Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen schalten im frühen Dienstaghandel wieder den Vorwärtsgang ein. Griechenland soll nur dann weitere Gelder erhalten, wenn das Parlament den harten Sparkurs absegnet. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 1,01 Prozent auf 2.775,85 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,64 Prozent auf 2.523,84 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 legt um 0,94 Prozent zu auf 684,79 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Plus.
In der Schweiz legen die Aktien von Agrochemiekonzern Syngenta als Spitzenreiter im SMI um 3,3 Prozent zu. Der Agrarchemiekonzern verlautbarte, dass seine Führungskräfte am Capital Markets Day 2011 im Syngenta-Forschungszentrum Jealott`s Hill (Großbritannien) das bedeutende Wertschöpfungspotenzial der neuen integrierten Unternehmensstrategie erläutern werden. Indes notieren mit Nestlé und Actelion lediglich zwei Titel knapp im roten Bereich.
In Großbritannien preschen die Anteilsscheine von Whitbread als bester Wert im FTSE 100 um 5,1 Prozent vor. Der Betreiber von Hotels, Restaurants und Kaffeehäusern, konnte in den ersten neuen Wochen des laufenden Fiskaljahres mit einem Umsatzanstieg von 9,2 Prozent aufwarten. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen wurde ein Plus von 1,7 Prozent ausgewiesen. Besonders stark schnitt die Kaffeehauskette Costa ab, die dank der Eröffnung zahlreicher neuer Filialen den Gesamtumsatz um 22,5 Prozent verbessern konnte. Der australische Bierkonzern Foster`s Group (Fosters Group) hat heute ein milliardenschweres Übernahmeangebot des britischen Konkurrenten SABMiller als zu niedrig zurückgewiesen. Den Angaben zufolge hat SABMiller eine Offerte zum Erwerb sämtlicher Foster`s-Aktien zu je 4,90 Australische Dollar (AUD) (insgesamt 9,5 Mrd. AUD) in bar vorgelegt. Laut Foster`s wird das australische Unternehmen damit jedoch deutlich unterbewertet. SAB Miller verschlechtern sich daraufhin als schwächster Wert im FTSE 100 um 2 Prozent.
AEGON hat sich nach der Rückführung der staatlichen Finanzhilfen ehrgeizige Ziele gesteckt. So peilt der Versicherungskonzern im Zeitraum bis zum Jahr 2015 eine jährliche Steigerung von 7 bis 10 Prozent beim Vorsteuergewinn an. Dabei will AEGON eine Eigenkapitalrendite von 10 bis 12 Prozent pro Jahr erreichen. Diese Ziele will man unter anderen durch organisches Wachstum in den Kerngeschäftsfeldern sowie durch Kostensenkungsmaßnahmen realisieren. Auch werde man wachstumsträchtige Geschäftsfelder durch die Umverteilung von Kapital aus weniger stark performenden Segmenten unterstützen. Ferner soll die Dividendenzahlung im Mai kommenden Jahres mit einer Ausschüttung von 10 Cent je Aktie wieder aufgenommen werden. Der Titel verteuert sich um 0,5 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.775,85 (+1,01 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.523,84 (+0,64 Prozent) EURONEXT 100: 684,79 (+0,94 Prozent) FTSE 100 (London): 5.738,74 (+0,80 Prozent) CAC40 (Paris): 3.841,71 (+1,11 Prozent) MIB (Mailand): 19.867,66 (+0,89 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.184,90 (+1,46 Prozent) SMI (Zürich): 6.139,94 (+0,43 Prozent) ATX (Wien): 2.700,54 (+1,14 Prozent) (21.06.2011/ac/n/m)