Börsen in Europa am Morgen: Im Plus, SABMiller und Daily Mail nach Zahlen gefragt

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen sich im frühen Donnerstaghandel freundlich. Dabei profitieren die Märkte von guten Vorgaben von der Wall Street und aus Japan. Beruhigend wirkt sich auch die Waffenruhe in Nahost aus. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,47 Prozent auf 2.531,56 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,31 Prozent zu auf 2.519,07 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen durchweg Aufschläge aus.

In Großbritannien stehen im FTSE 100 am Morgen Anteilsscheine von SABMiller mit einem satten Plus von 5 Prozent an der Spitze. Der zweitgrößte Bierkonzern der Welt gab bekannt, dass sein Gewinn im ersten Halbjahr gestiegen ist, nachdem ein starkes Wachstum in den Regionen Afrika und Lateinamerika eine schwächere Nachfrage in Europa überkompensieren konnte. Zudem profitierte man von verbesserten Margen. Dahinter zeigen Evraz, Eurasian Natural und Johnson Matthey Aufschläge zwischen 2,2 und 3,6 Prozent. Titel von Reckitt Benckiser (Reckitt Benckiser Group) ziehen indes um 0,6 Prozent an. Der Reinigungsmittelhersteller, der auch in den Bereichen Personal Care und Healthcare tätig ist, gab bekannt, dass er die amerikanische Schiff Nutrition International Inc. für 1,4 Mrd. US-Dollar übernehmen wird. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhalten Schiff-Aktionäre im Rahmen der Transaktion 42,00 US-Dollar in bar für jeden ihrer Anteilsscheine. Das Board of Directors von Schiff hat dem Übernahmeangebot zugestimmt und wird sie den Aktionären zur Annahme empfehlen. Die Offerte läuft noch bis zum 14. Dezember 2012. Mit der jüngsten Vereinbarung sticht Reckitt Benckiser den konkurrierenden Bieter Bayer aus. Am Ende des britischen Leitindex verlieren Lloyds Banking 1,3 Prozent. Im breiten Markt gewinnen Daily Mail and General Trust (Daily MailGeneral Trus a) mehr als 9 Prozent hinzu. Der Zeitungsverlag meldete, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet hat, was mit positiven Einmaleffekten zusammenhängt. Auch auf bereinigter Basis wurde ein Ergebnisanstieg erzielt. Mittelfristig bleibt der Herausgeber der "Daily Mail" angesichts der anhaltenden externen Unsicherheiten jedoch vorsichtig, vor allem für den britischen Werbemarkt.

In Frankreich rücken im CAC 40 zurzeit Veolia Environnement um fast 3 Prozent vor. Der Umweltkonzern gab bereits gestern bekannt, dass er den Verkauf seiner Feststoffabfall-Aktivitäten in den USA an die ADS Waste Holdings, die Eigentümerin der Advanced Disposal Services Inc. und der Interstate Waste Services Inc., für 1,91 Mrd. US-Dollar abgeschlossen hat. Durch den Abschluss der Transaktion haben sich die Nettoverbindlichkeiten des Veolia-Konzerns um rund 1,84 Mrd. US-Dollar reduziert, hieß es. Ebenfalls gefragt sind Papiere von Renault (+2 Prozent), Solvay (+1,6 Prozent) und Accor (+1,5 Prozent). Zu den wenigen Verlierern zählen am Morgen Aktien von Compagnie de Saint-Gobain, France Telecom, SAFRAN, EADS und Carrefour, wobei die Abschläge hier marginal sind.

In Österreich verteuern sich aktuell Wienerberger um 2 Prozent und sind damit Top-Gewinner im ATX. Auch Raiffeisen Bank (+1,9 Prozent), Mayr-Melnhof (+1,6 Prozent) und Erste Group (+1,4 Prozent) stehen auf dem Einkaufszettel der Anleger weit oben. Am Ende des Index geben STRABAG 0,7 Prozent und AMAG 1,4 Prozent ab. Im breiten Markt weisen Titel von Flughafen Wien ein Plus von 2 Prozent aus. Das Unternehmen konnte in den ersten neun Monaten 2012 bei allen relevanten Kennzahlen deutlich zulegen. Ferner wurde der Jahresausblick bestätigt.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.531,56 (+0,47 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.519,07 (+0,31 Prozent) FTSE 100 (London): 5.775,54 (+0,41 Prozent) CAC40 (Paris): 3.489,04 (+0,34 Prozent) MIB (Mailand): 15.485,84 (+0,59 Prozent) SMI (Zürich): 6.666,24 (+0,34 Prozent) ATX (Wien): 2.205,24 (+0,65 Prozent) (22.11.2012/ac/n/m)

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27.05.2016Anheuser-Busch InBev VerkaufenIndependent Research GmbH
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